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Liebes Leben. Chère Vie.

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Obschon ich die übertriebene Vermarktung des Valentinstages unschön finde so will ich dieses Jahr eine Ausnahme machen. Ich beschenke mich selbst mit einem rosa Herz und sage Danke liebes Leben für jeden guten Tag auf dem langen Weg der Therapie.

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Même si je trouve la commercialisation du Saint Valentin terrible, cette année je veux faire une exception. Je m’offre un cœur en rose et je remercie la chère vie pour chaque bon jour pendant cette long chemin de la thérapie.

Noch 9 Wochen. Encore 9 semaines.

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20140218-210125.jpg… bis Ende der Chemo.
… bis Ostern.

Mir kam die spontane Idee, für jede dieser verbleibenden Wochen ein Osterei zu gestalten. Darf ich vorstellen… Woche Nr 1: Monsieur Knopf.

… jusqu’à la fin de la chimio.
… jusqu’à Paques.

J’ai eu la brillante idée de créer pour chaque de ces semaines restantes un œuf de Pâques. Et voilà je présente… Semaine Nr 1: Monsieur Boutons.

Ein halbes Jahr…

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…. liegt zwischen jetzt und dem Moment, an dem das Schicksal mich herausgefordert hat.

Eines der ersten Bücher, die ich mir damals gekauft habe, beginne ich erst heute zu lesen. Es ging nicht eher… die Angst zu viel zu zeitig zu erfahren saß im Nacken.

Toll geschrieben für Betroffene aber auch Angehoerige… “Fremdkörper” von Miriam Pielhau.

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“Das Schlimme ist nicht nur für mich schlimm und nicht nur für die, die mich lieb haben. Sondern auch für die, die in mir einfach ihre schlimmsten Befürchtungen lebendig geworden und verkörpert sehen. Umso wichtiger, nicht nur für sich und die Liebsten, sondern auch für solche Menschen stark zu sein. Ein bisschen zumindest. So gut es geht.
(Auszug aus “Fremdkörper”)

Oh, wie wahr!

Erschreckende Zahlen zum 4. Februar.

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2012: 14 Millionen Neuerkrankungen jährlich. 2025: 20 Millionen.

Es ist die Pest unseres Jahrhunderts.

Die Hauptgründe der WHO: Bevölkerungswachstum, zunehmende Lebenserwartung…
Warum erwaehnt keiner die Umweltverschmutzung, den zunehmenden Dauerstress, die Vereinsamung der Menschen?

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Traurige Prognosen zum Weltkrebstag.

Und NEIN, es trifft nicht nur die Anderen.

Und JA, diese Zahlen können einem ANGST machen, aber die hilft nicht, gesund zu bleiben.

Geben Sie auf sich Acht!

Vom Licht im Winter. De la lumière en hiver.

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Sie hat es doch tatsächlich noch geschafft, wenn auch erst am späten Nachmittag. Zunächst ganz zaghaft, dann aber mit einem wunderbaren Licht, hat mich die Sonne dafür belohnt, dass ich mich zu meinem regelmäßigem Spaziergang hab aufraffen können. Manchmal muss man den inneren Schweinehund halt einfach in die Schranken weisen.

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Il fallait être patient aujourd’hui pour le voir car seulement en fin d’après-midi le soleil a décidé d’apparaître. D’abord derrière les nuages mais ensuite avec un magnifique lumière.
Une sorte de récompense pour ma motivation de faire une promenade. Des fois il faut combattre le petit diable fainéant.

Bergfest… leider verschlafen. Mi-temps… raplapla.

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Die Hälfte der Cocktail-Strecke ist geschafft… die ersten 12 Wochen liegen hinter mir, yuppie. Mein Bergfest allerdings hätte ich mir anders vorgestellt, als in diesem Dämmerzustand der mich an die Schlafmittel vor der OP erinnert. Nicht richtig wach, aber auch nicht im Tiefschlaf. Da ich im Moment eh nur tun soll und auch will, was mir gut tut, gehe ich nun zu Bett. Buona notte!

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Ça y est, je suis arrivée à la mi-temps des cocktails. 12 semaines derrière moi, yuppie. Par contre au lieu de “fêter” cette moitié de chemin, je suis depuis 12 heures dans un état de semi-sommeil qui me rappelle l’état que les somnifères avant l’opération m’ont procurés. Pas vraiment réveillée mais pas complètement endormie non plus. Enfin, comme je dois et je le veux aussi en ce moment seulement faire ce que j’ai envie, je vais donc au lit. Buona notte!

9377 Kilometer bis… Kapstadt.

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Sehnsucht nach Reisen macht sich in diesen grauen Wintertagen in mir breit.

Wie gern würde ich jetzt einfach zum Flughafen fahren, einchecken mit Ziel Sonne und morgen früh an einem unbekannten Ort ankommen. Zum Glück gibt es wertvolle Erinnerungen in Form von Fotos an schöne Plätze, die ich in den letzten Jahren sehen durfte. Vor genau 365 Tagen war es Destination Südafrika. Ich träume mich dahin zurück.

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Un grand envie de voyage prend place en moi en ces jours de grisaille d’hiver.

Qu’est-ce que ça pourrait être bien de tout simplement aller à l’aéroport, faire le check-in pour une destination au soleil et puis me réveiller demain matin pour découvrir un endroit encore inconnu. Heureusement il me reste pas mal de bons souvenirs en forme de photos de mes vacances des dernières années. Il y a exactement 365 jours que je suis partie en Afrique du Sud, dans mes pensées j’y retourne.

Heute Ruhetag. Fermé aujourd’hui.

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Oft, sehr oft in meinem alten Leben habe ich mir gewünscht, Montag morgens einfach mal im Bett liegen bleiben zu koennen und ohne schlechtem Gewissen einen Ruhetag einzuschieben. Gemacht habe ich es nie oder nur dann, wenn es mich richtig erwischt hatte.
Und nun darf ich es. Allerdings breche ich das Experiment “Winterschlaf” nach zwei Tagen bereits ab. Mein bester Freund der letzten 48 h hiess Schlafanzug, neben dem Bett stapelten sich Teller und Teetassen und das Telefon blieb unbeantwortet, naja zum Teil zumindest. Nicht, dass mir langweilig war aber irgendwie hat es mich nervös gemacht.

Warum ist es eigentlich so schwierig, mal nichts zu tun? Dabei ist genau das so wichtig in unserer hektischen Zeit. Entschleunigen. Ruhe finden. Zu sich kommen.
Wir können zu jeder Tages-und Nachtzeit aktiv sein, können uns permanent unterhalten lassen, koennen ständig etwas tun. Und dabei verlernen wir das Nichts-tun. Unserem Körper gefaellt das nicht besonders gut, denn er braucht Pausen um sich zu erholen, um Kraft zu tanken, um gesund zu bleiben.

In diesem Sinne, eine ruhige Nacht!

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Souvent, très souvent dans ma vie avant j’ai voulu resté un lundi matin au lit et faire un jour fermé sans mauvaise conscience.
Je ne l’ai jamais fait ou seulement quand je n’étais vraiment pas bien.

Et puis maintenant j’ai le droit, sauf que j’ai arrêté l’expérience “marmotte” après deux jours. Mon meilleur ami de derniers 48h était mon pyjama, j’ai collectionné les tasses et les assiettes à côté de mon lit, le téléphone en mode silence… ou presque. Ce n’est pas que je ne savais pas quoi faire mais quelque part je me suis sentie plus nerveuse qu’autre chose.
Pourquoi il est tellement difficile de ne rien faire de temps à autre? Et pourtant c’est exactement ce que nous avons besoin dans nos jours si hectiques. Ralentir un peu. Trouver du calme. Se retrouver.
Nous pouvons être actif à tout moment de la journée, nous pouvons en permanence nous “amuser”, on a toujours quelque chose à régler. Mais nous n’apprendrons plus le faire-rien. Ceci ne plait pas à notre corps car il a besoin des pauses pour se reposer, se ressourcer, pour rester en bonne santé.

Ceci dit, une bonne nuit bien reposante.

Rosige Zeiten. Des temps en rose.

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©La vie en rose Mein neues Lebensjahr beginnt rosig.

Und auch wenn man den Morgen bei der Chemo verbringt kann es ein guter Tag werden, vielleicht sogar besser als manch unspannender Geburtstag in der Vergangenheit.

Ausserdem war es wohl der wärmste 9. Januar seit meiner Geburt, es ist schon fast Fruehling und mir faellt dazu gerade der schoene Spruch von Albert Camus ein:

“Mitten im Winter habe ich schliesslich gelernt, dass es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt.”