Category Archives: Gesundheit

Lauf, Dani, lauf. Cours, Dani, cours.

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… und zwar für Deine Gesundheit!

Noch vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, heute mit Startnummer 872 auf den Broschtkriibslaf in Luxembourg zu gehen und die 4 Kilometer am Stück zu rennen. Ein tolles Gefühl, die Kraft des Körpers zu spüren, ein tolles Gefühl aber auch zu sehen, wie sich Hunderte von Menschen zusammen finden um Solidarität und Ermutigung zu spenden. Besonders berührt hat mich die Aufschrift auf den T-Shirts zweier Mädchen… “Keep fighting Mom”.

Ich habe einen Luftballon mit dem Wunsch für gute Gesundheit in den strahlend blauen Herbsthimmel geschickt.

Danke an Europa Donna für diesen wichtigen Tag!

 

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… pour ta santé!

Encore un an en arrière je n’aurais pas pu m’imaginer de porter aujourd’hui Nr 872 pour le Broschtkriibslaf à Luxembourg et encore moins d’être capable de courir les 4 kilometres sans pause. Un superbe feeling de sentir la force de son corps, un superbe feeling aussi de voir des centaines de personnes qui se retrouve pour montrer solidarité et encouragement. J’etais particulièrement touchée par ce qui était ecrit sur le t-shirt de deux jeunes filles… “Keep fighting Mom”.

J’ai envoyé un ballon rose avec le souhait pour une bonne santé vers le ciel bleu de ce début d’automne.

Merci à Europa Donna pour cette journée importante!

Happy Birthday to you & me!

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Heute ist ein besonderer Tag – für mich und meinen Bruder. Es ist das erste Mal, dass wir gemeinsam Geburtstag feiern. Er sein viertel Jahrhundert und ich das 1. Jahr im neuen Leben.

Uns Beiden wünsche ich einen sonnigen Tag, wir werden uns feiern mit Girlanden und Luftballons im Garten, unserer Familie und lieben Menschen um uns herum.

Happy Birthday Bruderherz, happy A…hole-removal-day* Dani!

 
Liebe Geburtstagswünsche auch an meine Jütti!

* dieser Begriff wurde von meiner lieben Freundin Joan geprägt als sie mir letztes Jahr ins Krankenhaus eine SMS mit diesen Worten geschickt hat und mich zum Lachen gebracht hat (dear Joan, I hope it’s ok to reweal the secret :-))

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Aujourd’hui est une journée particulière – pour moi et mon frère. Pour la première fois nous fêtons notre anniversaire ensemble. Lui celui de son quart de siècle et moi la première année de ma nouvelle vie.

Je nous souhaite une journée ensoleillée, nous allons nous célébrer avec des guirlandes et ballons dans le jardin entourée de notre famille et des gens sympathiques.

Happy Birthday Bruderherz, happy A…hole-removal-day* Dani!

 

* ce mot a été inventé par ma chère copine Joan quand l’année dernière elle m’a envoyé ses vœux à l’hôpital, elle m’a bien fait rire (dear Joan, I hope it’s ok to reweal the secret :-))

Bitte auftanken. Faites le plein.

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… sind die ersten Worte die mein Gehirn wieder registriert nachdem ich die Praxis verlasse. Es ist kurz nach 16 Uhr und normalerweise habe ich jetzt Urlaub. Aber nun ist plötzlich alles anders. Mein Leben zerbricht in zwei Zeitrechnungen, vor und nach 15h50 am 23.8.2013. “Die Ergebnisse der Biopsie sind positiv, es sind krebsartige Zellen, ein Tumor.” Alle weiteren Worte höre ich nur noch wie durch Watte im Ohr. “Operation. Bestrahlung. Chemo zu 80%, mit etwas Glück ist in 6 Monaten alles überstanden”. Mein Kopf kann noch 4 Fragen stellen, dann füllen Tränen meine Augen, es reißt mir die Füße vom Boden, ich fühle mich wie betäubt. Schockzustand. Keine Idee, wie ich wieder bis zum Auto gekommen bin aber da steht nun “Bitte auftanken” und das werde ich auch tun.
Erst viel später in einem Gespräch mit einer Freundin wird mir bewusst, dass diese 2 Worte zum Synonym für die lange Zeit der Therapie sind. Auftanken, damit ich meinen Lebens-Weg fortsetzen kann. Es wird ein langer pit-stop werden und ich bin im Rückblick froh über die Tatsache, dass ich damals nicht ahnte, wie lange es wirklich sein wird und vorallem wie intensiv. Zu spüren, dass man in sich Kräfte freisetzen kann, die man nie für möglich gehalten hat ist eine bleibende Erkenntnis, eine der wichtigsten Lektionen. Dafür bin ich sehr dankbar und auch dafür, dass es mir heute – am Jahrestag – wieder sehr gut geht, vielleicht sogar besser als je zuvor.20140823-081444-29684319.jpg

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… sont les premiers mots que mon cerveau enregistre après avoir quitté le cabinet médical. Il est peu après 16 heures et normalement je suis en vacances maintenant. Mais d’un coup tout est différent. Ma vie est divisé en deux ères, avant et après 15h50 le 23.8.2013.
“Les résultats de la biopsie sont positifs, des cellules cancéreuses, une tumeur.” Le reste des paroles j’entends comme si par une voile sur l’oreille. “Opération, radiothérapie, chimio à 80%, avec un peu de chance tout est derrière vous dans 6 mois”. Ma tête réussi à poser 4 questions, ensuite les yeux se remplissent des larmes, je n’ai plus pied, je me sens anesthésiée. État de choque. Aucune idée comment j’ai retrouvé la voiture mais celle-ci me dit “Faites le plein” et c’est ce que je vais faire.
Des semaines plus tard dans un dialogue avec une amie je réalise que ces trois mots sont synonyme pour la longue période de thérapie.
Faire le plein afin que je puisse continuer mon chemin de vie. Il sera un longue pit-stop et en rétrospective je suis contente qu’au début je ne savais pas la durée et aussi l’intensité de ce trajet. De sentir qu’on est capable d’activer en soi une force inimaginable est une belle leçon de la vie pour laquelle je suis très reconnaissante et aussi pour le fait qu’aujourd’hui – un an plus tard – je vais beaucoup mieux, peut-être même plus que jamais avant.

2 Uhr dreiunddreissig.

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Ich sollte schlafen. Tief und fest schlafen. Das wäre für meinen Körper jetzt das Beste aber es geht nicht. Müdigkeit übergangen, zu gefangen in den Gedanken an den vergangenen Tag. Einen guten Tag mit viel Erkenntnis und neuen Impulsen. Aber auch ein Tag, der ziemlich stürmisch war und das nicht nur vor dem Fenster. Was mich beruhigt… Ich bin an diesem Ort hier nicht die Einzigste, die Nachtschicht macht. Neben dem Pflegedienst und dem Bereitschaftsarzt liegen hier ganz gewiss noch einige andere Patienten wach. Und dabei war ich doch heute so stolz, meiner Therapeutin zu erklären, dass ich endlich wieder einen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt habe. Warum bitteschön lieg ich also jetzt wach? Hmm, passt mir gar nicht in den Kram und erinnert mich an die Cocktail-Zeit. Ihr lieben Schafe… ich zähle auf Euch. Bonne nuit!

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Quelle innerer Ruhe und äußerer Kraft. Source de calme intérieur et force extérieure.

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Mit tiefen grauen Wolken hat mich Freiburg empfangen und seit meiner Ankunft ist hier sehr viel Regen gefallen. Das erlaubt mir ohne schlechtem Gewissen die Zeit zwischen den zahlreichen Rehaanwendungen zum Schlafen zu nutzen. Drei Wochen “Schwarzwaldklinik” in einer wunderschönen Landschaft die mir innere Ruhe und äußere Kraft schenken sollen.

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Avec des grosses nuages grises j’étais accueilli à Fribourg et depuis mon arrivée il pleut presque sans arrêt. Ceci me permet de dormir sans mauvaise conscience entre les nombreux traitements de réhabilitation. 3 semaines “clinique au forêt noir” dans un magnifique paysage qui vont m’aider à trouver du calme intérieur et de la force extérieure.

#26 Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.

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Passend dazu habe ich heute morgen auf Fatzebokk (danke Paul Panzer) folgenden Spruch von Mark Twain gelesen: “Wer nicht weiss, wohin er will, der muss sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.”

Manchmal nicht einfach zu definieren, welches Ziel wir haben, wohin wir wollen. Die vielen Versuchungen, die sich uns immer wieder bieten, dann aber wiederum auch die Bequemlichkeit in alten Strukturen zu bleiben aus Angst vor dem Ungewissen, vor dem Neuen vor dem Verlust von Vertrautem.
Mein Ziel… Gesund sein und bleiben. Zufrieden sein, mit dem was mir das Leben gibt. Mich an kleinen Dingen erfreuen und an das Gute glauben. Meinen Herzenswunsch erfüllen.

Qui n’a pas des objectifs ne peut pas les atteindre.

Ce matin sur Facebook j’ai decouvert la phrase suivante de Mark Twain qui va dans le même sens. “Celui qui ne sait pas où il veut aller ne doit pas s’étonner qu’il arrive complétement ailleurs.”

Parfois pas très facile de définir nos objectifs, de savoir où aller. Avec toutes les tentations qui se présentent à nous et puis aussi la commodité de rester dans les anciennes structures par peur de se retrouver devant quelque chose qu’on connait pas. Mes objectifs… être en bonne santé et le rester, être contente avec ce que la vie m’offre, me réjouir aux petites plaisirs et garder la bonne foi. Réaliser mon désir de cœur.

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PS: Meiner Wahlheimat e schéinen Nationalfeierdag.

PS2: Paul Panzer über Soziale Netzwerke… einfach schön… http://www.youtube.com/watch?v=vqAmI5Q4mbs

 

#23 Alter braucht Anmut. Meditation schenkt uns Anmut.

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Meditation schenkt uns auch innere Ruhe und Zugang zu uns selbst. Für Einsteiger gibt es geführte Meditationen zum Beispiel von Deepak Chopra. Manchmal reicht es aber auch schon, sich eine Viertelstunde ruhig auf den Boden zu setzten und seinem Atem zu folgen. Einfacher gesagt als getan weil unser Verstand uns mit unzähligen Gedanken ablenken will… Geduld und Übung hilft.

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#21 बाद में [bad me]

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“Ein kleines Problem ist ein grosses Problem und ein großes Problem ist kein Problem.”
Sprichwort aus Nordindien, heut mal nicht vom Yogi-Tee-Beutel sondern von einem indischen Freund, der mir heute morgen leckeren Masala-Chai gezaubert hat. Ein schöner Start in den Tag… Dhanywad Bhopal!

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PS: im Titel heute das wohl beliebteste Wort im hinduistischem Sprachgebrauch…. SPÄTER 😉

#19 Unterschätze niemals die Kraft des Atems.

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… Erinnert mich daran, mich doch mal wieder einigen Yoga-Atemübungen zu widmen…

Und aus der Puste war ich heute morgen auch schon. Habe es nämlich Dank großem Energieschub endlich geschafft, mich auf einen 30-minütigen leichten Lauf einzulassen, bin stolz auf mich 😉

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Ne sous-estime pas la force de la respiration.

… cela me rappelle que je devrais recommencer quelques exercices de respiration Yoga…

Et puis justement ce matin j’étais bien à court de souffle. Car….. j’ai enfin réussi à me motiver de faire un light-jogging de 30 minutes grâce à un grand pousse d’énergie. Je suis fière de moi 😉

#17 Glück ist, dein Selbst in dir zu wissen.

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Glück ist… nach 227 Tagen heute den Port-a-cath wieder abzugeben.
Um 6h45 im Taxi (erinnert mich an die Cocktail-Zeit) auf dem Weg in die Hände von Dr Sprenger im Mutterhaus Trier. Obwohl ich weiß, dass es nur ein kleiner Eingriff ist und noch dazu vom Chefarzt persönlich vorgenommen, bin ich etwas nervös. Mag keinen OP-Saal mehr sehen auch nicht für 20 Minuten. Ist doch unglaublich, da legt man ein knappes halbes Jahr Therapie mit besten Noten hinter sich und nun geht einem die Muffe, pffff.
Nebelschwaden auf der Mosel… Wunderschön! Dieses Bild nehm ich mit für die nächsten Stunden.

8h12: das Ding ist raus. Nein danke, ich will ihn nicht als Andenken mitnehmen. Das Personal im Mutterhaus wie immer sehr freundlich und hilfsbereit. Sommerwetter und blauer Himmel belohnen mich.

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Glück ist auch wunderbare Freunde zu haben, die mich überraschen mit kleinen Geschenken. Und so lag zu meiner Rückkehr dieses tolle Buch in meinem Briefkasten, was noch dazu richtig gut zum Satz des Tages passt. Herzlichen Dank liebe Marita!

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