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Zwischen zwei Leben: Notausgang.

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Beim Betrachten des Fotos vom Aufbau unserer Ausstellung “Mäin perséinleche Wee” im Kinneksbond Mamer am heutigen Nachmittag fällt mir spontan der Titel “Notausgang” ein.

Mein ganz persönlicher Weg durch ein unbekanntes, verwirrendes, schmerzhaftes “Dazwischen”.

Das rechte Bild, entstanden zu Beginn der Chemotherapie, ist meine innere Zerrissenheit, abgetrennte Wege, komplettes Chaos, fehlende Teile im turbulenten Rahmen des Möglichen.

Das linke Bild 5 Jahre danach. Immer noch im Zeichen von Pink. Das Durcheinander ist noch nicht ganz vorüber aber es scheint harmonischer zu werden, irgendwie sanfter. Und doch bleibt in den Zwischenräumen immer ein Zweifel, ein Schatten von Angst.

Und heute erscheint diese offene Tür zwischen Beiden. Ein Notausgang. Vielleicht keine schlechte Idee! Ein neuer Weg irgendwo in der Mitte zwischen Gesten – Jetzt und Irgendwo.

Ich freue mich auf ein neues Abenteuer am Freitag Abend: 18h30 Kinneksbond Mamer

http://www.kinneksbond.lu/fr/4/eid,3260/agenda/arts-de-la-scene/THE+EPHEMERAL+LIFE+OF+AN+OCTOPUS.html

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Gemütlich.

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An diesen Weihnachtstagen möchte ich es ruhig und entspannt. Viel Schlaf, ganz leckeres Essen, schöne Filme, ausgiebige Spaziergänge und viel Kuscheln.

Frohe Weihnachten.

20.12., 20Uhr

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Das 18. Jahr in diesem Jahrtausend geht seinem Ende zu. Es ist der 20. Dezember und die Glocken der Basilika hier im Dorf läuten die zwanzigste Stunde.

2018 eben.

Weihnachtspost ist verschickt obwohl ich mich dazu doch sehr zwingen musste. Aber was können meine Freunde schon dafür, dass ich mich im Moment wie ausgeschleudert fühle.

Regen prasselt auf die Dachfenster, fühlbar ohne Pause die letzten Tage. Bei mir laufen die Tränen.

Ich denke über dieses Jahr nach, es war anstrengend mit viel Traurigkeit. Aber es gab auch ein paar schöne Momente. Vor allem war ich heute sehr stolz, unsere Europa Donna Luxembourg Briefmarke auf die Weihnachtskarten zu kleben.

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.

WOL-KE.

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Meine liebste Omi,

Heut ist nun der Tag an dem sich Dein Abschied jährt. In diesen Stunden, diesen Minuten kommen die Bilder zurück, die traurigen Momente des “Für immer von uns Gehens”. Die Schmerzen der Trauer haben Platz gemacht für liebevolle Erinnerungen in Dankbarkeit, eine so besondere Oma gehabt zu haben.

Heut morgen auf dem Weg zur Arbeit hat mich ein Auto überholt … das Kennzeichen begann mit

WOL-KE

… ich glaub, Du hast mittlerweile da oben doch den Führerschein gemacht.

In liebevoller Erinnerung,

Deine Dani