Category Archives: Gesundheit

E grousst Häerz.

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Es ist vollbracht! Wir haben es tatsächlich geschafft!

Das größte gehäkelte Herz von Luxembourg ist aus einer sehr persönlichen Idee von Laura Da Silva in einer wochenlangen gemeinsamen Arbeit entstanden und kann nun bewundert werden.

Luxembourg City – April 2026

Jedes der 786 Carrées, die dieses Herz formen, erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte von einem Menschen, einer Diagnose, einem Schicksal, einer Herausforderung, eines Verlustes, eines Gesund Werdens, eines Neuanfangs, einer Trauer.

Mit diesem Herzen ist es gelungen, Hunderte von Menschen zu verbinden, die mit ihrer Zeit, ihrer Handarbeit und ihrer Liebe ein einzigartiges Zeichen der Solidarität geschaffen haben das hoffentlich ganz vielen Menschen Mut und Kraft gibt.

Dieses Herz vereint uns alle in der Hoffnung auf wirksame Therapien und neue Möglichkeiten der Früherkennung um jedem die Chance auf Heilung zu bieten. 

Die Hoffnung darauf, dass es einen Tag geben wird, an dem niemand mehr an Krebs sterben muss.

Dieses außergewöhnliche Projekt ist eine einzigartige Hommage an die vielen lieben Menschen, die diese Chance nicht bekommen haben und uns viel zu früh verlassen mussten.

Ein Herz ist auch das Symbol für Liebe – unendliche Liebe … über den Tod hinaus.

Und es steht auch für Bewegung, für Weitermachen, für Mut.

Es war mir eine große Freude und eine Ehre, an diesem Projekt teilhaben zu dürfen und neben meiner eigenen Herausforderung, mindestens 1 Quadratmeter dieses Herzens beizutragen auch die vielen einzelnen (Hand-) Kunstwerke zu verbinden und zu dem großen Herz werden zu lassen, das nun an der Place de la Constitution im Zentrum von Luxembourg zu bestaunen ist.

Das Projekt war Teil des Télévie 2026, eines jährlichen Spendenmarathons in Luxembourg, der seinen 25ten Geburtstag feiert und mit einer Fernsehshow bei RTL gekrönt wird. Wir durften dabei sein und unser großes Herz und ein Scheck über 10.000 € wurde gefeiert.

Ein sehr emotionaler Moment von großer Freude und großer Dankbarkeit.

Danke Laura Da Silva, dass ich bei dieser einmaligen Aktion dabei sein durfte!

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Fuß hoch.

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Eine lang aufgeschobene Zeh-OP hat mich für einige Woche zu Ruhe gezwungen.

Und mit Ruhe kommt Nachdenken. Mir wird bewusst, dass ich ziemlich viel in den letzten Jahren erlebt habe, einiges hat mich an meine Grenzen gebracht und dennoch musste es irgendwie immer weitergehen. Meine Füße haben mich getragen, sehr oft über steinige Wege.

Und nun war eine Pause nötig. Nicht einfach, auf Mobilität und Autonomie zu verzichten aber ich konnte es nicht mehr aufschieben. Eine Lektion in Geduld und Langsamkeit.

Es kommen bessere Zeiten.

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Gregor Meyle singt in einem seiner Lieder

« Das Schlimmste ist vorbei
Und zumindest bist du gereift
Und du findest es ist jetzt ok
Wenn du das weißt warum tut’s dann so weh? »

Sehr passend für meinen momentanen Seelenzustand.

Mit jedem neuen Tag erkenne und verstehe ich ein Stück mehr von dem Zustand der mich die letzten Jahre geprägt hat und dem ich keinen Namen geben konnte.

Gefangen in einer Beziehung, die mir so unglaublich viel Energie geraubt hat, die mich hat vereinsamen lassen, die mich von mir selbst getrennt hat.

Es gibt gute Momente schon jetzt, Leichtigkeit klopft zaghaft an die Tür und sagt : « Hallo, schön, dass du mich bemerkst. Ich komme jetzt öfter vorbei. »

Es kommen bessere Zeiten.

Aus eigenem Anbau.

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Die erste eigene Kartoffel im Jahr ist die Schönste und die Beste!

Mein erster Frühkartoffel-Versuch verspricht eine gute Ernte. Und macht bald Platz für eine zweite Aussaat. Wenn sie so schmecken wie sie riechen dann gibt es ein paar leckere Gerichte.

Mein Garten ist mein liebstes Hobby, liegt in den Genen. Meine Omi wäre stolz auf meine Bio-Erfolge.

Wenn nichts mehr geht. COVID-19.

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Es war eine lange Zeit ruhig hier auf meinem Blog. Ich brauchte Zeit für mich, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen nach einem sehr turbulenten Jahreswechsel. Nicht zu kommunizieren heißt nicht, dass alles herum egal ist aber manchmal ist Schweigen eben das Einfachste, das “Beste für alle” oder aber auch nur Feigheit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Ich sitze beim Schreiben dieser Zeilen auf dem Balkon des gemieteten Appartements in Funchal/Madeira, schaue auf den leeren Hafen und freue mich über jedes Geräusch, was von der Straße kommt. Noch nie habe ich soviel äußere Stille gespürt.

Manche nennen mich sicher verrückt, andere unvernünftig oder egoistisch und um ehrlich zu sein, schwebe ich selbst zwischen diesen Attributen. Ich brauchte diese Auszeit hier auf der Insel so sehr, dass ich bereit war, Risiken einzugehen. Für mich und für andere.

Und das ist eine grosse Lektion, die ich persönlich aus COVID-2019 lernen werde.

Denn nun sitze ich hier und warte sehnsüchtig auf meinen Rückflug am Samstag. Ich wusste nicht, dass Urlaubstage so lang sein können.

“Wenn nichts mehr geht”, dass erinnert mich an die Chemotherapie-Zeit. Kontakte vermeiden, zuhause bleiben. Gesund werden bzw. bleiben.

Dieser Virus hat momentan katastrophale Ausmaße und leider sehr viele Tote. Aber er gibt uns die einzigartige Chance, wieder in eine Normalität zurückzukehren in der wir verstehen werden, was wirklich wichtig ist.

Passt alle gut auf Euch auf.

D

PS: I’d like to thank Toby from the WordPress-Blog https://www.madeiraislandnews.com who has been over the last days a very reliable and objective journalist/blogger. It’s crucial that people on this planet get transparent information right now. Not fake news, no panic info, no unnecessary questions. You are doing a great job and hopefully on my return next year we can arrange a coffee.

Die Frage nach dem “darf ich das ».

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Wenn du an einem Freitag Abend recht ausgequetscht von einer anstrengenden Arbeitswoche mit zu vielen Herausforderungen nach Hause fährst, das Ortseingangsschild deines gemütliches Dorfes freudig erwartest, in Deine Straße einbiegst. Dich programmierst auf “ausruhen” und plötzlich vor und hinter dir den Rettungsdienst entdeckst, wird dir schon etwas anders um die Herzgegend. Zumindest ist mir das heute so ergangen.

Wenn Du dann feststellen musst, dass der Notfall im Haus gegenüber ist, wo du regelmäßig ein und aus gehst und “zur Familie gehörst”, dann wird dir direkt übel.

Du parkst dein Auto, versuchst zu verstehen was gerade vor dir passiert und dann kommt der Moment der Frage “Darf ich da jetzt hingehen?” und fragen was los ist oder ist das neugierig?

“Darf ich fragen, ob ich helfen kann, indem ich vielleicht die Kinder von dem Ort des Geschehens wegbringe?”

Ich hätte es tun sollen, zumindest weiß ich das jetzt knapp 4 Stunden später.

Folge deinem Bauchgefühl und nicht der Frage “was darf ich”.

Werd schnell wieder gesund, lieber Salva.

Selbstliebe.

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2 Tage Heidelberg. Ein hochinteressanter Kongress.

Es war für mich nicht nur das Lernen über neueste Wege ganzheitlicher Krebstherapien,
sondern vor allem die Bestätigung meines persönlichen Weges nach der Erkrankung.

Anzuerkennen, dass es nicht nur guter ärztlicher Versorgung bedarf, sondern einer guten Portion Selbstfürsorge und Selbstliebe und einem Umfeld, dass einem nicht ständig Kraft und Energie kostet, ist mein Schlüssel zu einem guten Wohlbefinden und dauerhafter Gesundheit.

Dazu gehört auch achtsames Kommunizieren, sich seinen Ängsten stellen und sich auf seine Stärken besinnen. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen aber sie sind es wert.

Blue sky and pink ribbons.

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Quelle magnifique journée en ce début d’octobre rose… le bleu du ciel se marie très bien avec le nombreuses facettes de pink portés par le 2.000 participants de la 16ème édition du Broschtkriibslaf d’Europa Donna Luxembourg.

La matinée est trop vite passé, j’ai un peu mal partout aujourd’hui mais quand je regarde les belles photos je vois à quel point cet évènement est devenue important dans notre travail de sensibilisation contre le cancer du sein.

L’album des photos est à trouver sur Facebook

(c) 2018-10-06 Broschtkriibslaf 2018_EDL_DPF_45.JPG

(c) 2018-10-06 Broschtkriibslaf 2018_EDL_Julie_24

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.