Tag Archives: Miriam Pielhau

Ein bisschen Abstand.

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Erst kürzlich wieder fragte mich jemand danach, ob es denn so gut wäre, sich nach einer Krebserkrankung recht aktiv in einer Vereinigung wie http://www.europadonna.lu zu engagieren. Meine Antwort lautet seit 2 Jahren: “Ja.” Zumindest gilt dies für mich.

Dann folgt meistens noch ein zweiter Versuch mit “aber das kann Dir doch nicht gut tun. Wie willst Du denn mit dem Geschehenen abschließen?”

Doch, es tut mir gut. Oder besser, ich tue etwas dafür, dass es anderen besser geht, die jetzt gerade an dem Punkt stehen, wo es heißt “bösartig”.

Zu zeigen, dass es zu schaffen ist und das es ein schönes Leben nach der Krankheit gibt, das tut gut.

Und zum Thema “Abschließen” nur soviel… googelt mal das Wort Krebs in den News des Tages… heute allein gab es dazu 11 Einträge, zwei davon auf den ersten drei Artikeln unter dem Thema Gesundheit.

“Krebs geht nicht davon weg, indem man ihn wegignoriert.” Miriam Pielhau, 2015

Ich empfinde es als eine Verpflichtung, vor allem gegenüber all den Frauen, die so viel zu früh gehen mussten, so oft wie nur möglich, das Tabou Brustkrebs zu brechen.

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Dr. Hoffnung hat versagt. Dr Espoir a échu. – R.I.P. Miriam Pielhau

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Unfassbar!

Eine WhatsApp Nachricht überbringt mir die schockierende Neuigkeit vom plötzlichen Tod dieser wunderbaren Frau.

Sie war meine Heldin, mein Halt, mein Vorbild in der schweren Zeit der Diagnose und der Therapien und sie war Trost und Mut für das Leben nach Krebs.

Wir kannten uns nicht und doch war sie für mich eine Freundin, eine Vertraute. Ich habe sie auf Facebook begleitet, ihre Bücher verschlungen und empfohlen und ohne ihren Mut zu Fotos ohne Haare, gäbe es meine nicht.

Zu fassungslos, um weinen zu können.

Wütend auf K., wütend auf das Schicksal, wütend auf alle, die ihr Leben und ihre Gesundheit nicht wert schätzen.

Miriam … das war definitiv nicht Dein Wunsch, Du hattest so viele Pläne, so viel Kraft, so viel Freude. Du hattest Deinen Sonnenschein, den Du Dir so sehr gewünscht hast.

Das ist unfair! Das ist nicht richtig!

Ich verneige mich in tiefer Trauer und großem Respekt für Dein Lebenskampf. Mein Mitgefühl gilt Deiner Familie und Deinen engen Freunden.

💕 R.I.P. wundervolle Miriam. 💕


 

Incompréhensible!

Un message WhatsApp me fait apprendre cette terrible nouvelle du décès subit de cette femme formidable.

Elle était mon héro, mon soutien, mon modèle dans les temps difficiles du diagnostic et des thérapies et elle était réconfort et motivation pour la vie après un cancer.

Nous nous sommes jamais rencontré et pourtant elle était pour moi une amie, une confiante. Via Facebook j’ai suivi son chemin, j’ai dévoré et recommandé ses livres et sans son courage de se faire photographier cran nu, les miennes n’existeront pas.

Trop choquée pour pouvoir pleurer.

En colère contre C, en colère contre le destin, en colère contre tous ceux qui n’apprécient pas leur vie et leur santé.

Miriam … ceci n’était définitivement pas ton souhait, t’avais fait tellement des plans, t’avais tellement de force, de la joie. Et puis t’avais ton rayon de soleil que t’as tellement désiré et attendu.

Ce n’est pas juste ! Ce n’est pas correct!

Dans un gros chagrin et un enorme respect je m’incline devant toi et ta bataille pour la vie. J’exprime mes sincères condoléances à ta famille et tes amis proches.

💕 R.I.P. merveilleuse Miriam. 💕

Ein halbes Jahr…

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…. liegt zwischen jetzt und dem Moment, an dem das Schicksal mich herausgefordert hat.

Eines der ersten Bücher, die ich mir damals gekauft habe, beginne ich erst heute zu lesen. Es ging nicht eher… die Angst zu viel zu zeitig zu erfahren saß im Nacken.

Toll geschrieben für Betroffene aber auch Angehoerige… “Fremdkörper” von Miriam Pielhau.

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“Das Schlimme ist nicht nur für mich schlimm und nicht nur für die, die mich lieb haben. Sondern auch für die, die in mir einfach ihre schlimmsten Befürchtungen lebendig geworden und verkörpert sehen. Umso wichtiger, nicht nur für sich und die Liebsten, sondern auch für solche Menschen stark zu sein. Ein bisschen zumindest. So gut es geht.
(Auszug aus “Fremdkörper”)

Oh, wie wahr!