Category Archives: Voyage

Erinnerungen an Kindheitstage.

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Im kalten Monat November zieht es mich an die Ostsee. Leicht verrückt, ich gebe zu.

Usedom ist mein Ziel. Usedom, mein Sylt des Ostens.

Schon als kleines Kind habe ich viele Sommer auf dieser schönen Insel verbracht und wenn es irgend möglich versuche ich, die langen weißen Sandstrände zu genießen.

Wind, Regen, Kälte… dicke Jacke für Dani und Regencape für Naya und dann stundenlange Spaziergänge. Lecker Fischsuppe und ein gutes Glas Wein mit Mama.

 

Versöhnung mit Portugal. Faire la paix avec le Portugal.

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Von Schnuddelwinter in Frühlingsgefühle in 90 Minuten. Entspannter Flug über den Wolken mit einer schönen Stimme in meinem Ohr. Bei noch etwas schüchternem Sonnenschein empfängt mich dieses Land, dass ich seit meiner ersten Reise hierher leider immer mit sehr schmerzhaften Erinnerungen verbunden habe. Das ist jetzt fast 4 Jahre her und es ist Zeit, mich zu versöhnen. Mission dieses recht spontanen Kurztrips: Sonne tanken, vergessen und vergeben. Ersteres ist schon in Arbeit, durch die Scheibe der überirdischen Metro wärmt sie mich und zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht. Kleine Missverstaendniss bei der Hotelbuchung aber das erlaubt mir, die kleinen Nebenstraßen zu entdecken, sehr pittoresk, sehr Boheme. Ich fühle mich direkt wohl. Upgrade auf die 12. Etage und ein Zimmer mit Balkon, wow. Und dann… ein Regenbogen!!! Ich denke, dieses Land will mir sagen… “Du kannst hier auch ganz tolle Tage haben”, auf auf Dani, genieß Deine Freiheit und das wunderschöne Licht.

 

S’évader d’un temps d’hiver vers le flair de printemps en 90 minutes. Vol reposant sur les nuages avec une belle voix dans mes oreilles. Un soleil encore un peu timide m’accueille dans ce pays qui était resté lié à des souvenirs très douloureuse depuis mon premier voyage vers la bas. Ceci fait maintenant presque 4 ans et il est temps de faire la paix. La mission de cette escapade plutôt spontanée: faire le plein du soleil, oublier et pardonner. Première chose déjà en cours, vers la vitre du metro de Porto le soleil me réchauffe et fait apparaitre un sourire sur mon visage. Petit malentendu avec la réservation de l’hôtel mais ceci me permet de découvrir les petits ruelles très pitoresque, très boheme. Je me sens bien immediatement. Un upgrade pour une chambre avec balcon sur le 12ème étage, wow. Et puis… un arc-en-ciel!!! Je pense, ce pays veut me dire… “Tu peuy aussi bien vivre des belles journées ici”, allez Dani, profite de ta liberté et de cette magnifique lumière.

… bis die Füße schmerzen.

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Als ich beschließe den Hörnl in den Ammergauer Alpen zu entdecken, ahnte ich nicht, dass daraus ein ziemliches Abenteuer wird. Mit der Seilbahn auf den Gipfel war der leichteste Teil meines Ausfluges. Immer der Ausschilderung nach, an den freilaufenden Kühen mit ihren Glocken vorbei, mal auf Kieselweg, mal auf Wiese, mal auf matschigen Wegen durch den Wald. Ein Frosch springt mir über den Weg und Rehe. Natur pur. Und dann wird der Weg plötzlich nicht mehr so bequem aber laut der Fußspuren sind hier schon andere vor mir gewesen. Und es geht abwärts, muss ja wieder runter vom Berg, allerdings wähle ich die falsche Richtung… und mein Heimweg wird ein sehr langer! Bloß gut, dass ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß. Und so laufe ich durch die wunderschöne Landschaft und erfreue mich an einem tollen Abendlicht. Die Sonne ist schon lange untergegangen als ich nach 6 Stunden Wanderung mit schmerzenden Füßen und Waden am Ziel ankomme. An den Muskelkater mag ich noch gar nicht denken. Aber schön war’s!

Dans les près. In den Feldern.

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De la Franche-Comté. Je pars pour un jogging et cela se transforme en chasse au trésor. Je trouve des tournesols, des disques en vinyl des années 80. Kim Wilde… Tell me where you are. Jean-Jacques Goldman… Au bout de mes rêves. Sandra… Heaven can wait. Et enfin le bon chemin qui m’a été indiqué.

Je me retrouve au cœur de la nature en ce beau mois d’août à un endroit qui m’offre plein de souvenirs d’il y a deux ans. Au sein de la famille d’une amie proche je trouve du réconfort, de la joie et la partage des bons moments. Et tout ça sans réseau téléphonique, sans wifi, sans chi-chi. Dans la source du village on se rafraîchit les pieds, un dîner d’amitié en plein air, au petit-déjeuner la confiture fait maison. Que la vie est belle quand elle est simple. Merci Cath, Phil, Marie-Claude!

Region Franche-Comté, nahe Dijon. Ich mache mich auf für eine Stunde Jogging, das Ganze entwickelt sich zur Weg-und Schatzsuche. Ich finde zunächst strahlende Sonnenblumen, dann Schallplatten aus den 80er Jahren. Kim Wilde… Tell me where you are. Jean-Jacques Goldman… Au bout de mes rêves. Sandra… Heaven can wait. Und dann schlussendlich doch den richtigen Weg, der mir empfohlen wurde.

Ich befinde mich im Herzen der Natur an diesem sommerlichen Augustwochenende welches in mir viele Erinnerungen an meinen letzten Besuch hier vor zwei Jahren weckt. Herzlich willkommen bei Freunden fühle ich mich geborgen, wir teilen gutes Essen, interessante Gespräche und besondere Momente. Ein schwaches Telefonnetz, kein Wifi, kein großer Komfort. In der Dorfquelle erfrischen wir uns die Füsse, Abendessen unter freiem Himmel bei Kerzenschein, zum Frühstück hausgemachte Marmelade. Das Leben ist schön, wenn es einfach ist. Danke Cath, Phil, Marie-Claude!

Stille Schönheit. Beauté silencieuse.

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62° 6′ N , 7° 12′ O

Geiranger, ein kleiner Ort von 300 Einwohnern inmitten der beeindruckenden Landschaft der norwegischen Fjorde. Im Tal macht sich der Frühling mit seinem erfrischenden Grün breit, auf 1500 Metern liegt der Schnee so hoch wie der Bus der sich vorsichtig die Serpentinen hinauf müht.

Auf dem Gipfel schneit es bei 3 Grad, wir schreiben den 8. Juni 2015. Eine atemberaubende Landschaft und eine wunderbare Stille. Das Schiff liegt in der Bucht und wirkt fast wie Spielzeug. Der Nebel verzieht sich und gibt die Sicht frei auf ein Panorama von kargen Felsen, Schneewänden und einem wolkenlosen blauen Himmel. Die stille Schönheit dieser einzigartigen Natur sind Balsam für die Seele.

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62° 6′ N , 7° 12′ O

Geiranger, petit village de 300 habitants au milieu de ce paysage impressionnant des fjords norvégiens. Dans la vallée le printemps s’installe avec une verdure rafraichissante, sur 1500 mètres la neige règne avec une épaisseur haute comme le bus qui doucement grimpe les serpentines.

Au sommet il neige et il fait 3 degrés, on est le 8 juin 2015. Un paysage époustouflant et un calme magnifique.  Le bateau dans la baie ressemble à un jouet. Le brouillard part et donne la vue sur un panorama splendide de rochers, des glaciers et un ciel bleu sans nuages. La beauté silencieuse de cette nature est un baume pour l’âme.