Category Archives: Silence

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Manchmal ist es einfach nötig, eine Informationspause einzulegen und zu entschleunigen. Kein TV, kein Internet, kein WhatsApp, …

Einige Tage an der See, so sehr ersehnt nach langen Monaten des Lockdowns. Und Zeit, die letzten Monate etwas Revue passieren zu lassen. Was in der neuen Normalität besonders auffallend erscheint ist die Sensibilität gegenüber Geräuschen. Meine Ohren mögen überhaupt keinen Krach mehr.

Die Seeluft tut gut und es ist eine Freude, die Hunde am Strand toben zu sehen.

Ich feiere mein achtes Jahr nach Krebs und bin froh über all die guten Dinge, die jetzt in meinem Leben ihren Platz gefunden haben.

DANKE an eine ganz besondere Frau! MERCI!

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Das war so nicht geplant, dieser ganze Tag war so nicht geplant. Und auch hier sollten ganz andere Zeilen stehen, diese müssen jetzt Platz machen für eine Hommage an eine ganz besondere Frau. Eine Frau, die mein Leben in den letzten 15 Jahren sehr geprägt hat, die zu meiner Lehrerin in den großen Fragen des Lebens geworden ist.

Sie hat mich zum Schreiben animiert und inspiriert, erst in Briefen, dann in Mails, dann in Tagebüchern. Sie hat mir die Angst genommen, mich begleitet mit wertvollen Ratschlägen, mir gezeigt, dass ich vorallem durch die dunklen Zeiten im Leben wachse und erwachse.

Und nun ist sie von uns gegangen. Sie wird mich nie wieder in die Arme nehmen können. Mir nie wieder auf meine Fragen antworten. Sie wird diese Worte nicht mehr lesen können.

Ich trauere um Dich, meine wunderbare Freundin, Du wirst mir so sehr fehlen. Voller Dankbarkeit um die Freundschaft die uns verbunden hat und die ich immer in meinem Herzen tragen werde, lasse ich Dich nun auf eine neue Reise gehen. Du hast nun Zeit für Gespräche mit Engeln.

In stillem Gedenken an Barbara Schuboe.

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Sie war es, die mich im letzten September ermutigt hat, diesen Blog zu beginnen. Das war heute genau vor einem Jahr. Was als zaghafte Idee begann, ist zu einem Ritual geworden, macht mir Freude und tut mir gut, gerade in solchen Momenten wie jetzt.

Nie hätte ich gedacht, so viele gute Gedanken aufschreiben zu können. Ich habe mich selbst überrascht, wie sehr oft im letzten Jahr. Die vielen Reaktionen auf diesen Blog, zeigen mir wie wichtig es ist, meine Erlebnisse und Erfahrungen mit und nach einer Krebsdiagnose zu teilen. Auch das habe ich von ihr gelernt. Anderen die Angst zu nehmen, ihnen Stärke und Mut zu spenden, vielleicht für einige Vorbild zu sein… das alles hat mich in den letzten Monaten motiviert und meiner Geschichte einen Sinn gegeben. Einen herzlichen Dank all denen, die mich lesen, mich inspirieren, mir Kraft geben und mich lieben.

  ©Mon ange guardien

 Ce n’était pas prévu ainsi, toute cette journée n’était pas prévu de cette façon. Les phrases initialement écrit pour cet article doivent maintenant faire place à une hommage à une femme extraordinaire. Une femme qui a particulièrement marqué ma vie ces derniers 15 ans, qui était mon mentor dans les grandes questions de la vie.

Elle m’a inspiré et animé à écrire, d’abord des lettres ou courriers électroniques et ensuite des journaux. Elle m’a aidé à surmonter la peur, m’a accompagné par des conseils très précieux, m’a montré que c’est surtout les périodes les plus difficiles dans la vie me font grandir.

Et maintenant elle est partie. Plus jamais elle me prendra dans ses bras. Plus jamais elle me répondra à mes questions. Elle ne lira plus ces mots.

Je suis en deuil pour toi, ma chère amie. Tu vas me manquer terriblement. En immense gratitude pour notre amitié unique et que je vais garder pour toujours dans mon cœur, je te laisse désormais partir pour un nouveau voyage. Hélas t’auras beaucoup de temps pour Gespräche mit Engeln.

Repose en paix Barbara Schuboe.

C’était elle aussi, qui en septembre dernier m’a encouragé de commencer ce blog. Un an en arrière jour pour jour. Ce qui a commencé comme petite idée est devenu un rituel qui me fait plaisir et me fait du bien surtout dans des moments comme celle-ci.

Jamais j’aurais cru d’être capable d’écrire autant des bonnes pensées. Je me suis surprise moi-même, comme souvent dans cette année passée. Les nombreux retours m’ont montré à quel point il est important de partager mes expériences avec et après un diagnostique de cancer. Cela aussi j’ai appris d’elle. De réduire la peur des autres, leur donner du force et du courage, être un exemple comment on peut faire face à une telle situation… tout ceci m’a motivé ces derniers mois et tout ceci a enfin donné un sens à mon histoire. Du fond du cœur un grand merci à tous ceux qui me lisent, m’inspirent, me donne de la force et qui m’aiment.

Sterne pflücken. Ramasser des étoiles.

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“Hier oben kannst du nachts Sterne pflücken” wurde mir angekündigt, als ich gestern auf 1133m in der Gummenhütte auf dem Kandel beim Fensterliwirt mein Schlafplatz im Heu entdecke.
Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht… der Himmel war wolkenlos und zauberte mir ein unendliches Meer an kleinen und großen funkelnden Sternen, unglaublich schön.
Neugierde und Zufall haben mich an diesen Ort geführt und ich habe schnell beschlossen, meine Zeit im Schwarzwald mit einer back-to-nature-Erfahrung hier ausklingen zu lassen.

Ein wunderschoener Flecken Erde. Eine alte Kuhscheune zum Heubettenlager umgestaltet, liebe- und mühevoll von zwei jungen Menschen Andrea & Andy geführt, die sich mit diesem Projekt den Traum von Sich-Selbst-Verwirklichen erfüllen. Eine Stille, die besonders nachts sehr beeindruckend ist. Am Morgen von den Glocken der 88 Kuehe rund um den Hof geweckt, Fruehstueck mit Blick auf den Feldberg. Tee von selbst gelesenen Kräutern und ein total leckeres Bärlauch-Nuss-Pesto auf frischem Brot.

“Mich treiben lassen zu neuen Ufern” ist das Motto ab jetzt, der Anfang ist getan und er hat diesem Freitag, der vor einem Jahr so rabenschwarz war, tolle neue Farben und Bilder gegeben.

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“Ici en haut tu vas pouvoir ramasser des étoiles” – c’était la promesse à mon arrivée hier à 1133 mètres d’altitude à la Gummenhütte sur le Kandel chez le Fensterliwirt quand je découvre mon lit dans le foin.
Et la promesse était tenu… le ciel sans aucun nuage m’a offert une vaste mer d’étoiles, incroyablement belle.

Curiosité et hasard m’ont amené à cet endroit et j’ai très vite décidé d’y vouloir passer la fin de mon séjour en forêt noir avec une expérience retour-à la-nature.

Un magnifique coin de la terre. Un ancien étable de vaches transformé en 20 lits au foin, dirigé avec amour et grand engagement par deux jeunes, Andrea & Andy, qui avec ce projet ont donné vie au rêve de la réalisation de soi-même.
Un calme qui surtout la nuit est très impressionnant. Au matin les cloches des 88 vaches autour font fonction de réveil, petit-déjeuner avec vue sur le Feldberg, tisane fait maison avec les herbes qui se trouvent sur les champs devant la grange et un pesto à l’ail des ours et noix sur du pain frais, un vrai délice.

Me laisser tranquillement amené vers des nouveaux horizons c’est la devise désormais. Le début est fait et il a changé le noir de ce vendredi d’un an en arrière en couleur en lui donnant des belles images.

#15 Nimm dir Zeit zum Lauschen und still sein.

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Und so ein vernieselter Tag wie heute eignet sich besonders gut dafür. Den Regentropfen zu lauschen, die meine schönen sauberen Fenster verzieren, Telefone ausschalten und in Ruhe in sich hineinhören. Das muss nicht lange sein, manchmal reicht eine Viertelstunde und ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit stellt sich ein. Oder aber es kommen Gedanken an die vielen Dinge, die zu tun sind, an Sorgen, Ängste, Probleme. Dann ist es gut, ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand zu haben. Alles aufschreiben, den Kopf frei schreiben. Auch das kann erleichtern. Gönnen wir uns immer wieder mal eine Denkpause.

 

©GELB, die Zweite

Prend le temps d’écouter et de rester en silence.

Une journée de grisaille comme aujourd’hui est prédestiné pour cela. Regarder la pluie tomber sur mes fenêtres bien nettoyés, couper les téléphones et écouter sa voie intérieure. Pas nécessaire que ça soit longtemps, parfois un quart d’heure est suffisant et un agréable sentiment de légèreté prend place. Ou bien des pensées à tout ce qu’il faut encore faire, les soucis, les peurs, les problèmes. Dans ce cas il est toujours utile d’avoir une feuille et un crayon à porte de main. Tout mettre sur papier aide à vider la tête. Cela peut soulager également. Réservons-nous de temps à autre une pause à nos cerveaux.

#2 Even stones placed in your path can make something beautiful.

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Auch Steine in Deinem Weg können etwas Schönes bringen.

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Oh es gab schon den einen oder anderen großen Stein auf meinem Weg und ich wage fast zu behaupten, dass der Größte noch nicht einmal die Erkrankung war, denn ich wusste relativ schnell, was ich zu tun hatte. Das war bei manch anderen Hürden nicht der Fall. Oft habe ich mir zunächst sehr viele Sorgen gemacht, bevor ich etwas bewegt habe, nämlich den Stein. Neulich sagte jemand, man könne diese Steine doch einfach überspringen. Und was, wenn die Kraft zum Springen nicht mehr vorhanden ist? Dann muss man ganz langsam und mühsam daran arbeiten, dass er den Weg wieder frei gibt. Dazu braucht es Zeit, Geduld und den Glauben, dass alles gut wird.
In diesem Sinne … Alles Gute!

Même des pierres sur le chemin peuvent apporter quelque chose de bien.

Il y en avait déjà des pierres sur mon chemin et j’ose même dire que le plus grand n’était même pas la maladie car je savais assez rapidement ce que j’avais à faire. Ce n’était pas le cas dans d’autre situations. Souvent je me suis cassée longtemps la tête avant de réagir avant de bouger… Bouger notamment la pierre.
Dernièrement quelqu’un me disait pourquoi ne pas tout simplement sauter sur les pierres? Et si on n’a plus l’énergie de le faire? Dans ce cas il faut avec beaucoup de patience travailler tout doucement jusqu’à le chemin est libre de nouveau. Toujours en espérant que tout ira bien finalement.
Cela disant… Bonne continuation.

Heute Ruhetag. Fermé aujourd’hui.

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Oft, sehr oft in meinem alten Leben habe ich mir gewünscht, Montag morgens einfach mal im Bett liegen bleiben zu koennen und ohne schlechtem Gewissen einen Ruhetag einzuschieben. Gemacht habe ich es nie oder nur dann, wenn es mich richtig erwischt hatte.
Und nun darf ich es. Allerdings breche ich das Experiment “Winterschlaf” nach zwei Tagen bereits ab. Mein bester Freund der letzten 48 h hiess Schlafanzug, neben dem Bett stapelten sich Teller und Teetassen und das Telefon blieb unbeantwortet, naja zum Teil zumindest. Nicht, dass mir langweilig war aber irgendwie hat es mich nervös gemacht.

Warum ist es eigentlich so schwierig, mal nichts zu tun? Dabei ist genau das so wichtig in unserer hektischen Zeit. Entschleunigen. Ruhe finden. Zu sich kommen.
Wir können zu jeder Tages-und Nachtzeit aktiv sein, können uns permanent unterhalten lassen, koennen ständig etwas tun. Und dabei verlernen wir das Nichts-tun. Unserem Körper gefaellt das nicht besonders gut, denn er braucht Pausen um sich zu erholen, um Kraft zu tanken, um gesund zu bleiben.

In diesem Sinne, eine ruhige Nacht!

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Souvent, très souvent dans ma vie avant j’ai voulu resté un lundi matin au lit et faire un jour fermé sans mauvaise conscience.
Je ne l’ai jamais fait ou seulement quand je n’étais vraiment pas bien.

Et puis maintenant j’ai le droit, sauf que j’ai arrêté l’expérience “marmotte” après deux jours. Mon meilleur ami de derniers 48h était mon pyjama, j’ai collectionné les tasses et les assiettes à côté de mon lit, le téléphone en mode silence… ou presque. Ce n’est pas que je ne savais pas quoi faire mais quelque part je me suis sentie plus nerveuse qu’autre chose.
Pourquoi il est tellement difficile de ne rien faire de temps à autre? Et pourtant c’est exactement ce que nous avons besoin dans nos jours si hectiques. Ralentir un peu. Trouver du calme. Se retrouver.
Nous pouvons être actif à tout moment de la journée, nous pouvons en permanence nous “amuser”, on a toujours quelque chose à régler. Mais nous n’apprendrons plus le faire-rien. Ceci ne plait pas à notre corps car il a besoin des pauses pour se reposer, se ressourcer, pour rester en bonne santé.

Ceci dit, une bonne nuit bien reposante.

Und leise rieselt der erste Schnee. Et doucement tombe la neige.

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©Leise rieselt der erste SchneeNach einem schönen Tag mit blauem Himmel fällt nun in den späten Abendstunden der erste Schnee in diesem Herbst. Dabei sind die Bäume noch zu bunt, um nun schon unter der weissen Pracht zu verschwinden.

Ich freue mich auf diese Zeit der weissen Ruhe. Die Felder und Wälder hier um meinen kleinen Wohnort werden dann besonders schön. Die Winzer an der Mosel werden nun bald ihren Eiswein lesen koennen und dann dürfen die Weinberge schlafen.

Auch ich werde viel schlafen in diesem bevorstehenden Winter, der sich heute abend anmeldet.

Après une belle journée avec un ciel bleu tombe maintenant dans la nuit la première neige de cet automne. Et pourtant les arbres sont encore trop en couleur pour se faire couvrir de l’or blanc.

J’attends avec impatience ce temps de silence en blanc. Les champs et les forets autour de mon petit village sont particulièrement jolis en ce moment là. Les vignerons peuvent donc bientôt cueillir leur vin de glace et ensuite les vignes ont le droit de dormir. Moi aussi je vais beaucoup dormir pendant cet hiver qui s’annonce ce soir.

Enjoy the silence.

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Nicht nur ein geniales Lied sondern auch Programm für so manche Lebensphase.

In der Ruhe liegt die Kraft, sagten schon unsere Grosseltern. Und es ist wahr, nur in der Stille sind wir in der Lage zu uns zu finden. Auf diese kleine Stimme in uns hören, die uns vielleicht schon seit geraumer Zeit sagt “Gib Acht auf Dich. Tritt kürzer. Mach mal Pause. Triff endlich eine Entscheidung”. Aber oh wie bequem ist es doch, einfach weiterzulaufen, tun als sein alles in Ordnung, nur nicht aus dem gewohnten Rhythmus kommen. Aber oh wie falsch ist es auch, Signale des Körpers zu ignorieren. Wenn wir die kleinen Hinweise nicht befolgen, greift der Körper zu stärkeren Waffen und zwar genauso lange bis wir endlich begreifen, dass wir uns oder Dinge um uns ändern müssen. Nicht so einfach, dies alles zu begreifen aber essentiell um weitergehen zu können.

Es gibt eine Vollkommenheit inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille inmitten aller Ratlosigkeit.

Buddha

(aus Ilona Daiker “Gelassen wie ein Buddha”)

©2013-09-14 Stille

©Schweigen ist Gold

Pas seulement une chanson géniale mais aussi un guide dans les moments difficiles de la vie.

C’est dans le calme qui réside la force, disaient déjà nos grands-parents. Est c’est si vrai. On peut se retrouver uniquement dans le silence. Ecouter cette petite voix qui nous disait peut-être depuis un moment de faire attention à soi, de ralentir, de faire une pause, prendre enfin une décision. Mais à quel point c’est plus confortable de rester dans les habitudes, de continuer tout simplement, de se dire tout est en ordre. Mais à quel point c’est fatal d’ignorer tous signaux de notre corps. Si nous ne suivons pas ces petits signaux, notre corps passera à l’étape suivante pour nous montrer qu’il est temps de changer les choses. Pas facile de comprendre mais essentiel afin de pouvoir continuer notre chemin.