Category Archives: Guerison

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.

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Seeluft macht den Kopf frei.

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5 Tage an der See. Einfach nur herrlich. Am Dienstag morgen nicht ins Büro fahren, stattdessen ein langer Spaziergang am Strand. So lass ich mir den Start in ein neues Lebensjahr doch gefallen!

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Lampenfieber.

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Die Knie zittern mir. In ein paar Minuten werde ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Vernissage eröffnen.

Auf Initiative von Europa Donna Luxembourg stelle ich gemeinsam mit 4 Frauen Bilder aus, die wir in den letzten Jahren gemalt haben. Das Thema unserer Ausstellung: “Mäin perséinleche Wee” (mon parcours personnel). Unsere persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Diagnose Krebs, den anschließenden Therapien und wie Kunst uns geholfen hat, unsere Wunden zu heilen.

Es ist ein besonderer Moment voller Emotionen aber auch ein wenig Stolz. Gut gemacht Dani.

Zu sehen sind unsere Bilder in der Domaine Thermal und im Parc Hotel Mondorf/Luxembourg bis zum 10. Juli!

 

Pink Shoe Day Leipzig 2016 – Danke!

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Was für ein beeindruckender Anblick! Über 30.000 Pinke Schuhe auf dem Augustusplatz in Leipzig in Solidarität mit allen von Brustkrebs direkt oder indirekt Betroffenen.

Eine Frau mit Kopftuch drückt mir ihr Paar Pinke Schuhe in die Hand, ganz liebevoll gestaltet. In unseren Blicken liegt die gleiche Geschichte, die gleiche Erfahrung, der gleiche Weg.

Wir integrieren ihre Schuhe in die Pinke Schleife die wir für Luxembourg gelegt haben und sie erlaubt mir, ihr Paar als Erinnerung mit nach Luxembourg zurück zu nehmen. Wir sind fast ein Alter denke ich, bei ihr kam der Krebs zurück. Ich möchte das nicht erleben müssen.

Danke liebe Unbekannte für Dein Lächeln, Deinen Mut und die Herzlichkeit in Deinen Gesten.

Danke an Haus Leben e.V., dass wir mit Europa Donna an diesem tollen Event teilnehmen durften.

Danke an Garage Deltgen für das Sponsoring  unseres pinken Autos.

Danke an alle, die in Luxembourg Schuhe gesammelt haben.

We did it! 450 Paar Pink Shoes haben mich heut verzaubert.

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Es war schon etwas schwierig, als mein Wecker heute morgen zeitiger als sonst geklingelt hat aber schon eine halbe Stunde später war ich hellwach. Bei kühlen 9 Grad, hiess es aus 450 Paar Schuhen das Land Luxembourg und eine rosa Schleife zu kreiren.

Mariette, Astrid und ich hatten grossen Spass und waren stolz wie Bolle aber auch tief gerührt als um 10h00 das Werk für vollendet erklärt und der luxemburger Presse freigegeben wurde.

Die ganze Schönheit ist erneut am kommenden Samstag, 1. Oktober , zu sehen für den Broschtkriibslaf und am 15. Oktober in Leipzig zum PINK SHOE DAY 2016.

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Tat nicht mal weh!

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“Normalerweise sind meine Kunden wesentlich jünger” schaut mich die Dame im Uhrengeschäft verwundert an. Ok, denke ich… dann gehör ich nun eben offiziell zu den Alten. Kann ich jetzt auch nichts dran ändern, das zweite Loch in meinem rechten Ohr möchte ich trotzdem und bitte schnell. Denkste… lange Belehrung, muss unterschreiben, mir erstmal einen Gesundheitsstecker aussuchen, der dann 6 Wochen drin bleiben muss. Häh, wie? Das war doch früher nicht so!!! Da wurde im Vorbeigehen mal kurz Ohrlöcher gestochen, Ohrringe rein und fertig. Zeiten ändern sich eben und Ohren wohl auch.

40 Minuten später verlasse ich den Laden, mit einem kleinen pinken Stein in meinem Ohrläppchen. Bin happy, tat gar nicht weh.