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Wenn nichts mehr geht. COVID-19.

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Es war eine lange Zeit ruhig hier auf meinem Blog. Ich brauchte Zeit für mich, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen nach einem sehr turbulenten Jahreswechsel. Nicht zu kommunizieren heißt nicht, dass alles herum egal ist aber manchmal ist Schweigen eben das Einfachste, das “Beste für alle” oder aber auch nur Feigheit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Ich sitze beim Schreiben dieser Zeilen auf dem Balkon des gemieteten Appartements in Funchal/Madeira, schaue auf den leeren Hafen und freue mich über jedes Geräusch, was von der Straße kommt. Noch nie habe ich soviel äußere Stille gespürt.

Manche nennen mich sicher verrückt, andere unvernünftig oder egoistisch und um ehrlich zu sein, schwebe ich selbst zwischen diesen Attributen. Ich brauchte diese Auszeit hier auf der Insel so sehr, dass ich bereit war, Risiken einzugehen. Für mich und für andere.

Und das ist eine grosse Lektion, die ich persönlich aus COVID-2019 lernen werde.

Denn nun sitze ich hier und warte sehnsüchtig auf meinen Rückflug am Samstag. Ich wusste nicht, dass Urlaubstage so lang sein können.

“Wenn nichts mehr geht”, dass erinnert mich an die Chemotherapie-Zeit. Kontakte vermeiden, zuhause bleiben. Gesund werden bzw. bleiben.

Dieser Virus hat momentan katastrophale Ausmaße und leider sehr viele Tote. Aber er gibt uns die einzigartige Chance, wieder in eine Normalität zurückzukehren in der wir verstehen werden, was wirklich wichtig ist.

Passt alle gut auf Euch auf.

D

PS: I’d like to thank Toby from the WordPress-Blog https://www.madeiraislandnews.com who has been over the last days a very reliable and objective journalist/blogger. It’s crucial that people on this planet get transparent information right now. Not fake news, no panic info, no unnecessary questions. You are doing a great job and hopefully on my return next year we can arrange a coffee.

Zeit für mich.

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“Liebe Dani,
Als Dein allerbester Freund muss ich Dir heute ein paar strenge Zeilen schreiben, die Du vielleicht nicht unbedingt hören willst.

Schon seit ein paar Wochen fühle ich mich etwas vernachlässigt, nicht unbedingt äußerlich, da gibst Du gut Acht und verwöhnst mich mit gutem Öl nach warmen Bädern, mit Massagen, mit warmen Socken wenn mir kalt ist.

Allerdings gab es Zeiten , in denen Du schon mal mehr darauf geachtet hast, was und wann Du isst, wieviel Du trinkst und vorallem wieviele Stunden Du gut schläfst. Ich weiß, Du hattest einige Herausforderungen zu überstehen, bist viel unterwegs gewesen, hattest viel Arbeit und so manche Sorgen. Das sind aber keine Gründe, nicht auf mich aufzupassen, hörst Du!

Also wenn ich mir etwas wünschen darf, dann hätte ich gern mehr Schlaf und Ruhe, weniger emotionaler Stress, wieder mehr frische Luft und Sport! Gönn Dir wieder Auszeiten für Dich! Verstanden? Ich hab Dich ganz doll lieb und brauch Dich. Pass auf Dich und mich auf.

Dein Körper”

OK, OK. Ich gebe zu, es brauchte mal wieder etwas stärkere Warnsignale meines Körpers bevor ich begreife dass es an der Zeit ist, mir Zeit für mich zu nehmen. Hab’s ja verstanden und die Notbremse gezogen. Pass auf mich auf, schlafe ganz ganz viel, gehe an die frische Luft, hab meine Yogamatte entstaubt, entgifte meinen Körper mit leckerem frischen Gemüsesaft. Und dieser dankt es mir, indem er mir zeigt, dass ihm diese Pause gut tut.

 

Wein-Therapie… und was man daraus machen kann. Thérapie de vin… et ce qu’on puisse faire avec.

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Ein Glas Rotwein pro Tag ist gut für die Gesundheit, so heisst es. Dank eines Bekannten habe ich mir einen kleinen bescheidenen Vorrat anlegen können mit richtig leckeren Tropfen aus dem Süden Frankreichs. Heute aber habe ich zu einer Flasche gegriffen, die mit mir einige tausend Kilometer gereist ist. Ich träume mich zurück nach Südafrika ins Weingut Chamonix Franschhoek. In diesen Novembertagen mit wenig Licht, viel Wind und Regen tut ein gemütliches Zuhause und Erinnerungen an sonnige Momente richtig gut.

Ausserdem haben mich die gesammelten Korken der letzten Monate zu neuen Ideen für meine Wei(h)n-Nachts-Deko inspiriert… eine kleine Wichtelfamilie ist am Entstehen!

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Un verre de vin par jour est bon pour la santé, ils disent. Avec les conseil d’un copain j’ai pu me faire un petit stock de quelques jolis bouteilles du sud de la France. Aujourd’hui en revanche j’ai choisi une qui a voyagé avec moi quelques mille kilomètres. Je “retourne” en Afrique du Sud dans le vignoble Chamonix Franschhoek. Dans ces jours de mois de novembre avec peu de lumière, beaucoup de vent et de pluie un chaleureux chez-moi et quelques belles souvenirs de moments ensoleillés font beaucoup de bien.

En plus les bouchons collectionnés les derniers mois m’ont donné des idées pour ma déco de Noël cette année… une petite famille de nains de vin est en train de naître!

#16 Unsere Zeit braucht Heilung.

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In der Tat und zwar dringend. Erschreckende Zahlen an jährlichen Neuerkrankungen verschiedenster Diagnosen, steigende Abwesenheitsquoten in den Unternehmen, zunehmende Überforderung und das schon bei Kindern… keine guten Aussichten. Um unser aller Gesundheit scheint es nicht besonders gut bestellt und dabei haben wir doch scheinbar einen so großen Fortschritt in der Medizin gemacht. Brauchen wir aber all diese Medikamente? Liegt es nicht einfach auch an der Lebensführung unserer heutigen Zeit? Kann es denn gut sein, täglich von morgens bis abends hinter dem Computer zu sitzen? Wo bleibt die körperliche Ausarbeitung? Und wo die Zeit zum Ausruhen?

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Nos jours ont besoin de guérison.

En effet et assez rapidement. Des chiffres inquiétants des nouveaux patients dans tous diagnostiques, un taux d’absentéisme qui monte, un épuisement remarquable déjà chez les enfants… pas de bons pronostiques. Notre santé n’est pas en meilleure forme et pourtant nous avons à notre disposition une médecine sophistiquée comme jamais avant.
Mais avons-nous vraiment besoin des médicaments? Est-ce que la vraie raison pour le mal-être n’est pas à chercher dans la façon comment nous vivons actuellement? Est-il bien de passer ces journées devants les ordinateurs? Quand est-ce que notre corps puisse se libérer de la tension? Où est le temps de repos?

Weltgesundheitstag. Journée mondiale de la santé.

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Diese Zeilen zum Weltgesundheitstag möchte ich all denen widmen, die sich seit Wochen und Monaten um meine Gesundheit und meine Genesung kümmern. Es sind all die Ärzte, die mich seit der Diagnose begleiten, das Pflegepersonal in den Krankenhäusern, die freundlichen Krankenschwestern in den Laboren und der ambulaten Therapie, mein Kinétherapeut, meine Reflexologistin, meine Apothekerin und viele mehr. Es sind all die Menschen, die sich Tag für Tag um das Wohl Anderer sorgen. Ihnen allen gilt mein grösster Respekt, meine Anerkennung und mein Dank. Nur mit ihrer Hilfe kann ich heilen.

Bleiben Sie bei guter Gesundheit!

©Weltgesundheitstag 2014

Ces paroles à l’occasion de la Journée mondiale de la Santé sont dédiés à ceux qui depuis des semaines et des mois s’occupent de ma santé et de ma guérison. Ce sont tous les médecins qui m’accompagnent depuis le diagnostic, le personnel de soin dans les hôpitaux, les infirmières fort aimable dans les laboratoires et dans la thérapie ambulatoire, mon kiné, mon reflexologiste, ma pharmacienne et beaucoup d’autre.

Ce sont ceux qui jours après jours sont la pour le bien des autres. Je leur dois mon plus grand respect, ma reconnaissance et mes sincères remerciements. Seulement avec leur aide je peux guérir.

Restez en bonne santé!

BeSINNliches zum Dritten Advent.

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In diesen Tagen vor Weihnachten steht mir der Sinn nach BeSINNlichkeit. Auch wenn es auf dem Weihnachtsmarkt lecker nach Glühwein und gebratenen Nuessen riecht, so ziehe ich mir in diesem Jahr die Stille und Ruhe in meinem gemütlichen Zuhause vor.

Sollten wir uns nicht öfter mal wieder darauf besinnen, wie gut es uns tut, inne zu halten, zu entschleunigen und einen Moment lang nichts zu tun. Unser Körper und unsere Gesundheit werden es uns danken.

Es ist eine Erscheinung unserer modernen Gesellschaft, dass wir nur dann “in” sind, wenn wir ständig etwas Tolles unternehmen, jederzeit irgendwo Irgendetwas zu tun haben und je voller der Terminkalender ist so wichtiger fühlen wir uns. Das geht eine Weile lang gut, solange bis wir ploetzlich merken, wie leer wie sind, ausgepowert, ausgebrannt. Und dann kommen die Fragen und das grosse Wundern. Oder es kommen Krankheiten.

Schalten wir alle einen Gang zurueck in diesen letzten Tagen des Jahres und nehmen wir uns im Neuen Jahr öfter mal einen kurze Aus-Zeit.

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