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24 Stunden Solidarität – 24 heures de solidarité. Relais pour la Vie 2014.

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Genau um 20 Uhr heute Abend beginnen 24 ganz besondere und wichtige Stunden. Das RELAIS POUR LA VIE, in Deutschland in einigen Regionen unter “Lauf des Lebens” bekannt.
Schon 9 Jahre richtet die Fondation Cancer Luxembourg diese Charity-Veranstaltung aus, für mich ist dieses Jahr Premiere. Noch dazu mit einem eigenem Team unter dem Namen “Mein Leben En Rose”.

Schon im November ist die Idee dazu geboren, ein eigenes Team auf die Beine zu stellen. 40 liebe Menschen haben diese Idee Realität Werden lassen, ich danke ihnen allen von Herzen. Dabei sein zu wollen, für mich selbst, meine Familie und Freunde aber auch für anderen zukünftig Betroffene. Mut zu machen und zu zeigen, dass das Leben weitergehen kann und durchaus schöner weil intensiver.
Die letzten Wochen der Vorbereitung haben mir willkommene Ablenkung geschenkt, nun liegt alles bereit und ich freue mich auf die Energien und Emotionen der nächsten Stunden.

http://www.relaispourlavie.lu

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A 20h pile ce soir commencent 24 heures très particulières et importantes. LE RELAIS POUR LA VIE.
Cet événement est organisé par la Fondation Cancer déjà depuis 9 ans, pour moi c’est une première est en plus acev ma propre équipe nommée “Mein Leben En Rose”.

L’idée de mettre sur pied une équipe est née déjà en novembre. Grace aux 40 membres d’équipe adorables elle est devenue réalité, je leurs remercie du fond du cœur. Faire partie de ce Relais est important pour moi, ma famille et mes amis. De montrer la solidarité avez ceux qui sont également touchés par cette maladie et donner du courage à ceux qui un jour à y faire face. Montrer que la vie peut devenir des fois même plus belle car on la vis plus intense.
Les dernières semaines de préparatifs étaient un bon divertissement pour moi, désormais tout est prêt et je suis impatiente de capter les énergies et émotions de ce week-end.

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“Tear down this wall”

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Worte vom 40. US-Präsident Ronald Reagan am 12. Juni 1987 vor dem Brandenburger Tor in Berlin die Geschichte gemacht haben. Ebenso der 9. November 1989.

Heute, mehr als 24 Jahre nach dem Fall der Mauer, muss ich wiedermal feststellen, dass sie vielerorts leider noch immer in den Köpfen existiert. Auch auf die Gefahr hin, dass ich einige Kritik einstecken werde, diese Gedanken muss ich jetzt einfach loswerden.

Nie hätte ich gedacht, mich mal während einer Chemositzung wegen unschönen und in meinen Augen ungerechtfertigten Kommentaren über Ossis so sehr zu ärgern, dass ich mir meine Meinung nicht verkneifen kann. Hätte mich ja schlafend stellen können, aber es hat an der Ehre gekratzt und an meinem ausgeprägten Sinn nach Gerechtigkeit.

Ja, ich bin stolz darauf, ein DDR-Kind zu sein und ich stehe dazu. Wahrlich war nicht alles gut, aber alles war auch nicht schlecht und vor allem sind es nicht alle Menschen, die in Ostdeutschland geboren sind. Gibt es nicht überall solche und solche? Die, die meinen, alles zu wissen, die schlauer oder raffinierter zu sein scheinen. Die existieren im Norden, Süden, Westen, Osten und sogar im Ausland…

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Ich mag es nicht, wenn aus Unwissenheit und Ignoranz Pauschalurteile gefällt werden.

Ich bin sehr vielen Menschen begegnet, die aus den alten Bundesländern kommen und tue das auch jetzt noch. Mit einigen habe ich genau diese Thematik von der “Mauer in den Köpfen” diskutiert und viele, vor allem aber die im Ausland lebenden Deutschen haben dieses Ossi-Wessi-Denken gar nicht mehr so präsent in ihren Köpfen, fühlen sich eher als Europäer und das ist eine schöne Gemeinsamkeit.
In meinem Bekanntenkreis gibt es viele liebevolle “Wessis”, einige wunderbare tiefe Freundschaften, es gibt harmonische Ost-West-Ehen mit Wunsch-Kindern. Ich habe tolle Ärzte und medizinisches Pflegepersonal “im Westen”, die mir helfen, zu heilen. Also, es geht doch!

Natürlich weiß ich auch, dass die Wende nicht für alle das gebracht hat, was sie sich erhofft haben und das in beiden Teilen Deutschlands so mancher sich das alte System zurück wünscht. Aber mal ehrlich, wie lange wäre das denn noch gut gegangen. Ich für meinen Teil wäre mit Sicherheit ein Regimegegner geworden und man hätte mich wohl nie ins Ausland reisen lassen.

Deshalb…. anstatt sich noch nach 24 Jahren über so derart Belangloses aufzuregen, wie z.B. dass in der Zeit des Begrüssungsgeldes die Aldis leer gekauft waren, sollten wir Deutschen doch alle sehr froh sein, dass es diese Mauer nicht mehr gibt und dankbar für die friedliche Revolution, die Deutschland wieder vereint hat. Wir sollten uns dessen sehr bewusst sein, gerade jetzt in Zeiten der Krise in der Ukraine und auf der Krim. Dort entstehen gerade wieder neue Mauern, und das ist wirklich schlimm!

Also, geben wir meiner und der nächsten Generation die Chance, die Mauer in den Köpfen abzureißen.

PS: Krebs macht im Übrigen keinen Unterschied, ob Wessi oder Ossi. Trifft beide und ist sch…

Jetzt nur nicht schlapp machen Püppchen. Ne te laisse pas abattre poupée.

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Nein, so hatte ich mir das nicht gedacht. Quasi auf der Zielgeraden in die Knie gezwungen zu werden. Und doch kann ich nichts dagegen tun und muss einfach akzeptieren, dass fünf Monate Therapie ihre Spuren an meinem Körper hinterlassen. Hänge etwas in den Seilen und bin mal wieder zu ungeduldig, vor allem mit mir selbst. Wenn mir früher mal jemand gesagt hätte, ich bräuchte zwei Stunden für Saugen und Wischen für 80 qm hätte ich diesem Jemand aber was gehustet. Nun aber huste ich bei allem was ich tue, mir geht die Puste aus und ich muss Pausen machen. Ich weiss jetzt, wie sich meine Oma so manchmal fühlen muss und ich kann nun auch nachvollziehen, dass sie das nervt und ärgert, einfach nicht mehr so zu können, wie man das gewohnt war.

Und meckern wollte ich eigentlich auch nicht, denn bisher war meine Devise Augen zu und durch, nur ist das halt nicht alle Tage machbar. Nein, Chemo ist kein Kinderspiel auch wenn ich von den grossen Nebenwirkungen verschont geblieben bin, bisher. Es ist eine Zeit in der Körper und Seele Ruhe braucht und viel Schlaf. Durchhalten ist angesagt, wird schon!

©Nur nicht schlapp machen Püppchen

Non, ce n’était pas ainsi que j’avais prévu la chose. Se laisser abattre a quelques pas de l’arrivé. Mais c’est comme ça, je ne peux rien y faire sauf d’accepter que 5 mois de thérapie laissent de traces à mon corps. Je suis crevée et trop impatiente. Si quelqu’un m’avais dit à l’époque qu’il me faut 2 heures pour passer l’aspirateur sur 80qm, j’aurais bien rigolé. Maintenant je ne rigole plus car pour tout ce que je fais il me faut des pauses. Je sais désormais comment doit se sentir ma grand-mère des fois et qu’elle en a mare de ne plus pouvoir agir comme avant.

Et puis je ne voulais pas me plaindre car j’avais pour devise “ferme les yeux et traverse cette tempête”, seulement que ceci n’est pas faisable tous les jours. La chimio n’est pas une partie de plaisir même si j’étais épargnée des graves effets secondaires jusqu’à present. C’est un temps de repos pour corps et âme. Il faut tenir le coup, tout ira bien!

“La passion de ma passion” – Merci Vincent!

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Vincent Flamion – Blog Photographe

Vincent Flamion – X Septembre Gallery

L’idée de mémoriser cette période particulière de ma vie me trottait dans la tête depuis un moment et je savais que cette photo doit être faite par quelqu’un qui partage ma passion de la photographie et à qui j’ai confiance.

Et voilà, chose faite avec un résultat éblouissant.

Aujourd’hui, exactement six mois après diagnostique, je me regarde sur cette photo et je découvre une belle femme courageuse et souriante. J’ai appris que la vie peut aussi bien nous mettre devant des énormes défis mais en même temps nous réserver des jolis découvertes.

Schon seit ein paar Wochen verfolgte mich die Idee, diese besondere Zeit meines Lebens bildlich festzuhalten und ich wusste, dass dieses Bild von jemandem gemacht werden muss, der meine Passion für die Fotografie teilt und zu dem ich Vertrauen habe.

Die Realisierung dieses Vorhabens ging schneller als gedacht und das Ergebnis ist umwerfend.

Heute, genau 6 Monate nach Diagnose, schaue ich mich auf diesem Foto an und sehe eine hübsche mutige Frau mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Ich habe gelernt, dass einem das Leben vor manch grosse Herausforderung stellt, es einem aber im gleichen Moment auch schöne Dinge zu entdecken schenkt.

©Ein Klick der befreit-1

©Ein Klick der befreit-2

Ein halbes Jahr…

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…. liegt zwischen jetzt und dem Moment, an dem das Schicksal mich herausgefordert hat.

Eines der ersten Bücher, die ich mir damals gekauft habe, beginne ich erst heute zu lesen. Es ging nicht eher… die Angst zu viel zu zeitig zu erfahren saß im Nacken.

Toll geschrieben für Betroffene aber auch Angehoerige… “Fremdkörper” von Miriam Pielhau.

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“Das Schlimme ist nicht nur für mich schlimm und nicht nur für die, die mich lieb haben. Sondern auch für die, die in mir einfach ihre schlimmsten Befürchtungen lebendig geworden und verkörpert sehen. Umso wichtiger, nicht nur für sich und die Liebsten, sondern auch für solche Menschen stark zu sein. Ein bisschen zumindest. So gut es geht.
(Auszug aus “Fremdkörper”)

Oh, wie wahr!

Bergfest… leider verschlafen. Mi-temps… raplapla.

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Die Hälfte der Cocktail-Strecke ist geschafft… die ersten 12 Wochen liegen hinter mir, yuppie. Mein Bergfest allerdings hätte ich mir anders vorgestellt, als in diesem Dämmerzustand der mich an die Schlafmittel vor der OP erinnert. Nicht richtig wach, aber auch nicht im Tiefschlaf. Da ich im Moment eh nur tun soll und auch will, was mir gut tut, gehe ich nun zu Bett. Buona notte!

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Ça y est, je suis arrivée à la mi-temps des cocktails. 12 semaines derrière moi, yuppie. Par contre au lieu de “fêter” cette moitié de chemin, je suis depuis 12 heures dans un état de semi-sommeil qui me rappelle l’état que les somnifères avant l’opération m’ont procurés. Pas vraiment réveillée mais pas complètement endormie non plus. Enfin, comme je dois et je le veux aussi en ce moment seulement faire ce que j’ai envie, je vais donc au lit. Buona notte!

Vive La Joie. Es lebe die Freude.

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Cette magnifique bouteille de Crémant de Bailly Lapierre m’a été offert pour ce Noël. J’ai savouré les bulles et j’étais très touchée par ce beau geste d’amitié. Elle résume tous mes vœux pour ces jours de fêtes et pour la nouvelle année.

Vive la vie. Vive la santé. Vive la joie.

Diese wunderschöne Flasche Crémant von Bailly Lapierre habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Ich war sehr berührt von dieser tollen Geste und habe das Prickeln der Perlen genossen. Der schöne Name der Flasche spiegelt all meine Wünsche für dieses Fest und für das neue Jahr wieder.

Es lebe das Leben. Es lebe die Gesundheit. Es lebe die Freude.

©Vive-la-Joie

La vie est bulle avec Bailly Lapierre.

FROHE WEIHNACHTEN. JOYEUX NOËL.

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Und leise rieseln die Haare. Et doucement tombent les cheveux.

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Nicht, dass ich es nicht gewusst hätte. Mir wurde sogar sehr konkret gesagt wann, aber nun da es soweit ist und ich bei jedem Kämmen mehr und mehr Haare verliere, ist es doch schon recht schwierig. Es geht gar nicht so sehr um die Haare an sich aber um das Verlieren, um das Loslassen von Altem. Eine liebe Freundin tröstet mich mit den Worten “sie fallen und mit ihnen die alte Daniela und ihre Probleme und wenn die neuen wachsen, spriesst mit ihnen die neue Daniela“.

©Kunst am Haar_11

Je ne peux pas dire que je n’étais pas avertie. On m’avait même bien précisé les dates. Mais maintenant qu’à chaque brossage de cheveux j’en perde de plus en plus, c’est un moment très délicat. Ce n’est pas trop la question des cheveux, c’est plutôt de perdre quelque chose à moi, de laisser partir l’ancien. Une très chère amie me console avec les mots “ils vont tomber pour laisser l’ancienne Daniela et ses problèmes derrière et repousser en même temps que la nouvelle Daniela éclore“.

In memoriam María de Villota – La vida es un regalo. Das Leben ist ein Geschenk.

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©La Vida Es Un Regalo - R.I.P. María

Welch unglaublich traurige Nachricht musste ich heute nachmittag lesen, es ist unfassbar!

Am Montag soll ihr Buch “La vida es un regalo” erscheinen … und nun diese Tragödie.

María de Villota schläft gestern am frühen Morgen in Sevilla ein.

Ein ganz spezieller Engel ist nun im Himmel.

Ihre Leidenschaft waren schnelle Autos und sie wollte der Welt zeigen, dass auch Frauen in einem Formel 1 Rennwagen erfolgreich sein koennen. Dann kam der tragische Unfall in England im Juli 2012, den sie sehr schwer verletzt ueberlebt, allerdings verliert sie dabei ein Auge.

Monate vergehen und dann ist sie ploetzlich zurueck in der Öffentlichkeit

… UND STRAHLT DAS SCHÖNSTE LÄCHELN IHRES LEBENS.

Diese Frau wurde spaetestens ab diesem Zeitpunkt für mich das Beispiel par excellence, dass selbst nach furchtbar schlimmen Schicksalen im Leben irgendwann wieder die Sonne scheint. Ihre Freude und ihre Kraft sind ansteckend und jedesmal wenn ich irgendwo ein Bild von ihr sehe, sage ich mir “Wow, was für eine mutige und starke Frau”.

Heute bin ich sehr traurig und weine um diese bemerkenswerte Frau. Meine Gedanken sind bei ihrer Familie, ihrem Ehemann, den sie erst im Juli geheiratet hat und bei ihren Freunden und Fans.

Decanse En Paz María!

Quelle bien triste nouvelle j’ai du apprendre cet après-midi, j’ai du mal à y croire!

Lundi prochain son livre “La vida es un regalo” sera publié… et maintenant cette tragédie.

María de Villota s’éteint hier matin à Séville.

Un ange très particulier est désormais dans le ciel.

Sa passion était le sport automobile et elle voulait montrer au monde qu’une femme peut aussi bien avoir des grandes succès dans un bolide de Formule 1. Puis il y avait ce tragique accident en Angleterre en juillet 2012 qu’elle survit avec des graves blessures et elle y perde un œil.

Quelques mois passent et d’un coup elle est de retour au public

… AVEC LE PLUS BEAU SOURIRE DE SA VIE.

Au plus tard à partir de là cette femme devient pour moi l’exemple par excellence, qu’il y aura à nouveau des rayons de soleil même après les pires destins de la vie. Sa joie et sa force sont contagieuses et chaque fois j’aperçois une photo d’elle je me dis “Wow, quelle femme courageuse et battante”.

Aujourd’hui je suis très triste et je pleure pour cette femme remarquable. Mes pensées sont avec sa famille, son mari qu’elle a épousé seulement en juillet, avec ses amis et ses fans.

Repose en paix María!

A life filled of wonder is a wonderful life.

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Dieser Moment im Gasometer Oberhausen war solch ein Wunder. Schon lange wollte ich Christo’s Ausstellung Big Air Package besuchen. Es sollte genau eine Wochen vor der Diagnose geschehen. In diesem grossen weissen schwebenden Ballon habe ich mich richtig gut gefuellt. Irgendwie beschuetzt aber auch frei und ohne Sorgen. Eine tolle zufällige Begegnung mit Menschen, denen Fotos so viel bedeuten wie mir soll dieses Erlebnis zu einem ganz besonderen Augen-Blick werden lassen. Dieses WUNDERschöne Foto wird mich fuer immer daran erinnern. Und genau dieses Foto hatte ich die Tage vor und waehrend dem Klinikaufenthalt im Kopf, es ist jetzt mein Desktop-Hintergrund des Handys. Wir alle halten unsere eigenen Kraft in unseren eigenen Händen.

Mehr toller Fotos von Dietmar im Spring unter photography.im-spring.de

(c) Dietmar im Spring - Die Kraft liegt in Deinen Händen!

Ce moment au Gasometer à Oberhausen était un tel miracle. Ça faisait longtemps que j’avais en tête de visiter l’exposition de Christo Big Air Package. Le destin voulait que je le fait exactement une semaine avant la diagnose, Dans ce ballon énorme tout en blanc  j’avais l’impression de flotter. Je me suis senti tellement bien, tellement protégée et sans souci. Le hasard a prévu dans ce même endroit une rencontre avec des gens qui adore la photographie comme moi.  Cette nouvelle connaissance a donné à cette visite un aspect miraculeux. Et cette belle image va pour toujours me rappeler ce moment magique. C’était aussi cette photo que j’avais avec moi les jours avant et pendant le séjour en clinique, aujourd’hui c’est mon desktop de portable. Nous tenons notre propre force dans nos propres mains.

Pour découvrir les magnifique photos de Dietmar suivez photography.im-spring.de