Category Archives: Stille

Sterne pflücken. Ramasser des étoiles.

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“Hier oben kannst du nachts Sterne pflücken” wurde mir angekündigt, als ich gestern auf 1133m in der Gummenhütte auf dem Kandel beim Fensterliwirt mein Schlafplatz im Heu entdecke.
Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht… der Himmel war wolkenlos und zauberte mir ein unendliches Meer an kleinen und großen funkelnden Sternen, unglaublich schön.
Neugierde und Zufall haben mich an diesen Ort geführt und ich habe schnell beschlossen, meine Zeit im Schwarzwald mit einer back-to-nature-Erfahrung hier ausklingen zu lassen.

Ein wunderschoener Flecken Erde. Eine alte Kuhscheune zum Heubettenlager umgestaltet, liebe- und mühevoll von zwei jungen Menschen Andrea & Andy geführt, die sich mit diesem Projekt den Traum von Sich-Selbst-Verwirklichen erfüllen. Eine Stille, die besonders nachts sehr beeindruckend ist. Am Morgen von den Glocken der 88 Kuehe rund um den Hof geweckt, Fruehstueck mit Blick auf den Feldberg. Tee von selbst gelesenen Kräutern und ein total leckeres Bärlauch-Nuss-Pesto auf frischem Brot.

“Mich treiben lassen zu neuen Ufern” ist das Motto ab jetzt, der Anfang ist getan und er hat diesem Freitag, der vor einem Jahr so rabenschwarz war, tolle neue Farben und Bilder gegeben.

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“Ici en haut tu vas pouvoir ramasser des étoiles” – c’était la promesse à mon arrivée hier à 1133 mètres d’altitude à la Gummenhütte sur le Kandel chez le Fensterliwirt quand je découvre mon lit dans le foin.
Et la promesse était tenu… le ciel sans aucun nuage m’a offert une vaste mer d’étoiles, incroyablement belle.

Curiosité et hasard m’ont amené à cet endroit et j’ai très vite décidé d’y vouloir passer la fin de mon séjour en forêt noir avec une expérience retour-à la-nature.

Un magnifique coin de la terre. Un ancien étable de vaches transformé en 20 lits au foin, dirigé avec amour et grand engagement par deux jeunes, Andrea & Andy, qui avec ce projet ont donné vie au rêve de la réalisation de soi-même.
Un calme qui surtout la nuit est très impressionnant. Au matin les cloches des 88 vaches autour font fonction de réveil, petit-déjeuner avec vue sur le Feldberg, tisane fait maison avec les herbes qui se trouvent sur les champs devant la grange et un pesto à l’ail des ours et noix sur du pain frais, un vrai délice.

Me laisser tranquillement amené vers des nouveaux horizons c’est la devise désormais. Le début est fait et il a changé le noir de ce vendredi d’un an en arrière en couleur en lui donnant des belles images.

#2 Even stones placed in your path can make something beautiful.

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Auch Steine in Deinem Weg können etwas Schönes bringen.

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Oh es gab schon den einen oder anderen großen Stein auf meinem Weg und ich wage fast zu behaupten, dass der Größte noch nicht einmal die Erkrankung war, denn ich wusste relativ schnell, was ich zu tun hatte. Das war bei manch anderen Hürden nicht der Fall. Oft habe ich mir zunächst sehr viele Sorgen gemacht, bevor ich etwas bewegt habe, nämlich den Stein. Neulich sagte jemand, man könne diese Steine doch einfach überspringen. Und was, wenn die Kraft zum Springen nicht mehr vorhanden ist? Dann muss man ganz langsam und mühsam daran arbeiten, dass er den Weg wieder frei gibt. Dazu braucht es Zeit, Geduld und den Glauben, dass alles gut wird.
In diesem Sinne … Alles Gute!

Même des pierres sur le chemin peuvent apporter quelque chose de bien.

Il y en avait déjà des pierres sur mon chemin et j’ose même dire que le plus grand n’était même pas la maladie car je savais assez rapidement ce que j’avais à faire. Ce n’était pas le cas dans d’autre situations. Souvent je me suis cassée longtemps la tête avant de réagir avant de bouger… Bouger notamment la pierre.
Dernièrement quelqu’un me disait pourquoi ne pas tout simplement sauter sur les pierres? Et si on n’a plus l’énergie de le faire? Dans ce cas il faut avec beaucoup de patience travailler tout doucement jusqu’à le chemin est libre de nouveau. Toujours en espérant que tout ira bien finalement.
Cela disant… Bonne continuation.

BeSINNliches zum Dritten Advent.

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In diesen Tagen vor Weihnachten steht mir der Sinn nach BeSINNlichkeit. Auch wenn es auf dem Weihnachtsmarkt lecker nach Glühwein und gebratenen Nuessen riecht, so ziehe ich mir in diesem Jahr die Stille und Ruhe in meinem gemütlichen Zuhause vor.

Sollten wir uns nicht öfter mal wieder darauf besinnen, wie gut es uns tut, inne zu halten, zu entschleunigen und einen Moment lang nichts zu tun. Unser Körper und unsere Gesundheit werden es uns danken.

Es ist eine Erscheinung unserer modernen Gesellschaft, dass wir nur dann “in” sind, wenn wir ständig etwas Tolles unternehmen, jederzeit irgendwo Irgendetwas zu tun haben und je voller der Terminkalender ist so wichtiger fühlen wir uns. Das geht eine Weile lang gut, solange bis wir ploetzlich merken, wie leer wie sind, ausgepowert, ausgebrannt. Und dann kommen die Fragen und das grosse Wundern. Oder es kommen Krankheiten.

Schalten wir alle einen Gang zurueck in diesen letzten Tagen des Jahres und nehmen wir uns im Neuen Jahr öfter mal einen kurze Aus-Zeit.

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Advent, Advent… ein Lichtlein brennt.

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Advent, Advent… ein Lichtlein brennt.

Für mich brennen in dieser Adventszeit 2013 ganz viele Lichter und mein Zuhause wird zur Wohlfühloase. Ein schöner kleiner Tannenbaum schmückt meine Terrasse, Räuchermännchen verströmen Weihrauchduft und der schöne Schwibbogen meiner Oma erinnert an verschneite Winterurlaube im Erzgebirge. Eine besinnliche Zeit beginnt, in der wir die Stille geniessen sollten.

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Und leise rieselt der erste Schnee. Et doucement tombe la neige.

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©Leise rieselt der erste SchneeNach einem schönen Tag mit blauem Himmel fällt nun in den späten Abendstunden der erste Schnee in diesem Herbst. Dabei sind die Bäume noch zu bunt, um nun schon unter der weissen Pracht zu verschwinden.

Ich freue mich auf diese Zeit der weissen Ruhe. Die Felder und Wälder hier um meinen kleinen Wohnort werden dann besonders schön. Die Winzer an der Mosel werden nun bald ihren Eiswein lesen koennen und dann dürfen die Weinberge schlafen.

Auch ich werde viel schlafen in diesem bevorstehenden Winter, der sich heute abend anmeldet.

Après une belle journée avec un ciel bleu tombe maintenant dans la nuit la première neige de cet automne. Et pourtant les arbres sont encore trop en couleur pour se faire couvrir de l’or blanc.

J’attends avec impatience ce temps de silence en blanc. Les champs et les forets autour de mon petit village sont particulièrement jolis en ce moment là. Les vignerons peuvent donc bientôt cueillir leur vin de glace et ensuite les vignes ont le droit de dormir. Moi aussi je vais beaucoup dormir pendant cet hiver qui s’annonce ce soir.

Enjoy the silence.

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Nicht nur ein geniales Lied sondern auch Programm für so manche Lebensphase.

In der Ruhe liegt die Kraft, sagten schon unsere Grosseltern. Und es ist wahr, nur in der Stille sind wir in der Lage zu uns zu finden. Auf diese kleine Stimme in uns hören, die uns vielleicht schon seit geraumer Zeit sagt “Gib Acht auf Dich. Tritt kürzer. Mach mal Pause. Triff endlich eine Entscheidung”. Aber oh wie bequem ist es doch, einfach weiterzulaufen, tun als sein alles in Ordnung, nur nicht aus dem gewohnten Rhythmus kommen. Aber oh wie falsch ist es auch, Signale des Körpers zu ignorieren. Wenn wir die kleinen Hinweise nicht befolgen, greift der Körper zu stärkeren Waffen und zwar genauso lange bis wir endlich begreifen, dass wir uns oder Dinge um uns ändern müssen. Nicht so einfach, dies alles zu begreifen aber essentiell um weitergehen zu können.

Es gibt eine Vollkommenheit inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille inmitten aller Ratlosigkeit.

Buddha

(aus Ilona Daiker “Gelassen wie ein Buddha”)

©2013-09-14 Stille

©Schweigen ist Gold

Pas seulement une chanson géniale mais aussi un guide dans les moments difficiles de la vie.

C’est dans le calme qui réside la force, disaient déjà nos grands-parents. Est c’est si vrai. On peut se retrouver uniquement dans le silence. Ecouter cette petite voix qui nous disait peut-être depuis un moment de faire attention à soi, de ralentir, de faire une pause, prendre enfin une décision. Mais à quel point c’est plus confortable de rester dans les habitudes, de continuer tout simplement, de se dire tout est en ordre. Mais à quel point c’est fatal d’ignorer tous signaux de notre corps. Si nous ne suivons pas ces petits signaux, notre corps passera à l’étape suivante pour nous montrer qu’il est temps de changer les choses. Pas facile de comprendre mais essentiel afin de pouvoir continuer notre chemin.