Tag Archives: Kraft

Strong is beautiful.

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Thank you @morenacouture and @naderiphotography and Laura Da Silva for having offered me this extraordinary moment and the strength I am taking with me from this unique photoshooting.

Finding myself again.

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Langsam aber sicher kehrt Frieden, Ruhe und Kraft zurück in mein Leben.

Was ich hinter mir gelassen habe ist nur schwer begreifbar und noch weniger verzeihlich.

Nie wieder bringt mich jemand erneut so weit weg von mir selbst. Nie wieder darf mich jemand so derartig verletzen.

Liebes Leben, wir sind auf einem guten Weg.

Relais pour la Vie … ich bin wieder da!

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Zum 20-jährigem Jubiläum dieses Events, was seit 2014 so wichtig geworden ist in meinem Leben, darf ich wieder in Person dabei sein.

Ich traue mich, bei der Survivor-Tour mitzumachen, gebe spontan ein TV-Interview und eröffne das Relais für eines der Teams der EIB. Ich schaffe es sogar 20 Minuten im Dauerlauf die Runden zu drehen.

So happy, so stolz.

9 Jahre

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Plötzlich im Sommer ist die Sonne nicht mehr da. Ich falle in ein tiefes dunkles Loch mit dem Namen Krebs.

Auch 9 Jahre Tag auf Tag nach der Diagnose erinnere ich mich an fast jede Einzelheit.

Ich habe das große Glück, mich als geheilt bezeichnen zu dürfen und dafür bin ich unendlich dankbar.

Meine Gedanken sind heute bei all denen, die eine Krebsdiagnose nicht überlebt haben. R.I.P.

Jede einzelne Minute zählt. Und das schon 9 Jahre lang.

Ich bin zufrieden mit dem was ist, mit dem was mich umgibt. Ich werde geliebt und ich darf lieben. What else do I need?

« Durch den Schmerz gehen. »

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Anja Caspary hat mich mit ihrer schonungslos ehrlich geschriebenen Geschichte um den Schlaf der letzten Nacht gebracht. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Es ist fast unvorstellbar was eine Menschenseele alles ertragen kann oder muss.

Die Zeilen der letzten Seite sind eine wertvolle Lektion im Leben. « Wo nichts zu ändern ist, bleibt nur es anzunehmen. »

Danke Anja Caspary!

Aufräumen.

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Bei sommerlichen Temperaturen genieße ich meinen Urlaub auf Balkonien mit den beiden Fellnasen.

Bisschen Hausarbeit ist auch auf dem Programm und Platz schaffen in den Schränken.

Gestern waren die Hefter mit den Arztrechnungen und medizinischen Berichten dran. Und es tat gut, vieles davon zu zerreißen und ab damit in den Müll.

Heute, genau 6 Jahre nach dem schwarzen Tag der Diagnose, fühle ich mich befreit und zufrieden mit dem was ist.

Der Spruch auf dem Yogi-Teebeutel ist passend: Dein Leben ist ein Geschenk.

“Du weisst nicht, wie stark du sein kannst…

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… bis zu dem Moment, wo stark sein die einzigste Wahl ist.” (Cayla Mills)

Diesen Spruch habe ich heute auf Facebook gefunden und er hat genau das ausgedrückt, was ich seit vielen Monaten versuche zu erklären, wenn mich Menschen fragen, wie ich das alles nur geschafft habe.

Es existiert in uns allen eine verborgene, eine nicht vorstellbare Kraftreserve, die wir aber erst dann ‘anzapfen’ können, wenn es richtig schwierig im Leben wird, wenn es ums “Überleben” geht. Dann fragt man sich zunächst, wie es möglich ist trotz allem jeden Tag aufs neue einen Schritt nach dem anderen zu machen. Wie es möglich ist, den Mut und den Glauben zu behalten. Wie es möglich ist, nicht einfach zusammenzubrechen und am Boden liegen zu bleiben.

Es geht. Irgendwie. Und wenn der Kopf wieder oben ist, kann man mächtig stolz auf sich sein.

Ich wünsche allen, die heute Abend mit Zweifeln, Sorgen, Schmerzen und Ängsten ins Bett gehen, dass sie einen ruhigen und erholsamen Schlaf haben und morgen mit ein bisschen mehr Kraft aufwachen.

 

“Tu n’as aucune idée à quel point tu peux être forte…

… jusqu’au moment ou être forte est le seul choix.” (Cayla Mills)

Cette phrase j’ai trouvé aujourd’hui sur Facebook et il exprime exactement ce que j’essaie d’expliquer depuis quelques mois quand les gens me demandent comment j’ai réussi à traverser un temps si difficile.

Il existe en nous une source de force cachée et inimaginable que nous trouvons seulement quand la vie nous amène des énorme challenge, quand il s’agit d’une question de survie. D’abord on se demande comment on est capable malgré tout de faire un pas après l’autre. Comment il est possible de garder courage et foi. Comment il est possible de ne pas tout simplement s’effondrer et de rester à bout.

On y arrive. D’une façon ou d’autre on y arrive. Et quand on est arrivé à porter la tête haute on peut être très fière.

A tous ceux qui, ce soir, vont s’endormir avec des doutes, des soucis, des douleurs ou des peurs je souhaite une bonne nuit de sommeil réparateur pour se réveiller demain avec un peu plus de force.

Bitte auftanken. Faites le plein.

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… sind die ersten Worte die mein Gehirn wieder registriert nachdem ich die Praxis verlasse. Es ist kurz nach 16 Uhr und normalerweise habe ich jetzt Urlaub. Aber nun ist plötzlich alles anders. Mein Leben zerbricht in zwei Zeitrechnungen, vor und nach 15h50 am 23.8.2013. “Die Ergebnisse der Biopsie sind positiv, es sind krebsartige Zellen, ein Tumor.” Alle weiteren Worte höre ich nur noch wie durch Watte im Ohr. “Operation. Bestrahlung. Chemo zu 80%, mit etwas Glück ist in 6 Monaten alles überstanden”. Mein Kopf kann noch 4 Fragen stellen, dann füllen Tränen meine Augen, es reißt mir die Füße vom Boden, ich fühle mich wie betäubt. Schockzustand. Keine Idee, wie ich wieder bis zum Auto gekommen bin aber da steht nun “Bitte auftanken” und das werde ich auch tun.
Erst viel später in einem Gespräch mit einer Freundin wird mir bewusst, dass diese 2 Worte zum Synonym für die lange Zeit der Therapie sind. Auftanken, damit ich meinen Lebens-Weg fortsetzen kann. Es wird ein langer pit-stop werden und ich bin im Rückblick froh über die Tatsache, dass ich damals nicht ahnte, wie lange es wirklich sein wird und vorallem wie intensiv. Zu spüren, dass man in sich Kräfte freisetzen kann, die man nie für möglich gehalten hat ist eine bleibende Erkenntnis, eine der wichtigsten Lektionen. Dafür bin ich sehr dankbar und auch dafür, dass es mir heute – am Jahrestag – wieder sehr gut geht, vielleicht sogar besser als je zuvor.20140823-081444-29684319.jpg

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… sont les premiers mots que mon cerveau enregistre après avoir quitté le cabinet médical. Il est peu après 16 heures et normalement je suis en vacances maintenant. Mais d’un coup tout est différent. Ma vie est divisé en deux ères, avant et après 15h50 le 23.8.2013.
“Les résultats de la biopsie sont positifs, des cellules cancéreuses, une tumeur.” Le reste des paroles j’entends comme si par une voile sur l’oreille. “Opération, radiothérapie, chimio à 80%, avec un peu de chance tout est derrière vous dans 6 mois”. Ma tête réussi à poser 4 questions, ensuite les yeux se remplissent des larmes, je n’ai plus pied, je me sens anesthésiée. État de choque. Aucune idée comment j’ai retrouvé la voiture mais celle-ci me dit “Faites le plein” et c’est ce que je vais faire.
Des semaines plus tard dans un dialogue avec une amie je réalise que ces trois mots sont synonyme pour la longue période de thérapie.
Faire le plein afin que je puisse continuer mon chemin de vie. Il sera un longue pit-stop et en rétrospective je suis contente qu’au début je ne savais pas la durée et aussi l’intensité de ce trajet. De sentir qu’on est capable d’activer en soi une force inimaginable est une belle leçon de la vie pour laquelle je suis très reconnaissante et aussi pour le fait qu’aujourd’hui – un an plus tard – je vais beaucoup mieux, peut-être même plus que jamais avant.

Quelle innerer Ruhe und äußerer Kraft. Source de calme intérieur et force extérieure.

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Mit tiefen grauen Wolken hat mich Freiburg empfangen und seit meiner Ankunft ist hier sehr viel Regen gefallen. Das erlaubt mir ohne schlechtem Gewissen die Zeit zwischen den zahlreichen Rehaanwendungen zum Schlafen zu nutzen. Drei Wochen “Schwarzwaldklinik” in einer wunderschönen Landschaft die mir innere Ruhe und äußere Kraft schenken sollen.

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Avec des grosses nuages grises j’étais accueilli à Fribourg et depuis mon arrivée il pleut presque sans arrêt. Ceci me permet de dormir sans mauvaise conscience entre les nombreux traitements de réhabilitation. 3 semaines “clinique au forêt noir” dans un magnifique paysage qui vont m’aider à trouver du calme intérieur et de la force extérieure.