Category Archives: Guerison

Befreiung.

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Meine erste KRAV MAGA Erfahrung in diesem Leben hat mich von einer enormen Wut befreit.

Die Wut gegenüber diesem verdammten sch… Krebs, der nicht nur mein Leben in Gefahr gebracht hat aber der mir vor allen so viele wertvolle Freundinnen genommen hat.

Danke Olivier Coller (https://www.krav-maga-moselle.lu/)!

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Das letzte Mal.

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Ein großes lautes « Yep » höre ich mich sagen auf die Frage « Hallo Frau Pfaltz. Na sie kommen doch zum letzten Mal? »

5 Jahre Nachbetreuung durch das Team der Radiotherapeuten im Trierer Mutterhaus gehen heute zu Ende.

Ein Gefühl von « frei » stellt sich ein und dann doch auch gleich wieder der Gedanken « hoffentlich ist es wirklich das letzte Mal. »

Im Eingangsbereich des Strahlenzentrum hängt ein Poster. Es verrät, dass ab Juli 2019 mit einem Linearbeschleuniger der neuesten Generation behandelt wird.

« Einzigartig in dieser Region ist der PerfectPitch-Robotertisch ».

Ich bin erfreut, zu sehen, dass technische Fortschritte im Bereich der Strahlenmedizin die seit Jahren auf Kongressen vorgestellt werden nun auch ihren Weg zum Patienten finden!

“Wir machen ihre Akte jetzt zu, sie sind für uns geheilt”.

Mein Dank für eine bemerkenswerte medizinische Betreuung gilt Dr Siekmeyer und ihrer Mannschaft.

Zum Abschied sag ich nur Tschüss und nicht auf Wiedersehen.

Selbstliebe.

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2 Tage Heidelberg. Ein hochinteressanter Kongress.

Es war für mich nicht nur das Lernen über neueste Wege ganzheitlicher Krebstherapien,
sondern vor allem die Bestätigung meines persönlichen Weges nach der Erkrankung.

Anzuerkennen, dass es nicht nur guter ärztlicher Versorgung bedarf, sondern einer guten Portion Selbstfürsorge und Selbstliebe und einem Umfeld, dass einem nicht ständig Kraft und Energie kostet, ist mein Schlüssel zu einem guten Wohlbefinden und dauerhafter Gesundheit.

Dazu gehört auch achtsames Kommunizieren, sich seinen Ängsten stellen und sich auf seine Stärken besinnen. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen aber sie sind es wert.

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.

Lampenfieber.

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Die Knie zittern mir. In ein paar Minuten werde ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Vernissage eröffnen.

Auf Initiative von Europa Donna Luxembourg stelle ich gemeinsam mit 4 Frauen Bilder aus, die wir in den letzten Jahren gemalt haben. Das Thema unserer Ausstellung: “Mäin perséinleche Wee” (mon parcours personnel). Unsere persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Diagnose Krebs, den anschließenden Therapien und wie Kunst uns geholfen hat, unsere Wunden zu heilen.

Es ist ein besonderer Moment voller Emotionen aber auch ein wenig Stolz. Gut gemacht Dani.

Zu sehen sind unsere Bilder in der Domaine Thermal und im Parc Hotel Mondorf/Luxembourg bis zum 10. Juli!