Author Archives: dphotographie

Lampenfieber.

Standard

This slideshow requires JavaScript.

Die Knie zittern mir. In ein paar Minuten werde ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Vernissage eröffnen.

Auf Initiative von Europa Donna Luxembourg stelle ich gemeinsam mit 4 Frauen Bilder aus, die wir in den letzten Jahren gemalt haben. Das Thema unserer Ausstellung: “Mäin perséinleche Wee” (mon parcours personnel). Unsere persönlichen Erfahrungen im Umgang mit der Diagnose Krebs, den anschließenden Therapien und wie Kunst uns geholfen hat, unsere Wunden zu heilen.

Es ist ein besonderer Moment voller Emotionen aber auch ein wenig Stolz. Gut gemacht Dani.

Zu sehen sind unsere Bilder in der Domaine Thermal und im Parc Hotel Mondorf/Luxembourg bis zum 10. Juli!

 

I want love.

Standard

Der große Sir Elton John hat heute Abend bei seinem Auftritt in Luxembourg für Gänsehaut gesorgt!

Als ein großes Herz auf der Leinwand erscheint und die City-Codes der Städte, die in den letzten Monaten Zielscheibe von Terrorattacken wurden, widmet er seinen Song “I want love” all den Opfern und deren Angehörigen.

Was für eine wundervolle Geste!

Love forgives everything.

Standard

Dicke Wolken am Himmel, es regnet während sich unser Zug von Salisbury in Richtung London in Bewegung setzt.

Im Herzen trage ich die Sonne der letzten Tage, die Freundlichkeit der vielen neuen Begegnungen und vor allem die Worte des Pfarrers zur Eheschließung von Aaron und Charlotte am Samstag.

Liebe vergibt. Liebe vertraut. Liebe hofft. Liebe gibt nicht auf.

Love forgives everything. Love is always trusting, and always hoping, and never gives up.
Corinthians 13:7 (New Testament)

Eindrücke, Emotionen, Energien – Impressions, Emotions et Energies…Relais pour la Vie 2017

Standard

Der Tag danach … immer ein ganz besonderer.

Erschöpft, müde, emotional aufgewühlt aber vorallem glücklich, stolz und voller positiver Energien und schönen Erinnerungen. Hier mein persönliches Fotoalbum vom Relais pour la Vie 2017!

 Im vierten Jahr in Folge durfte ich mit meinem Team “Mein Leben En Rose” an diesem besonderen Event teilnehmen. Das vierte Mal die Survivor-Tour gehen, Bravo Dani! Das erste Mal aber ohne Micky und das war unendlich schwer. Ihr Team hatte den Mut und die Kraft, für sie zu laufen, welch liebevolle aber herausfordernde Geste.

Danke meinem wunderbaren Team und allen, die mich beim Spendensammeln tatkräftig unterstützt haben, unser Ergebnis kann sich sehen lassen… 4001 Euro!

Einer der jüngsten Renner meines Teams hat nach seinem Einsatz zu Hause dieses wundervolle Osterei gestaltet. MERCI Nathan!

Nathan's Easter Surprise

Im Frühling danach.

Standard

Im Frühling danach blühen die Blumen in unserem Garten genau so schön, wie in den vergangenen Jahren. Die kleinen Schneeglöckchen und Krokuse, die Du vor Jahren in die Erde gesetzt hast.

Nun, im ersten Frühling nach Deinem Tod, kannst Du sie nicht mehr bewundern, kannst Dich nicht daran erfreuen.

Du wanderst sicher gerade auf anderen Blumenwiesen, viel größer, viel bunter, viel duftender.

3 Monate sind nun schon vergangen und dennoch denke ich fast täglich an Dich. Du bist bei mir, in meinem Herzen und meinen Erinnerungen.

Du fehlst … im Frühling danach.

Warum habe ich so lange gewartet?

Standard

Es ärgert mich, ich ärgere mich. Und zwar über mich selbst.

So oft habe ich mir abends gesagt, ich sollte zum Hörer greifen und Dich anrufen. Dich fragen, wie es Dir geht und ob ich etwas für Dich tun kann.

Dann verging wieder und wieder eine Woche und obwohl das schlechte Gewissen immer größer wurde, habe ich es nicht auf die Reihe bekommen, mich bei Dir zu melden.

Dann, am 2.März morgens auf dem Weg zur Arbeit warst Du so intensiv present in meinen Gedanken, dass ich ahnte, es sei zu spät.

Per Email kommt die Bestätigung zwei Stunden später.

Die lebensfrohe, mutige und so tapfere Micky ist von uns gegangen.

Es tut weh, richtig weh. Und zu dem Schmerz der Trauer gesellt sich der Schmerz der Wut. Wut über mich selbst, Wut über die Ungerechtigkeit, über das Schicksal und vor allem Wut über den verdammten scheiss Kerl namens Krebs.

Du hast mich auf dem Berg begleitet, hast mir auf den letzten Höhenmetern Mut gemacht und mich nicht umkehren lassen. Du hast das Unglaubliche wahr gemacht! Du warst mein Held, und nicht nur auf dem Berg!

Wir waren einige Hundert auf Deiner Trauerfeier. Hunderte junger Menschen, denen Du begegnet bist mit Deiner außergewöhnlichen Art, Deinem warmen Herzen, Deinem unerbitterlichem Mut. Und im Meer von Blumen, im Meer von Tränen steht Deine Asche in einer dunkelblau schimmernden Urne und Du lächelst uns auf dem Photo davor an als würdest Du uns sagen wollen: “seid nicht so traurig!”

Micky, ech hunn Dech an mengem Hierzen. Fir emmer!