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Die Frage nach dem “darf ich das ».

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Wenn du an einem Freitag Abend recht ausgequetscht von einer anstrengenden Arbeitswoche mit zu vielen Herausforderungen nach Hause fährst, das Ortseingangsschild deines gemütliches Dorfes freudig erwartest, in Deine Straße einbiegst. Dich programmierst auf “ausruhen” und plötzlich vor und hinter dir den Rettungsdienst entdeckst, wird dir schon etwas anders um die Herzgegend. Zumindest ist mir das heute so ergangen.

Wenn Du dann feststellen musst, dass der Notfall im Haus gegenüber ist, wo du regelmäßig ein und aus gehst und “zur Familie gehörst”, dann wird dir direkt übel.

Du parkst dein Auto, versuchst zu verstehen was gerade vor dir passiert und dann kommt der Moment der Frage “Darf ich da jetzt hingehen?” und fragen was los ist oder ist das neugierig?

“Darf ich fragen, ob ich helfen kann, indem ich vielleicht die Kinder von dem Ort des Geschehens wegbringe?”

Ich hätte es tun sollen, zumindest weiß ich das jetzt knapp 4 Stunden später.

Folge deinem Bauchgefühl und nicht der Frage “was darf ich”.

Werd schnell wieder gesund, lieber Salva.

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Wenn Verzeihen schwierig ist aber nötig wäre.

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Im Angesicht des Todes eines Menschen der einmal wichtig und von Bedeutung war in meinem Leben müsste einem das Verzeihen doch leichter gelingen, oder?

Seit 24 Stunden weiß ich dass mein ex-Schwiegervater verstorben ist. Während knapp 8 Jahre meines Daseins hatte er einen Platz eingenommen, eine Rolle gespielt. Nun ist er nicht mehr und ein Teil in mir ist traurig und möchte ihm eine letzte Ehre erweisen und der andere Teil ist immer noch so verletzt und enttäuscht über das was vor 6 Jahren passiert ist.

Warum sind unsere Egos so groß und unsere Schatten so lang um nicht verzeihen und drüberspringen zu können?

R.I.P. RW

Zwischen zwei Leben: Notausgang.

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Beim Betrachten des Fotos vom Aufbau unserer Ausstellung “Mäin perséinleche Wee” im Kinneksbond Mamer am heutigen Nachmittag fällt mir spontan der Titel “Notausgang” ein.

Mein ganz persönlicher Weg durch ein unbekanntes, verwirrendes, schmerzhaftes “Dazwischen”.

Das rechte Bild, entstanden zu Beginn der Chemotherapie, ist meine innere Zerrissenheit, abgetrennte Wege, komplettes Chaos, fehlende Teile im turbulenten Rahmen des Möglichen.

Das linke Bild 5 Jahre danach. Immer noch im Zeichen von Pink. Das Durcheinander ist noch nicht ganz vorüber aber es scheint harmonischer zu werden, irgendwie sanfter. Und doch bleibt in den Zwischenräumen immer ein Zweifel, ein Schatten von Angst.

Und heute erscheint diese offene Tür zwischen Beiden. Ein Notausgang. Vielleicht keine schlechte Idee! Ein neuer Weg irgendwo in der Mitte zwischen Gesten – Jetzt und Irgendwo.

Ich freue mich auf ein neues Abenteuer am Freitag Abend: 18h30 Kinneksbond Mamer

http://www.kinneksbond.lu/fr/4/eid,3260/agenda/arts-de-la-scene/THE+EPHEMERAL+LIFE+OF+AN+OCTOPUS.html

20.12., 20Uhr

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Das 18. Jahr in diesem Jahrtausend geht seinem Ende zu. Es ist der 20. Dezember und die Glocken der Basilika hier im Dorf läuten die zwanzigste Stunde.

2018 eben.

Weihnachtspost ist verschickt obwohl ich mich dazu doch sehr zwingen musste. Aber was können meine Freunde schon dafür, dass ich mich im Moment wie ausgeschleudert fühle.

Regen prasselt auf die Dachfenster, fühlbar ohne Pause die letzten Tage. Bei mir laufen die Tränen.

Ich denke über dieses Jahr nach, es war anstrengend mit viel Traurigkeit. Aber es gab auch ein paar schöne Momente. Vor allem war ich heute sehr stolz, unsere Europa Donna Luxembourg Briefmarke auf die Weihnachtskarten zu kleben.

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.