Author Archives: dphotographie

NoMo Tribe – mein Start in ein neues Lebensjahr.

Standard

Es wird kein Zufall sein, dass die erste NoMo Tribe Session des neuen Jahres auf meinen 45. Geburtstag fällt.

NoMo steht für Not Mother (Nicht-Mutter).

Vor 2 Jahren musste ich die harte Realität erkennen, dass mein Leben ohne eigene Kinder bleiben wird. Ein schmerzhafter und langer Prozess der Trauer begann nach einer langen Zeit der Hoffnung.

Letzten Sommer habe ich die wunderbare Gemeinschaft der Gateway-Women Community kennengelernt und seitdem verfolge ich die verschiedenen Online-Events.

Wir sind eine wachsende Gruppe von Frauen, die alle gern Mütter sein würden. Wir sind vereint in unserer Trauerarbeit, wir geben uns Kraft und Selbstvertrauen.

Dieses Zoom-Meeting heute morgen ist ein heilender Start in ein neues Lebensjahr!

Hoffnung auf Heilung. 2021.

Standard

Ein paar niedergeschriebene Worte zum Ende eines sehr speziellen Jahres das sich so in der Art niemand je hätte vorstellen können.

Home-Office – SKYPE/ZOOM meetings – Masken – Lockdown – Quarantäne – Soziale Isolation – Reiseverbot – Ansteckungsgefahr – Weltweit – Angst – Tod – Impfzentren – COVID-19.

Aber auch mehr Zeit zu Hause, weniger Verkehr auf dem Weg zur Arbeit, mehr Ruhe, mehr Freizeit.

Hoffen wir auf einen wirksamen Impfstoff und auf die Vernunft der Menschheit damit diese Pandemie bald ein Ende findet.

Gesundheit ist das Wichtigste für das nächste Jahr!

From Absolute Emptiness To My Personal “Plan B” — World Childless Week

Standard

– when life is asking you to find another way –

I wrote this contribution to World Childless Week 2020 in the middle of the
challenging and never before experienced situation of a long confinement
due to Covid-19 virus.
— À lire sur worldchildlessweek.net/sun-20-2020/from-absolute-emptiness-to-my-personal-plan-b

Achterbahn der Gefühle.

Standard

Diese Zeilen sind einem wunderbaren 14-Monate-Altem Red Irish Setter gewidmet, der seit 7 Tagen darum gekämpft hat, in unsere kleine Familie zurück zu kommen.

Liebster Oscar,

Vor fast genau einem Jahr bist Du in unsere Familie und in unsere Herzen gesprungen und in Deiner sanften aber auch bestimmenden Art zu zeigen, wer wen am liebsten hat, hast Du uns so unglaublich viele schöne Momente geschenkt und uns so oft zum Lachen gebracht.

Du bist der erste Hund, den ich als kleinen Welpen von 12 Wochen in meinem Arm hatte. Du bist der erste richtig echte Kumpel unserer tollen Naya, die in Dir einen Spielgefährten und Schmusebären gefunden hat.

Du bist in einer gewissen Art und Weise das gemeinsame Kind von Tony und mir, auch wenn ein Hund kein Kind ersetzen kann.

Die letzten 8 Tage ohne Dich waren einfach nur schlimm, einfach so leer und so geprägt von Hoffen und Bangen. Tage voller Gebete.

Du hast uns gezeigt, wie schnell es geht von « richtig gut drauf » zu « mein Herz droht zu versagen ».

Du hast uns aber auch gezeigt, wie stark Du bist und wie sehr Du kämpfen willst. Du hast mich in den letzten Tagen daran erinnert, was vor 7 Jahren passiert ist. Von einem Moment auf den anderen so aus dem Alltag geschmissen zu werden und mit lebensbedrohenden Symptomen, mit uneindeutigen Diagnosen, mit verschiedenen Arztmeinungen und mit zwiespältigen Prognosen konfrontiert zu werden.

Seit 3 Stunden wissen wir, dass wir Dich nach Hause holen dürfen. Das ist ein ersten Schritt. Es wird eine gewisse Zeit an Therapie brauchen, bis zu dem Punkt, an dem Du wieder gesund bist.

Ich freue mich so auf morgen Nachmittag!

Eine neue Normalität.

Standard

Nach fast 12 Wochen finde ich mich für das erste Mal wieder auf dem Bahnhof meiner Gemeinde, von wo mich ein Zug bis zur Arbeit bringen soll. 12 Wochen, das sind 3 Monate. Eine kurze/lange Zeit.

Die mit mir Wartenden tragen so wie ich Masken über Mund und Nase. Manche sind selbstgemacht, manche steril weiß, manche bunt aber sehr viele Masken sind schwarz.

Ich mache ein Selfie und denke dabei, dass vor vielen Jahren nur Michael Jackson so herumgelaufen ist und wir ihn alle für paranoid gehalten haben. Und nun ist das unser Alltag, unsere neue Normalität und dies wird es wohl für eine lange Weile bleiben.

Der Zug hat die Nummer 2020.

Was für ein verrücktes Jahr!