Achterbahn der Gefühle.

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Diese Zeilen sind einem wunderbaren 14-Monate-Altem Red Irish Setter gewidmet, der seit 7 Tagen darum gekämpft hat, in unsere kleine Familie zurück zu kommen.

Liebster Oscar,

Vor fast genau einem Jahr bist Du in unsere Familie und in unsere Herzen gesprungen und in Deiner sanften aber auch bestimmenden Art zu zeigen, wer wen am liebsten hat, hast Du uns so unglaublich viele schöne Momente geschenkt und uns so oft zum Lachen gebracht.

Du bist der erste Hund, den ich als kleinen Welpen von 12 Wochen in meinem Arm hatte. Du bist der erste richtig echte Kumpel unserer tollen Naya, die in Dir einen Spielgefährten und Schmusebären gefunden hat.

Du bist in einer gewissen Art und Weise das gemeinsame Kind von Tony und mir, auch wenn ein Hund kein Kind ersetzen kann.

Die letzten 8 Tage ohne Dich waren einfach nur schlimm, einfach so leer und so geprägt von Hoffen und Bangen. Tage voller Gebete.

Du hast uns gezeigt, wie schnell es geht von « richtig gut drauf » zu « mein Herz droht zu versagen ».

Du hast uns aber auch gezeigt, wie stark Du bist und wie sehr Du kämpfen willst. Du hast mich in den letzten Tagen daran erinnert, was vor 7 Jahren passiert ist. Von einem Moment auf den anderen so aus dem Alltag geschmissen zu werden und mit lebensbedrohenden Symptomen, mit uneindeutigen Diagnosen, mit verschiedenen Arztmeinungen und mit zwiespältigen Prognosen konfrontiert zu werden.

Seit 3 Stunden wissen wir, dass wir Dich nach Hause holen dürfen. Das ist ein ersten Schritt. Es wird eine gewisse Zeit an Therapie brauchen, bis zu dem Punkt, an dem Du wieder gesund bist.

Ich freue mich so auf morgen Nachmittag!

Eine neue Normalität.

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Nach fast 12 Wochen finde ich mich für das erste Mal wieder auf dem Bahnhof meiner Gemeinde, von wo mich ein Zug bis zur Arbeit bringen soll. 12 Wochen, das sind 3 Monate. Eine kurze/lange Zeit.

Die mit mir Wartenden tragen so wie ich Masken über Mund und Nase. Manche sind selbstgemacht, manche steril weiß, manche bunt aber sehr viele Masken sind schwarz.

Ich mache ein Selfie und denke dabei, dass vor vielen Jahren nur Michael Jackson so herumgelaufen ist und wir ihn alle für paranoid gehalten haben. Und nun ist das unser Alltag, unsere neue Normalität und dies wird es wohl für eine lange Weile bleiben.

Der Zug hat die Nummer 2020.

Was für ein verrücktes Jahr!

Pâques sous confinement.

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En 2014 pendant mon “confinement” lié à la chimiothérapie, j’avais créé chaque semaine un œuf de Pâques pour passer le temps et pour me changer les idées.

La collection complète est à admirer sur cet article:
Cette année avec Covid-19 nous allons tous passer les fêtes de Pâques différemment et loin de nos familles. L’isolation est l’occasion de se rappeler l’origine de Pâques et de se concentrer sur l’essentiel et sur les choses qui nous tient vraiment à cœur.
Miss Sunshine (c’est le nom que j’avais donné à cet œuf à l’époque) a reçu un mini-masque que j’espère pouvoir enlever très bientôt.
Joyeuses Pâques à nous tous. Restez à la maison et prenez soin de vous.

Wenn nichts mehr geht. COVID-19.

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Es war eine lange Zeit ruhig hier auf meinem Blog. Ich brauchte Zeit für mich, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen nach einem sehr turbulenten Jahreswechsel. Nicht zu kommunizieren heißt nicht, dass alles herum egal ist aber manchmal ist Schweigen eben das Einfachste, das “Beste für alle” oder aber auch nur Feigheit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Ich sitze beim Schreiben dieser Zeilen auf dem Balkon des gemieteten Appartements in Funchal/Madeira, schaue auf den leeren Hafen und freue mich über jedes Geräusch, was von der Straße kommt. Noch nie habe ich soviel äußere Stille gespürt.

Manche nennen mich sicher verrückt, andere unvernünftig oder egoistisch und um ehrlich zu sein, schwebe ich selbst zwischen diesen Attributen. Ich brauchte diese Auszeit hier auf der Insel so sehr, dass ich bereit war, Risiken einzugehen. Für mich und für andere.

Und das ist eine grosse Lektion, die ich persönlich aus COVID-2019 lernen werde.

Denn nun sitze ich hier und warte sehnsüchtig auf meinen Rückflug am Samstag. Ich wusste nicht, dass Urlaubstage so lang sein können.

“Wenn nichts mehr geht”, dass erinnert mich an die Chemotherapie-Zeit. Kontakte vermeiden, zuhause bleiben. Gesund werden bzw. bleiben.

Dieser Virus hat momentan katastrophale Ausmaße und leider sehr viele Tote. Aber er gibt uns die einzigartige Chance, wieder in eine Normalität zurückzukehren in der wir verstehen werden, was wirklich wichtig ist.

Passt alle gut auf Euch auf.

D

PS: I’d like to thank Toby from the WordPress-Blog https://www.madeiraislandnews.com who has been over the last days a very reliable and objective journalist/blogger. It’s crucial that people on this planet get transparent information right now. Not fake news, no panic info, no unnecessary questions. You are doing a great job and hopefully on my return next year we can arrange a coffee.

Dreiländereck

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Wenn man in so einem kleinen Land wie Luxembourg lebt, stößt man schnell an dessen Landesgrenzen. Umgeben von drei anderen Ländern gibt dies die Möglichkeit an die Orte zu fahren an denen sie aufeinander treffen.

Das nördliche Dreiländereck (B/D/L) scheint Mitten im Nirgendwo zu liegen. Winzige Dörfer in den Ausläufern der Ardennen abseits des Trubels; die Zeit steht hier fast still.

Ein wunderschöner langer Spaziergang unter Mädels und der erste Schnee.

Ruhe. Ausruhen. Kraft tanken.

Pension Froschloch Lützkampen… sehr zu empfehlen für eine kleine Auszeit.

Feeling like a princess.

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Am Samstag Abend hatte ich die große Ehre, im Wappensaal des Rathauses der Stadt Wien eingeladen zu sein.

Das imposante Gebäude ist 147 Jahre alt und hat mich wahnsinnig beeindruckt vorallem die riesigen Kristall-Lüster.

Und dann durfte ich mit einer professionellen Tänzerin einen Walzer aufs Parkett legen. Den Letzten habe ich vor Jahren mit meiner Omi getanzt, ich glaub sie wäre wahnsinnig stolz auf mich.

Danke Europa Donna Austria für diesen ganz besonderen Moment in meinem Leben!

Mein Leben en rose.

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Heute, am 15. Oktober 2019, beginne ich einen neuen Abschnitt in meinem Leben. Neues Zuhause, neue Landschaft, neue Begegnungen und eine neue Transportart für meinen Arbeitsweg.

Auto bleibt in der Garage, statt dessen geht es mit dem Fahrrad zum Bahnhof und dann mit dem Zug direkt auf den Kirchberg. Hätte mir das jemand noch vor ein paar Monaten prophezeit, hätte ich sämtliche Argumente gefunden, mich nicht von meiner geliebten Unabhängig, die mir mein Auto bietet, zu trennen.

Und nun ist alles anders und es ist ein neues Gefühl, gefahren zu werden, die Natur beobachten zu können oder einen Blog-Artikel zu verfassen.

Ich denke an alles was in den letzten 6 Jahren passiert ist und stelle fest, mein Leben en rose ist ein so viel besseres als alles vorher.

Ein Leben davor und eines danach.

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http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/daniela-une-vie-avant-et-apres-le-cancer-du-sein-28356926 (via lessentiel.lu)

Sehr stolz auf mein Interview mit der landesweit kostenlos verteilten Tageszeitung hier in Luxembourg.

Und sehr überwältigt von all den schönen Nachrichten die mich daraufhin erreichen.

Das Leben ist ein Geschenk!