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Wenn nichts mehr geht. COVID-19.

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Es war eine lange Zeit ruhig hier auf meinem Blog. Ich brauchte Zeit für mich, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen nach einem sehr turbulenten Jahreswechsel. Nicht zu kommunizieren heißt nicht, dass alles herum egal ist aber manchmal ist Schweigen eben das Einfachste, das “Beste für alle” oder aber auch nur Feigheit, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen.

Ich sitze beim Schreiben dieser Zeilen auf dem Balkon des gemieteten Appartements in Funchal/Madeira, schaue auf den leeren Hafen und freue mich über jedes Geräusch, was von der Straße kommt. Noch nie habe ich soviel äußere Stille gespürt.

Manche nennen mich sicher verrückt, andere unvernünftig oder egoistisch und um ehrlich zu sein, schwebe ich selbst zwischen diesen Attributen. Ich brauchte diese Auszeit hier auf der Insel so sehr, dass ich bereit war, Risiken einzugehen. Für mich und für andere.

Und das ist eine grosse Lektion, die ich persönlich aus COVID-2019 lernen werde.

Denn nun sitze ich hier und warte sehnsüchtig auf meinen Rückflug am Samstag. Ich wusste nicht, dass Urlaubstage so lang sein können.

“Wenn nichts mehr geht”, dass erinnert mich an die Chemotherapie-Zeit. Kontakte vermeiden, zuhause bleiben. Gesund werden bzw. bleiben.

Dieser Virus hat momentan katastrophale Ausmaße und leider sehr viele Tote. Aber er gibt uns die einzigartige Chance, wieder in eine Normalität zurückzukehren in der wir verstehen werden, was wirklich wichtig ist.

Passt alle gut auf Euch auf.

D

PS: I’d like to thank Toby from the WordPress-Blog https://www.madeiraislandnews.com who has been over the last days a very reliable and objective journalist/blogger. It’s crucial that people on this planet get transparent information right now. Not fake news, no panic info, no unnecessary questions. You are doing a great job and hopefully on my return next year we can arrange a coffee.

Dreiländereck

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Wenn man in so einem kleinen Land wie Luxembourg lebt, stößt man schnell an dessen Landesgrenzen. Umgeben von drei anderen Ländern gibt dies die Möglichkeit an die Orte zu fahren an denen sie aufeinander treffen.

Das nördliche Dreiländereck (B/D/L) scheint Mitten im Nirgendwo zu liegen. Winzige Dörfer in den Ausläufern der Ardennen abseits des Trubels; die Zeit steht hier fast still.

Ein wunderschöner langer Spaziergang unter Mädels und der erste Schnee.

Ruhe. Ausruhen. Kraft tanken.

Pension Froschloch Lützkampen… sehr zu empfehlen für eine kleine Auszeit.

Feeling like a princess.

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Am Samstag Abend hatte ich die große Ehre, im Wappensaal des Rathauses der Stadt Wien eingeladen zu sein.

Das imposante Gebäude ist 147 Jahre alt und hat mich wahnsinnig beeindruckt vorallem die riesigen Kristall-Lüster.

Und dann durfte ich mit einer professionellen Tänzerin einen Walzer aufs Parkett legen. Den Letzten habe ich vor Jahren mit meiner Omi getanzt, ich glaub sie wäre wahnsinnig stolz auf mich.

Danke Europa Donna Austria für diesen ganz besonderen Moment in meinem Leben!

Bezauberndes Madeira.

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Schon seit fast zwei Wochen bin ich zurück im Alltag und noch immer erfüllt mich das entspannte Gefühl von Urlaub, Sonne, Wohlsein.

Die schöne portugiesische Insel Madeira, ihre Blumenpracht und die Freundlichkeit der Einwohner haben mich verzaubert.

Definitiv ein Reiseziel für unsere langen Winter!!! Leicht gebräunt und mit ein paar zusätzlichen Gramm auf der Hüfte vom leckeren Essen hoffe ich auf den baldigen Frühling hier in unseren Breiten.

Erinnerungen an Kindheitstage.

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Im kalten Monat November zieht es mich an die Ostsee. Leicht verrückt, ich gebe zu.

Usedom ist mein Ziel. Usedom, mein Sylt des Ostens.

Schon als kleines Kind habe ich viele Sommer auf dieser schönen Insel verbracht und wenn es irgend möglich versuche ich, die langen weißen Sandstrände zu genießen.

Wind, Regen, Kälte… dicke Jacke für Dani und Regencape für Naya und dann stundenlange Spaziergänge. Lecker Fischsuppe und ein gutes Glas Wein mit Mama.

 

Versöhnung mit Portugal. Faire la paix avec le Portugal.

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Von Schnuddelwinter in Frühlingsgefühle in 90 Minuten. Entspannter Flug über den Wolken mit einer schönen Stimme in meinem Ohr. Bei noch etwas schüchternem Sonnenschein empfängt mich dieses Land, dass ich seit meiner ersten Reise hierher leider immer mit sehr schmerzhaften Erinnerungen verbunden habe. Das ist jetzt fast 4 Jahre her und es ist Zeit, mich zu versöhnen. Mission dieses recht spontanen Kurztrips: Sonne tanken, vergessen und vergeben. Ersteres ist schon in Arbeit, durch die Scheibe der überirdischen Metro wärmt sie mich und zaubert ein Lächeln auf mein Gesicht. Kleine Missverstaendniss bei der Hotelbuchung aber das erlaubt mir, die kleinen Nebenstraßen zu entdecken, sehr pittoresk, sehr Boheme. Ich fühle mich direkt wohl. Upgrade auf die 12. Etage und ein Zimmer mit Balkon, wow. Und dann… ein Regenbogen!!! Ich denke, dieses Land will mir sagen… “Du kannst hier auch ganz tolle Tage haben”, auf auf Dani, genieß Deine Freiheit und das wunderschöne Licht.

 

S’évader d’un temps d’hiver vers le flair de printemps en 90 minutes. Vol reposant sur les nuages avec une belle voix dans mes oreilles. Un soleil encore un peu timide m’accueille dans ce pays qui était resté lié à des souvenirs très douloureuse depuis mon premier voyage vers la bas. Ceci fait maintenant presque 4 ans et il est temps de faire la paix. La mission de cette escapade plutôt spontanée: faire le plein du soleil, oublier et pardonner. Première chose déjà en cours, vers la vitre du metro de Porto le soleil me réchauffe et fait apparaitre un sourire sur mon visage. Petit malentendu avec la réservation de l’hôtel mais ceci me permet de découvrir les petits ruelles très pitoresque, très boheme. Je me sens bien immediatement. Un upgrade pour une chambre avec balcon sur le 12ème étage, wow. Et puis… un arc-en-ciel!!! Je pense, ce pays veut me dire… “Tu peuy aussi bien vivre des belles journées ici”, allez Dani, profite de ta liberté et de cette magnifique lumière.