Category Archives: Passé

Mit und ohne.

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February 5, 2018 marked the date when the Berlin Wall was gone for the same amount of time that it divided the city and the world from 1961 to 1989: 28 years, 2 months, and 27 days.

My brother is 28, born in the wind of change of autumn ‘89.

Today I visited for the first time Berlin Wall Memorial and I was deeply impressed and intimidated by the remaining original parts of the wall which will always be linked to my childhood.

Shall we never forget how painful that separation of a nation has been to so many families.

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1.460 Tage danach. 1.460 jours après.

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Die Wunden sind verheilt, die Fragen sind geblieben.

Du wirst sie mir nicht beantworten, niemals. Denn Du hast mich zur “persona non grata” deklariert.

Also versuche ich, mir Deine Antworten selber zu geben.

 

Warum hast Du mir so weh getan ?

Weil Du sonst nicht verstanden hättest, dass Du aus meinem Leben gehen musst. Ich musste Dir weh tun, um Dich vor mir zu retten, vor meinem Egoismus, vor meinen Ängsten. Die Liebe, die Du von mir erwartet hast, konnte ich Dir nicht geben und auch nicht dieses Kind, dass Du Dir so sehr gewünscht hast.

Warum warst Du nicht ehrlich von Anfang an?

Aus Angst, Dich dann zu verlieren. Ich brauchte Dich, denn ich wollte nicht allein sein. Ich war feige.

Warum schaffe ich es nicht, Dir zu verzeihen?

Weil Du Dir selber nicht verzeihst. Aus Liebe zu mir hast Du Dich oft selbst vergessen, bist mit mir gelaufen… bis ans bittere Ende. Später gefallen. Ins dunkle tiefe Loch.

 

Ja, richtig. Ich habe Dich mehr geliebt, als mich selbst. 

Schon lange herrscht Totenstille zwischen uns. Es ist, als wärest Du gestorben.

Wir kennen uns nicht mehr, hab ich das eigentlich jemals.

Heute 4 Jahre nach diesem schwarzen Tag in Portugal, den ich glaubte nicht zu überleben, schaue ich aus dem Fenster in den Himmel und fühle mich frei. Frei und lebendig.

 

©12_5 Da Balaïa Portugal_149

 

 

Aus meinem Leben. Zeilen an einen Freund.

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“My dear friend, … Today is a special day in my life and in history as 26 years ago the wall came down. I would not be in Luxembourg without this unique event and I will always remember this day. We were watching television in the evening, I had my 2-month-old brother in my arms and all of the sudden in the news they told us that if we want we can go to West-Germany as the border is open. We thought they were kidding but as we already had west-tv they confirmed the story and we saw first pictures from Berlin where people crossed the border crying, laughing… The next morning 5 of my classmates were missing, they had left our town the same evening with their families as we all thought they will close the border again after some days. But no… ”

Grateful that this day exists in German history!

Drei-hundert-fünf-und-sechzig. Trois-cent-soixante-cinq.

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Drei-hundert-fünf-und-sechzig.

Das ist die Zahl dieser Tage. Dieser Tage dunkler Erinnerungen. Ich darf sie in heilender Umgebung verbringen, in behutsamen Händen von brillianten Ärzten, Pflegern, Therapeuten. Die Klinik für Tumorbiologie ist der richtige Ort für diese “Jahrestage”.

Der Albtraum beginnt nach einem schönen Essen mit Freunden an einem Freitag Abend, am 9. August 2013, ich bin genau 37 Jahre und 7 Monate alt. Noch immer sehe ich mich im Türrahmen zum Gästezimmer stehen, die Arme verschränkt, meine linke Hand auf meiner rechten Brust und dann… diese furchtbar schreckliche Entdeckung. Da ist etwas Murmelgrosses an einem Platz in meinem Körper, wo es nichts zu suchen hat. Ruhig weiteratmen, tun als wenn nichts wär. Atmen, atmen, atmen. Jetzt nur keine P-A-N-I-K, neeeeeeiiiinnnnn. Es darf nicht sein, was nicht sein kann. Sch… wie soll ich diese Nacht überstehen?

Ich lege mich ins Bett und meine Hand wandert immer wieder zu der Stelle. Was ist das? Seit wann ist das da? Warum hab ich das nicht schon eher bemerkt? Geschwollene Lymphdrüse? Knoten in der Brust. Kr… NEIN. Sprich es nicht aus das K-Wort. Das darf nicht sein. Das darf jetzt nicht passieren. Sei stark, wie immer. Versuch zu schlafen, alles wird gut. Morgen früh ist das Ding wieder weg. Waere Daisy heute nicht bei mir geblieben, haette ich das Ding wahrscheinlich nicht entdeckt.

Was ich zu dem Moment noch nicht weiss… sie soll in den nächsten Tagen mein rettender Engel sein.

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Trois-cent-soixante-cinq.

C’est le chiffre de ces jours. Ces jours des mémoires noir. J’ai la grande chance de les passer dans un environnement qui guéri, dans les mains des médecins, infirmières et thérapeutes extraordinaires.
La clinique pour biologie de tumeur est la place juste pour ces “anniversaires”.
Le cochemare commence après un chouette dîner entre amies un vendredi soir, le 9 août 2013, j’ai exactement 37 ans et 7 mois.

Je me vois encore debout dans la porte vers la chambre d’amis, les bras croisés, ma main gauche sur ma poitrine droite et d’un coup… cette découverte terrible. Un truc de la taille d’une bille à un endroit dans mon corps ou cela ne devrait pas être. Respire calmement, fais comme si rien n’était. Respirer, respirer, respirer. Pas de P-A-N-I-Q-U-E, noooooooonnn. Zut, comment je vais passer cette nuit?
Je vais me coucher mais ma main retourne sans arrêt à cet endroit. Qu’est-ce-que c’est? Depuis quand c’est là? Pourquoi je n’ai rien senti avant? Des lymphes gonflés? Un nœud dans la poitrine. Can… NON. Ne prononce pas ce C-mot. Ce n’est pas possible. Ceci ne peut pas arriver maintenant. Reste forte comme d’habitude. Essaie de dormir, demain matin ce machin n’existe plus. Si Daisy ne serait pas rester dormir chez moi je n’aurais probablement pas découvert ce machin.

Ce que j’ignore à ce moment là, elle va être l’ange qui me sauvera dans les jours qui suivent.

#5 Lebe leicht.

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Geht nur, wenn man bereit ist, sich von Altlasten zu trennen, aufzuräumen, loszulassen. Und genau darin liegt die Herausforderung, denn wie “sicher” fühlen wir uns, wenn wir von uns vertrauten Dingen umgeben sind. Altes aufheben, weil man es ja noch irgendwann einmal gebrauchen könnte oder weil man nicht loslassen kann von … Briefen aus vergangenen Lieben, Souvenirs aus sämtlichen Urlauben, Tagebuchseiten aus der Jugend, längst zu enge Jeans, verwaschene Lieblings-T-Shirts.
Unsere schönsten Erinnerungen tragen wir im Herzen, dazu braucht man keinen Dachboden.

Es lebt sich tatsächlich leichter, wenn man den Koffer des Lebens gelegentlich ausmistet.

©Lebe leicht.

Vivre léger.

Possible seulement quand on se débarrasse des déchets lourds du passé, nettoyer et se détacher. Hélas, c’est exactement la dedans le grand challenge car nous nous sentions “en sécurité” entourés des choses habituelles. On garde les vieux trucs car éventuellement nous en avons encore besoin un jour ou parce que nous n’arrivons pas à se débarrasser… des lettres des amours longtemps passés, des souvenirs de vacances, des pages du journal de sa jeunesse, des jeans trop déroutés depuis un bon moment, du t-shirt préféré troués et lavé une centaine de fois.
Nos meilleurs souvenirs nous les portons dans notre cœur, pas besoin d’un grenier pour ça.

Et effectivement on vit plus léger si de temps à autre on fait le tri dans la valise de vie.

Als wäre es gestern gewesen. Comme si c’était hier.

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Flohmärkte, so glaubte ich früher, sind nur was für Jäger und Sammler und man findet eh nur Staubfänger. Mittlerweile habe auch ich meinen Spass daran, allerdings eher um auf die Spuren vergangener Zeiten zu gehen und mit einem kleinen Schmunzeln im Gesicht so manches Souvenir der Kindheit zu entdecken. Oder manch nie wahr gewordenen Kindheitstraum, wie zum Beispiel Barbie-Puppen oder einen MonChiChi.

Alles schon sehr lange her und doch kommt es mir vor, als wäre es gestern gewesen.

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Longtemps je croyais que les marchés aux puces sont seulement pour les collectionneurs et puis on y trouve seulement de porte-poussière. Aujourd’hui je m’amuse pour retrouver les traces du passé et avec un petit sourire au visage je découvre certains objets de mon enfance. Parfois aussi certains rêves de mon enfance comme des poupets Barbie ou un MonChiChi.

Cela fait une éternité et pourtant j’ai l’impression comme si c’était hier.

 

9377 Kilometer bis… Kapstadt.

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Sehnsucht nach Reisen macht sich in diesen grauen Wintertagen in mir breit.

Wie gern würde ich jetzt einfach zum Flughafen fahren, einchecken mit Ziel Sonne und morgen früh an einem unbekannten Ort ankommen. Zum Glück gibt es wertvolle Erinnerungen in Form von Fotos an schöne Plätze, die ich in den letzten Jahren sehen durfte. Vor genau 365 Tagen war es Destination Südafrika. Ich träume mich dahin zurück.

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Un grand envie de voyage prend place en moi en ces jours de grisaille d’hiver.

Qu’est-ce que ça pourrait être bien de tout simplement aller à l’aéroport, faire le check-in pour une destination au soleil et puis me réveiller demain matin pour découvrir un endroit encore inconnu. Heureusement il me reste pas mal de bons souvenirs en forme de photos de mes vacances des dernières années. Il y a exactement 365 jours que je suis partie en Afrique du Sud, dans mes pensées j’y retourne.