Category Archives: Trauer

England’s Rose

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Ich weiß auch 20 Jahre nach Lady Di’s Tod wo ich an dem Moment war als ich davon erfahren habe. Diese Lady hat sicher vieler unser Leben geprägt. Gone but never forgotten!

Goodbye England’s roseMay you ever grow in our hearts

You were the grace that placed itself

Where lives were torn apart

You called out to our country

And you whispered to those in pain

Now you belong to heaven

And the stars spell out your name

And it seems to me you lived your life

Like a candle in the wind

Never fading with the sunset

When the rain set in

And your footsteps will always fall here

Along England’s greenest hills

Your candle’s burned out long before

Your legend ever will.

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Warum habe ich so lange gewartet?

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Es ärgert mich, ich ärgere mich. Und zwar über mich selbst.

So oft habe ich mir abends gesagt, ich sollte zum Hörer greifen und Dich anrufen. Dich fragen, wie es Dir geht und ob ich etwas für Dich tun kann.

Dann verging wieder und wieder eine Woche und obwohl das schlechte Gewissen immer größer wurde, habe ich es nicht auf die Reihe bekommen, mich bei Dir zu melden.

Dann, am 2.März morgens auf dem Weg zur Arbeit warst Du so intensiv present in meinen Gedanken, dass ich ahnte, es sei zu spät.

Per Email kommt die Bestätigung zwei Stunden später.

Die lebensfrohe, mutige und so tapfere Micky ist von uns gegangen.

Es tut weh, richtig weh. Und zu dem Schmerz der Trauer gesellt sich der Schmerz der Wut. Wut über mich selbst, Wut über die Ungerechtigkeit, über das Schicksal und vor allem Wut über den verdammten scheiss Kerl namens Krebs.

Du hast mich auf dem Berg begleitet, hast mir auf den letzten Höhenmetern Mut gemacht und mich nicht umkehren lassen. Du hast das Unglaubliche wahr gemacht! Du warst mein Held, und nicht nur auf dem Berg!

Wir waren einige Hundert auf Deiner Trauerfeier. Hunderte junger Menschen, denen Du begegnet bist mit Deiner außergewöhnlichen Art, Deinem warmen Herzen, Deinem unerbitterlichem Mut. Und im Meer von Blumen, im Meer von Tränen steht Deine Asche in einer dunkelblau schimmernden Urne und Du lächelst uns auf dem Photo davor an als würdest Du uns sagen wollen: “seid nicht so traurig!”

Micky, ech hunn Dech an mengem Hierzen. Fir emmer!

achtzehn-fünfzehn 

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Vor einem Monat.

Wo ist die Zeit hin?

Wann fängt es an, weniger weh zu tun?

Du fehlst mir so sehr liebe Omi.

Mein erster Geburtstag ohne Dich war traurig, so traurig. Kein Anruf von Dir, kein “alles Gute, vor allem ganz viel Gesundheit”.

Du bist einen Monat auf Reise.

Ist es schön, dort wo Du bist?

Ich habe mir von Deinem letzten Weihnachtsgeschenk eine tolle neue Tasche gekauft, sie würde Dir gefallen. Nun erinnert sie mich an Dich jeden Tag. Obwohl … dafür brauch ich keine Tasche. Du bist in meinem Herzen.

In Liebe & unendlicher Dankbarkeit.

Deine D

Schon 14 Tage.

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Schon 14 Tage bist Du unterwegs liebste Omi und ich kann es fast nicht glauben, dass die Tage einfach so vorübergehen als wäre alles so wie immer.

Ich wusste, dass Du irgendwann einschlafen wirst und ich habe diesen Tag so sehr gefürchtet all die letzten Jahre. Nun ist es Wirklichkeit, doch es scheint so unreel.

Seit einigen Monaten verfolge ich Jessie’s Blog, ihre Briefe an ihre verstorbene Großmutter. Ich möchte den Ersten davon mit Dir teilen.

https://jessyfromtheblog.wordpress.com/2016/09/27/brief-an-omi-nr-1-die-beerdigung/

Geht es Dir gut da oben? Du warst in meinem Traum, saßt lachend auf dem Deck eines Ausflugdampfers. Hab eine wundervolle Reise und vergiss mich nicht.

Deine D

Du fehlst so sehr.

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Deine Pyramide dreht sich und ich habe gerade Deine letzte Weihnachtskarte an mich geöffnet. Tränen rollen, mein Herz schmerzt so sehr. Du würdest nicht wollen, dass ich so traurig bin.

Ich trockene meine Wangen, trink ein gutes Glas Rotwein auf Dich meine liebste Omi. Feiert Ihr da oben auch die Weihnachtsnacht?

In Liebe

Deine D

Sag zum Abschied leise Servus.

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Meiner liebsten Omi.

Dieses sind die ersten Stunden ohne Dich, die erste Nacht allein in Deinem Zuhause. Die blaue Strickjacke, die Du so sehr gemocht hast, gibt mir nun Wärme in diesen Stunden von lähmender Traurigkeit.

Immer und immer wieder sage ich mir, dass Du nun erlöst bist von Schmerz und Angst und dennoch tut es so sehr weh.

Wir haben Dich hübsch gemacht für Deinen letzten Weg, haben Dir ein paar Fotos Deiner Liebsten, Deinen Ehering, eines Deiner so geliebten Stofftaschentücher mit Spitze und Dein Lieblingsparfüm mitgegeben. Nur als der Moment kam, an dem Du das Haus verlassen hast, konnte ich nicht hinschauen und habe noch nicht mal die Geräusche ertragen.

Du gehst auf eine neue Reise, sicher in einem Heißluftballon. Ueberall Lichter, Kerzenschein und Weihnachtsbeleuchtung.

Du bist der schönste Omi-Engel, Du warst die beste Omi, die ich mir wünschen konnte. Dein letztes Lächeln trage ich mit Deiner Liebe in meinem Herzen.

Schlaf in himmlischer Ruh mein Omilein!

Dicke Regenwolken.

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Dicke Regenwolken begleiten uns auf den Weg nach Ciney in Belgien. Sie tragen unsere Tränen, die wir noch nicht weinen können. Auch im dritten Jahr in Folge scheint der Monat August seine Tragik behalten zu wollen.

Plötzlich und unerwartet wird erneut ein junger Mensch, ein junger Vater aus dem Leben gerissen.

Und wieder stehe ich an einem Grab, unfähig zu verstehen, Warum?

R.I.P. lieber Guillermo. Sie werden da oben sehr viel Freude mit Dir haben. Dein Lachen, Deine Lebensfreude und Deine Liebenswürdigkeit werden uns sehr fehlen.