Von Tagen die man nie mehr vergisst.

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Von den Tagen, die man am Liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Für die man sich eine DELETE Taste im Gehirn wünscht.

Es sind die Daten in unserem Leben, die uns durch starken Schmerz, unerträgliches Leiden, Trauer oder Trauma für immer in Erinnerung bleiben.

Sie reißen tiefe Wunden, stellen unsere Welt komplett auf den Kopf und werfen uns so dermaßen aus der Bahn, dass es kein Zurück zum “wie früher” gibt.

Diese Schicksalstage treffen uns meistens unvorbereitet, mitten ins Herz, mitten in die Seele.

Ein Anruf, eine E-Mail, eine Text-Nachricht, ein falscher Schritt und von einer Minute zur anderen ist nichts mehr wie es war.

Und dann stehst du da und weißt nicht, wie es weitergehen soll und dennoch tickt die Uhr weiter. Du meinst, die Welt geht für Dich unter und du musst akzeptieren dass für alles um dich herum der Alltag einfach weiter läuft.

Eine sehr harte Lektion im Leben. Und derjenige der mir sagt, die Zeit heilt alle Wunden, dem sei gesagt : Nein!

Die Zeit hilft, dass Bilder und böse Erinnerungen etwas verblassen aber die Gefühle der schlimmsten Momente die bleiben.

Ces jours qu’on voudrait pouvoir effacer de con calendrier. Pour lesquels on aurait besoin d’un bouton DELETE dans son cerveau.

Ce sont ces dates dans notre vie qui sont marquées pour toujours par une terrible douleur, une souffrance presque impossible à gérer, une tristesse, un évènement traumatique.

Ils nous déchirent, laissons des plaies profondes. Ils bouleversent complètement notre petit monde; plus rien est “comme avant”.

Le destin nous frappe la plupart du temps non préparés, en plein cœur, au milieu de l’âme.

Un appel téléphonique, un e-mail, un sms, un faux pas et d’une minute à une autre la vie change.

Et puis t’es là sans savoir comment continuer, et pourtant le temps ne s’arrête pas. Pour toi tout s’écroule mais tu dois accepter qu’autour de toi le quotidien se déroule comme d’habitude.

Une leçon de vie très difficile. Et celui qui me dit que le temps guérit toutes les blessures, je lui réponds: Non!

Le temps aide à affaiblir un peu les images et les mauvais souvenirs, mais les sentiments des pires moments demeurent.

 

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Sei stolz darauf, wer Du bist.

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Mein morgendlicher Yogi-Tee erinnert mich heute mal wieder daran, auf mich stolz zu sein.

Nicht unbedingt eine Eigenschaft, die mir in die Wiege gelegt wurde. Und doch, wenn ich mir vor allem den Weg der letzten 6 Jahre ansehe, so kann ein bisschen Eigenlob nicht schaden.

Und so entscheide ich mich dazu, dieses kleine Papier des Teebeutels gut sichtbar an meinem Schreibtisch zu kleben.

“Precious little moment”

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Ich durfte vor zwei Tagen so einen wertvollen kleinen Moment erleben. Es war allerdings mehr als ein kleiner Moment, es war ein bewegender und überwältigender 5-minütiger Film über das Erlebnis “Relooking”. Allerdings ein sehr Spezielles, denn die drei Hauptdarstellerinnen sind drei Brustkrebspatientinnen in laufender Chemotherapie.

Dieser Film ist ein Geschenk an alle Frauen, die von dieser Krankheit betroffen sind, denn er macht Mut und Hoffnung und zeigt, dass auch in düsteren Zeiten wundervolle Dinge passieren können.

 

Danke Laura Da Silva für diese bemerkenswerte Initiative!

Hier der Link zum diesem aussergewöhnlichen Video auf dem Blog Groupe Sein CHL:

http://www.cancerseinchl.lu/groupe-sein-chl/2018/6/21/precious-little-moment

2018 Precious Little Moment

 

 

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.