Category Archives: Wohlbefinden

Tage wie dieser… Journées comme aujourd’hui…

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… tun der Seele einfach richtig gut.

Lange ausschlafen, Frühstück auf meinem kleinen blühenden Balkon, blauer, wolkenloser Himmel. Start in einen sonnigen Samstag mit schönen Begegnungen und kleinen Geschenken.
50 weiße Tulpen schmücken mein Zuhause, eine Klangschalenreise hat meinen Geist beruhigt, eine leckere Spicy Chai Latte meinen Gaumen verwöhnt und am Ende des Tages führt mich der Weg ungeplant in die Abendmesse der Saint-Alphonse-Kirche. Pfarrer Ed Hone wünscht mir eine schöne Osterwoche und verabschiedet sich von mir mit den Worten “I will pray for you”.

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… font simplement du bien à l’âme.

Une grasse matinée, le petit-déjeuner sur ma petite terrasse fleurie, ciel bleu sans nuages. Un bon début d’un samedi ensoleillé avec des belles rencontres et des petits cadeaux.

50 tulipes blanches décorent à merveille mon chez moi, une petit voyage avec des bols tibétaines calme mon esprit, un bon chai latte flatte mes palais et à la fin de la journée mon chemin m’amène à l’improviste à l’église Saint-Alphonse pour la messe du soir. Prêtre Ed Hone me souhaite une bonne semaine de Pâques et me laisse repartir avec les mots “I will pray for you”.

Herzkissen. Un coussin en cœur.

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Der Dritt-Vor-Letzte Cocktail-Tag hat mir ein bezauberndes Geschenk gemacht.

Die sehr lebenslustige Dame, die während der ersten Chemos neben mir sass, ist heut zu Besuch vorbei gekommen und hat mir ein Herzkissen zum Abschied in die Hand gedrückt. Daran hängt ein Schild mit der Aufschrift
“Menschen begegnen sich im Leben, damit sich ihre Herzen berühren.”

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Danke Teresa!

All die Personen, die Woche für Woche mit mir in der ambulanten Therapie sitzen, haben auf ihre Art und Weise mein Herz berührt, vor allem aber die Gruppe von meinem 1. Mal, denn sie haben mir die Angst und den Schrecken der Behandlung genommen und mich zum Lachen gebracht.

Unter http://www.herzkissenkoblenz.blogspot.com kann man die Geschichte der Herzkissen lesen, sie werden einzeln handgefertigt und gehen an frischoperierte Brustkrebspatientinnen, um die Spannung in der Achselhöhle zu lindern. Ich find das eine absolut geniale Idee!!!!

Auch mein Osterei der Woche passt zum Thema Herz… Es ist meinen gefrorenen Eizellen gewidmet und meinem Herzenswunsch.

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L’avant-avant-dernière (ou en français plus sophistiqué l’antépénultième) jour de cocktail m’a offert un cadeau enchanté.

La très joyeuse dame qui était assise à côté de moi lors des premières séances de chimio est passée faire un coucou et quand elle a dit au revoir elle m’a mis dans ma main un petit coussin en forme de cœur. Sur un petit papier est marqué
“Les êtres humaines se rencontrent dans la vie afin que leurs cœurs se touchent”.

Merci Teresa!

Toutes les personnes qui semaine après semaine se retrouvent avec moi en thérapie ambulatoire ont touchés chacun de sa façon mon cœur, mais surtout le groupe de ma première fois car elles sont enlevés la peur du traitement et elles m’ont fait rire.

Sur le site http://www.herzkissenkoblenz.blogspot.com
on peut trouver l’histoire derrière les coussins. Ils sont fabriqués individuellement à la main pour les patientes qui ont justes subi une opération au sein pour soulager la douleur sous le bras. Je trouve cela une idée absolument géniale!

Mon œuf de Pâques de la semaine rentre aussi dans la catégorie cœur. Il est destiné à mes ovocytes congelés et à mon souhait de cœur.

Schlaf, Kindlein, schlaf… Dors, enfant, dors…

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… im Moment mache ich nicht so sehr viel anderes als das. Noch nie war mein Bedürfnis an Schlaf höher als jetzt, mal abgesehen von meinen ersten Lebensmonaten. Mein Leben gerade hat im Übrigen viel mit dem eines Neugeborenen gemeinsam. Die Haare wachsen und der Tagesrhythmus besteht aus Schlafen und Essen und frischer Luft.

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… pour l’instant je ne fais rien que ça, au moins presque. Je n’ai jamais eu besoin d’autant de sommeil, à l’exception de mes premiers mois de vie. D’ailleurs, ma vie actuellement ressemble beaucoup à celui d’un nouveau-né… les cheveux poussent et puis le rythme du jour consiste en dormir, manger, un peu d’air frai.

Noch 9 Wochen. Encore 9 semaines.

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20140218-210125.jpg… bis Ende der Chemo.
… bis Ostern.

Mir kam die spontane Idee, für jede dieser verbleibenden Wochen ein Osterei zu gestalten. Darf ich vorstellen… Woche Nr 1: Monsieur Knopf.

… jusqu’à la fin de la chimio.
… jusqu’à Paques.

J’ai eu la brillante idée de créer pour chaque de ces semaines restantes un œuf de Pâques. Et voilà je présente… Semaine Nr 1: Monsieur Boutons.

Heute Ruhetag. Fermé aujourd’hui.

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Oft, sehr oft in meinem alten Leben habe ich mir gewünscht, Montag morgens einfach mal im Bett liegen bleiben zu koennen und ohne schlechtem Gewissen einen Ruhetag einzuschieben. Gemacht habe ich es nie oder nur dann, wenn es mich richtig erwischt hatte.
Und nun darf ich es. Allerdings breche ich das Experiment “Winterschlaf” nach zwei Tagen bereits ab. Mein bester Freund der letzten 48 h hiess Schlafanzug, neben dem Bett stapelten sich Teller und Teetassen und das Telefon blieb unbeantwortet, naja zum Teil zumindest. Nicht, dass mir langweilig war aber irgendwie hat es mich nervös gemacht.

Warum ist es eigentlich so schwierig, mal nichts zu tun? Dabei ist genau das so wichtig in unserer hektischen Zeit. Entschleunigen. Ruhe finden. Zu sich kommen.
Wir können zu jeder Tages-und Nachtzeit aktiv sein, können uns permanent unterhalten lassen, koennen ständig etwas tun. Und dabei verlernen wir das Nichts-tun. Unserem Körper gefaellt das nicht besonders gut, denn er braucht Pausen um sich zu erholen, um Kraft zu tanken, um gesund zu bleiben.

In diesem Sinne, eine ruhige Nacht!

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Souvent, très souvent dans ma vie avant j’ai voulu resté un lundi matin au lit et faire un jour fermé sans mauvaise conscience.
Je ne l’ai jamais fait ou seulement quand je n’étais vraiment pas bien.

Et puis maintenant j’ai le droit, sauf que j’ai arrêté l’expérience “marmotte” après deux jours. Mon meilleur ami de derniers 48h était mon pyjama, j’ai collectionné les tasses et les assiettes à côté de mon lit, le téléphone en mode silence… ou presque. Ce n’est pas que je ne savais pas quoi faire mais quelque part je me suis sentie plus nerveuse qu’autre chose.
Pourquoi il est tellement difficile de ne rien faire de temps à autre? Et pourtant c’est exactement ce que nous avons besoin dans nos jours si hectiques. Ralentir un peu. Trouver du calme. Se retrouver.
Nous pouvons être actif à tout moment de la journée, nous pouvons en permanence nous “amuser”, on a toujours quelque chose à régler. Mais nous n’apprendrons plus le faire-rien. Ceci ne plait pas à notre corps car il a besoin des pauses pour se reposer, se ressourcer, pour rester en bonne santé.

Ceci dit, une bonne nuit bien reposante.

Alles wird gut. Tout ira bien.

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… ich bin dann mal weg!

Die letzten Stunden meines 37. Lebensjahres werde ich ab- oder besser gesagt eintauchen. Und zwar in die wohltuende Wärme meiner Badewanne. Mit einem kleinen Schluck Rotwein und ein paar Lychees und einem guten Buch. Im Moment ist es Deepak Chopra’s “Feuer im Herzen”. Die Wanne ist einer meiner Lieblingsorte und zudem mein kreativster Platz. Und dann gibt es so tolle Badezusaetze wie zum Beispiel “Alles wird gut” von … Kneipp, den ich heute nachmittag entdeckt habe. Damit lasse ich ein verflixtes Jahr hinter mir und gehe entspannt und voller Optimismus in ein Neues, denn

ALLES WIRD GUT!

©Alles wird gut

 

BeSINNliches zum Dritten Advent.

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In diesen Tagen vor Weihnachten steht mir der Sinn nach BeSINNlichkeit. Auch wenn es auf dem Weihnachtsmarkt lecker nach Glühwein und gebratenen Nuessen riecht, so ziehe ich mir in diesem Jahr die Stille und Ruhe in meinem gemütlichen Zuhause vor.

Sollten wir uns nicht öfter mal wieder darauf besinnen, wie gut es uns tut, inne zu halten, zu entschleunigen und einen Moment lang nichts zu tun. Unser Körper und unsere Gesundheit werden es uns danken.

Es ist eine Erscheinung unserer modernen Gesellschaft, dass wir nur dann “in” sind, wenn wir ständig etwas Tolles unternehmen, jederzeit irgendwo Irgendetwas zu tun haben und je voller der Terminkalender ist so wichtiger fühlen wir uns. Das geht eine Weile lang gut, solange bis wir ploetzlich merken, wie leer wie sind, ausgepowert, ausgebrannt. Und dann kommen die Fragen und das grosse Wundern. Oder es kommen Krankheiten.

Schalten wir alle einen Gang zurueck in diesen letzten Tagen des Jahres und nehmen wir uns im Neuen Jahr öfter mal einen kurze Aus-Zeit.

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Advent, Advent… ein Lichtlein brennt.

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©Advent, Advent... 2

Advent, Advent… ein Lichtlein brennt.

Für mich brennen in dieser Adventszeit 2013 ganz viele Lichter und mein Zuhause wird zur Wohlfühloase. Ein schöner kleiner Tannenbaum schmückt meine Terrasse, Räuchermännchen verströmen Weihrauchduft und der schöne Schwibbogen meiner Oma erinnert an verschneite Winterurlaube im Erzgebirge. Eine besinnliche Zeit beginnt, in der wir die Stille geniessen sollten.

©Advent, Advent... 1 ©Advent, Advent... 3

Und leise rieselt der erste Schnee. Et doucement tombe la neige.

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©Leise rieselt der erste SchneeNach einem schönen Tag mit blauem Himmel fällt nun in den späten Abendstunden der erste Schnee in diesem Herbst. Dabei sind die Bäume noch zu bunt, um nun schon unter der weissen Pracht zu verschwinden.

Ich freue mich auf diese Zeit der weissen Ruhe. Die Felder und Wälder hier um meinen kleinen Wohnort werden dann besonders schön. Die Winzer an der Mosel werden nun bald ihren Eiswein lesen koennen und dann dürfen die Weinberge schlafen.

Auch ich werde viel schlafen in diesem bevorstehenden Winter, der sich heute abend anmeldet.

Après une belle journée avec un ciel bleu tombe maintenant dans la nuit la première neige de cet automne. Et pourtant les arbres sont encore trop en couleur pour se faire couvrir de l’or blanc.

J’attends avec impatience ce temps de silence en blanc. Les champs et les forets autour de mon petit village sont particulièrement jolis en ce moment là. Les vignerons peuvent donc bientôt cueillir leur vin de glace et ensuite les vignes ont le droit de dormir. Moi aussi je vais beaucoup dormir pendant cet hiver qui s’annonce ce soir.

Meine ART zu Heilen. Mon ART de guérir.

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So viele Jahre hat der Wunsch in mir geschlafen, mich mit Farbe und Pinsel zum Ausdruck zu bringen. Und nun erwacht diese kreative Seite ausgerechnet in der Fondation Cancer …. Ironie des Schicksals. Irgendwie hat alles auch seine guten Seiten.

Meine ersten Werke gefallen mir ausgesprochen gut. Sie sind Resultate einer gewissen Gelassenheit, eines guten Gefühls in mir. Kein Druck mehr, kein Stress, kein Anspruch auf Perfekt sein müssen. Einfach nur da sein können und malen und HEILEN. Genau das ist meine Aufgabe im Moment, mich zu heilen.

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Tellement d’année l’idée de m’exprimer sur une toile est restée dans un profond sommeil à l’intérieur de moi et c’est presque l’ironie du destin qu’elle s’est réveillée dans les murs de le Fondation Cancer. En quelque sorte même le pire peut avoir une côté positive.

Mes premiers œuvres sont très satisfaisantes. Ce sont les résultats d’un certain calme, d’un bon sentiment en moi. Plus de pression, plus de stress, plus besoin d’être parfaite. Juste être là, dessiner et GUÉRIR. C’est mon seul devoir en ce moment, me guérir.