Tag Archives: Brustkrebs

Mein neues Lieblingswort: uma borboleta

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Seit 126 Tagen lerne ich eine neue Sprache. O português 🇵🇹.

Und ein Wort hat mich seither ganz besonders berührt – der Schmetterling 🦋.

Dieses wundervolle Geschöpf, dass sich über Wochen von der Raupe zum Falter verwandelt.

Für mich hat Borboleta eine tiefere Bedeutung, denn es ist von der Erinnerung an meine ungeborenen Kinder geprägt. Schmetterlings- oder oft auch Sternenkinder genannt.

Seit meinem letzten Aufenthalt in Funchal trage ich nun für immer meinen persönlichen Borboleta auf dem Arm. Und zwar genau an der Stelle an der vor 8 Jahren der Chemo-Katheder entfernt wurde. Die Narbe ist nun überdeckt und das ist gut so.

Muito obrigada to the very skilled tattoo artist Marco Fernandes 🙏

I have to thank you for having saved me.

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I have to thank you for having saved me!

How strange may it sound to say such weard thing when talking about cancer. For my personal experience it is the truth.

On this #WorldCancerDay2022 I have to admit that the life-threatening fact of a cancer diagnosis in August 2013 has not only completely changed my way of living but it has first and foremost shown me in the most crucial way that at that time I had gone far over my physical limits, I had neglected any signs of my body and I had not taken enough care of myself.

Being able to write these words is such a precious gift, such a beautiful second chance to make things better. During my rehabilitation cure in Freiburg I was told : “ go on, you have a mission to complete”. At that time I had no clue of the meaning of these words.

Today I know.

I am here to show that you can survive breast cancer.
I am here to raise awareness on how to react when your body is sending you signals.
I am here to talk about breast cancer and how it affects not only your life but also family and friends around.

It may sound very strange but the cancer experience gave a meaning to my existence.

« Durch den Schmerz gehen. »

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Anja Caspary hat mich mit ihrer schonungslos ehrlich geschriebenen Geschichte um den Schlaf der letzten Nacht gebracht. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es ist fast unvorstellbar was eine Menschenseele alles ertragen kann oder muss.

Die Zeilen der letzten Seite sind eine wertvolle Lektion im Leben. « Wo nichts zu ändern ist, bleibt nur es anzunehmen. »

Danke Anja Caspary!

Vergessen? Unmöglich.

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Ein weiteres Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, ein weiteres gesundes, krebsfreies Jahr. Mein Oktober steht wieder unter dem Zeichen der rosa Schleife, die ich bewusst und mit stolz trage. Nicht nur als Pin an der Weste sondern als Tattoo auf meiner Haut.

Acht Jahre sind vergangenen seit den dunklen Stunden, Tagen und Wochen nach der Diagnose. Ein langer und steiniger Weg lag vor mir, glücklicherweise wusste ich das damals nicht im Detail. Was uns nicht umbringt, das macht uns stärker. So sagt man jedenfalls, was man nicht sagt ist, wie lange das dauert mit dem Stärkerwerden.

Die Zeit heilt Wunden. Auch so ein Spruch. Ich bin davon nicht überzeugt. Zeit hilft, zu verstehen, Abstand zu gewinnen, lässt Dinge verblassen aber heilen was so tief eingebrannt ist wie die Angst vor dem Sterben, das kann Zeit definitiv nicht.

Und das ist auch gut so, denn Vergessen würde bedeuten, dem Vergangenem, dem fast Unmachbarem, der Angst aber auch dem Mut seine Bedeutung zu nehmen.

Der Krebs hätte mich fast getötet aber irgendwie letztendlich auch gerettet. Er hat mich an meine Grenzen gebracht, die ich nun kenne und respektiere. Jeden Tag aufs Neue.

Ein Leben davor und eines danach.

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http://www.lessentiel.lu/fr/luxembourg/story/daniela-une-vie-avant-et-apres-le-cancer-du-sein-28356926 (via lessentiel.lu)

Sehr stolz auf mein Interview mit der landesweit kostenlos verteilten Tageszeitung hier in Luxembourg.

Und sehr überwältigt von all den schönen Nachrichten die mich daraufhin erreichen.

Das Leben ist ein Geschenk!

Aufräumen.

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Bei sommerlichen Temperaturen genieße ich meinen Urlaub auf Balkonien mit den beiden Fellnasen.

Bisschen Hausarbeit ist auch auf dem Programm und Platz schaffen in den Schränken.

Gestern waren die Hefter mit den Arztrechnungen und medizinischen Berichten dran. Und es tat gut, vieles davon zu zerreißen und ab damit in den Müll.

Heute, genau 6 Jahre nach dem schwarzen Tag der Diagnose, fühle ich mich befreit und zufrieden mit dem was ist.

Der Spruch auf dem Yogi-Teebeutel ist passend: Dein Leben ist ein Geschenk.

Selbstliebe.

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2 Tage Heidelberg. Ein hochinteressanter Kongress.

Es war für mich nicht nur das Lernen über neueste Wege ganzheitlicher Krebstherapien,
sondern vor allem die Bestätigung meines persönlichen Weges nach der Erkrankung.

Anzuerkennen, dass es nicht nur guter ärztlicher Versorgung bedarf, sondern einer guten Portion Selbstfürsorge und Selbstliebe und einem Umfeld, dass einem nicht ständig Kraft und Energie kostet, ist mein Schlüssel zu einem guten Wohlbefinden und dauerhafter Gesundheit.

Dazu gehört auch achtsames Kommunizieren, sich seinen Ängsten stellen und sich auf seine Stärken besinnen. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen aber sie sind es wert.

Laura’s pink chair story telling

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… was für eine tolle Kampagne um auf die große Herausforderung eines jeden Patienten aufmerksam zu machen… das Warten. Warten auf den Arzttermin, auf die nächste Kontrolluntersuchung, die Ergebnisse der Biopsie, die Auswertung der letzten Blutprobe. Warten wird zum ständigen Begleiter.