Einer geht & einer kommt. Quelqu’un s’en va, quelqu’un d’autre va arriver.

Standard

September 1989. Mein Bruder wird am 5. geboren, meine Urgroßmutter stirbt am 11.

27 Jahre später. Dezember 2016. Meine Großmutter schläft ein und mein Bruder wird in diesen Tagen zukünftiger Vater.

Seit gestern weiß ich um das freudige Ereignis was sich für Anfang September ankündigt. “Klein-Bieber”, mein Kosename für den Wurm, denn das Ultraschallbild zeigt in den Umrissen tatsächlich momentan eine bieberähnliche Form, wird mich zum Tantchen machen! Große Freude! 💖🍼💘

Glückwunsch den werdenden Eltern! 💐

Schade, dass Omi das nicht mehr erleben kann 😥. Aber es wird neue Omis in der Familie geben!

achtzehn-fünfzehn 

Standard

Vor einem Monat.

Wo ist die Zeit hin?

Wann fängt es an, weniger weh zu tun?

Du fehlst mir so sehr liebe Omi.

Mein erster Geburtstag ohne Dich war traurig, so traurig. Kein Anruf von Dir, kein “alles Gute, vor allem ganz viel Gesundheit”.

Du bist einen Monat auf Reise.

Ist es schön, dort wo Du bist?

Ich habe mir von Deinem letzten Weihnachtsgeschenk eine tolle neue Tasche gekauft, sie würde Dir gefallen. Nun erinnert sie mich an Dich jeden Tag. Obwohl … dafür brauch ich keine Tasche. Du bist in meinem Herzen.

In Liebe & unendlicher Dankbarkeit.

Deine D

Ein bisschen Frieden.

Standard

“Wie eine Blume am Winterbeginn und so wie ein Feuer im eisigen Wind, wie eine Puppe, die keiner mehr mag, fühl ich mich an manchem Tag. Dann seh ich die Wolken, die über uns sind und höre die Schreie der Vögel im Wind. Ich singe als Antwort im Dunkel mein Lied und hoffe, dass nichts geschieht.

Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne für diese Erde, auf der wir wohnen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Wärme, das wünsch’ ich mir.

Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen und dass die Menschen nicht so oft weinen. Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe, dass ich die Hoffnung nie mehr verlier.

Sing mit mir ein kleines Lied, dass die Welt im Frieden lebt.” (Nicole, 1982)

Frieden & Liebe für 2017, das wünsche ich mir.

Schon 14 Tage.

Standard


Schon 14 Tage bist Du unterwegs liebste Omi und ich kann es fast nicht glauben, dass die Tage einfach so vorübergehen als wäre alles so wie immer.

Ich wusste, dass Du irgendwann einschlafen wirst und ich habe diesen Tag so sehr gefürchtet all die letzten Jahre. Nun ist es Wirklichkeit, doch es scheint so unreel.

Seit einigen Monaten verfolge ich Jessie’s Blog, ihre Briefe an ihre verstorbene Großmutter. Ich möchte den Ersten davon mit Dir teilen.

https://jessyfromtheblog.wordpress.com/2016/09/27/brief-an-omi-nr-1-die-beerdigung/

Geht es Dir gut da oben? Du warst in meinem Traum, saßt lachend auf dem Deck eines Ausflugdampfers. Hab eine wundervolle Reise und vergiss mich nicht.

Deine D

Du fehlst so sehr.

Standard

Deine Pyramide dreht sich und ich habe gerade Deine letzte Weihnachtskarte an mich geöffnet. Tränen rollen, mein Herz schmerzt so sehr. Du würdest nicht wollen, dass ich so traurig bin.

Ich trockene meine Wangen, trink ein gutes Glas Rotwein auf Dich meine liebste Omi. Feiert Ihr da oben auch die Weihnachtsnacht?

In Liebe

Deine D

Sag zum Abschied leise Servus.

Standard

Meiner liebsten Omi.

Dieses sind die ersten Stunden ohne Dich, die erste Nacht allein in Deinem Zuhause. Die blaue Strickjacke, die Du so sehr gemocht hast, gibt mir nun Wärme in diesen Stunden von lähmender Traurigkeit.

Immer und immer wieder sage ich mir, dass Du nun erlöst bist von Schmerz und Angst und dennoch tut es so sehr weh.

Wir haben Dich hübsch gemacht für Deinen letzten Weg, haben Dir ein paar Fotos Deiner Liebsten, Deinen Ehering, eines Deiner so geliebten Stofftaschentücher mit Spitze und Dein Lieblingsparfüm mitgegeben. Nur als der Moment kam, an dem Du das Haus verlassen hast, konnte ich nicht hinschauen und habe noch nicht mal die Geräusche ertragen.

Du gehst auf eine neue Reise, sicher in einem Heißluftballon. Ueberall Lichter, Kerzenschein und Weihnachtsbeleuchtung.

Du bist der schönste Omi-Engel, Du warst die beste Omi, die ich mir wünschen konnte. Dein letztes Lächeln trage ich mit Deiner Liebe in meinem Herzen.

Schlaf in himmlischer Ruh mein Omilein!

Über den Wolken. Dir ein Stück näher.

Standard

Meine liebe beste Freundin,
Als ich das letzte Mal im Landeanflug auf Wien war, saßt Du neben mir. Wir hatten einen Crémant vor uns stehen und Du hast von Schnitzel beim Figlmüller und leckerer Torte im Café Demel geschwärmt.

Nun komme ich zurück in diese Stadt und Du bist nicht mehr da. Was bleibt sind die Erinnerungen an wundervolle Stunden mit Dir. Du warst damals schon nicht mehr so fit, wir wussten, dass Dir nur noch ein paar Monate bleiben und trotzdem hast Du gekämpft, Dir nichts entgehen lassen, wolltest jeden Augenblick genießen und an die Orte zurück, die Dir soviel bedeutet haben in Deinem Leben.

Ich war glücklich, diese Zeit mit Dir zu haben und heute bin ich dankbar, dass ich mir diese Zeit für uns genommen habe. Die Bilder, die in meinem Kopf bleiben, machen den Verlust halbwegs erträglich aber die Trauer um Dich ist immer noch so groß.

Am Ende dieses Monats jährt sich Dein Todestag zum ersten Mal, 365 Tage ohne Dich. Und an bald jedem Tag flieg ich für ein paar Augenblicke zu Dir, schaue in die Sterne und schicke Dir die Fragen auf die ich Deine Antwort oder Deinen Rat brauche. Du fehlst mir so sehr!

“Sei nicht traurig” höre ich Dich gerade sagen. “Weine jetzt nicht. Das verschmiert Dein Make-up.” In meinen Augen sammeln sich Tränen, wir fliegen durch dichte Wolken, ich kann nichts sehen. Ich kann Dich nicht mehr sehen. Und doch bist Du mir nah.

Ich werde ein Glas Crémant auf Dich trinken, ein Schnitzel essen, ein kleines Stück Kuchen und in Gedanken bei Dir sein.

R.I.P. liebste Barbara. Ich trage Dich in meinem Herzen.

Böse Zungen.

Standard

Und die Frage, warum unsere Gesellschaft so fies geworden ist.
Vorab gestellt sei die Entschuldigung an all die treuen Leser meines Blogs, die über die Jahre hinweg gemerkt haben dürften, dass ich normalerweise keine Schimpfwörter benutze und nur ganz selten meinem Ärger Luft mache.
Heut muss ich es aber tun, für mich, meine Gesundheit und meinen Seelenfrieden.

Ich frage mich immer öfter, was in mit unserer Gesellschaft passiert. Paul Panzer sagte gestern Abend bei seiner Show in Ettelbrück “Wir sind alle verrückt geworden”. Recht hat er, wir sind alle VER – RÜCKT worden. Weggerückt von Werten wie Respekt, Höflichkeit, Wahrheit, Solidarität, Mitgefühl. Weggerückt von gesunder Ethik und Moral.

Seit Mittwoch dieser Woche sind wir alle um die traurige Erfahrung reicher, dass man(n) mit Geld sogar Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden kann ohne Rücksicht auf Verluste.

Und ohne Rücksicht auf Verluste wird mitten unter uns getratscht, gelogen, manipuliert, schikaniert, gehetzt, verleugnet, missbraucht. Werden Gerüchte in die Welt gesetzt, miese Lügen verbreitet, gute Rufe zerstört.

Anstatt vor der eigenen Haustür zu kehren, sich an die eigene Nase zu fassen und seine eigenen Probleme zu lösen wird fleißigst für Gossip gesorgt, werden Beziehungen und langjährige Freundschaften zerstört und Personen bis zum Freitod gemobbt.

Verdammt nochmal!!! Schluss damit! Muss das denn wirklich sein? Ist es nötig, wertvolle Zeit und Energie in Schlechtes zu investieren? Fühlt es sich so viel besser an, über andere herzuziehen?

Wer Böses spricht, Unwahrheiten verbreitet und Menschen beleidigt, die er/sie noch nicht mal persönlich kennt, sollte ernsthaft mal überlegen, was der Sinn und Zweck hinter dieses Taten ist. Nutzt diese Zeit lieber, Euer Leben zu genießen. Ihr habt nur dieses eine!

Erinnerungen an Kindheitstage.

Standard

Im kalten Monat November zieht es mich an die Ostsee. Leicht verrückt, ich gebe zu.

Usedom ist mein Ziel. Usedom, mein Sylt des Ostens.

Schon als kleines Kind habe ich viele Sommer auf dieser schönen Insel verbracht und wenn es irgend möglich versuche ich, die langen weißen Sandstrände zu genießen.

Wind, Regen, Kälte… dicke Jacke für Dani und Regencape für Naya und dann stundenlange Spaziergänge. Lecker Fischsuppe und ein gutes Glas Wein mit Mama.