Das letzte Mal.

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Ein großes lautes « Yep » höre ich mich sagen auf die Frage « Hallo Frau Pfaltz. Na sie kommen doch zum letzten Mal? »

5 Jahre Nachbetreuung durch das Team der Radiotherapeuten im Trierer Mutterhaus gehen heute zu Ende.

Ein Gefühl von « frei » stellt sich ein und dann doch auch gleich wieder der Gedanken « hoffentlich ist es wirklich das letzte Mal. »

Im Eingangsbereich des Strahlenzentrum hängt ein Poster. Es verrät, dass ab Juli 2019 mit einem Linearbeschleuniger der neuesten Generation behandelt wird.

« Einzigartig in dieser Region ist der PerfectPitch-Robotertisch ».

Ich bin erfreut, zu sehen, dass technische Fortschritte im Bereich der Strahlenmedizin die seit Jahren auf Kongressen vorgestellt werden nun auch ihren Weg zum Patienten finden!

“Wir machen ihre Akte jetzt zu, sie sind für uns geheilt”.

Mein Dank für eine bemerkenswerte medizinische Betreuung gilt Dr Siekmeyer und ihrer Mannschaft.

Zum Abschied sag ich nur Tschüss und nicht auf Wiedersehen.

Dein Geburtstermin.

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Liebster Krümel,

In diesen Tagen um Deinen geplanten Geburtstermin schlägt die Traurigkeit mit voller Wucht zu.

Ich hatte sie unterschätzt, hatte gedacht, ich bin über den schlimmsten Schmerz hinweg. Nun belehrt sich mich eines Besseren.

Eine weiße Kerze brennt für Dich, daneben ein paar Blumen aus dem Garten. Die Tränen würden reichen, die Vase damit zu füllen.

Wir werden Dich nie in unseren Armen halten können, nie wissen wie Du ausgesehen hättest. Keinen ersten Geburtstag mit Dir feiern, Dir keine Pflaster auf’s Knie kleben, Dich nicht laufen lernen sehen…

Manche Tage ist es sehr schwer, das zu akzeptieren. Dann denke ich an den einzigen Moment in dem ich Dein Herz hab schlafen hören und behüte diesen wie einen Schatz.

Du bist in unseren Herzen und wir lieben Dich kleinen Engel.

Deine Mama & Dein Daddy

Die Frage nach dem “darf ich das ».

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Wenn du an einem Freitag Abend recht ausgequetscht von einer anstrengenden Arbeitswoche mit zu vielen Herausforderungen nach Hause fährst, das Ortseingangsschild deines gemütliches Dorfes freudig erwartest, in Deine Straße einbiegst. Dich programmierst auf “ausruhen” und plötzlich vor und hinter dir den Rettungsdienst entdeckst, wird dir schon etwas anders um die Herzgegend. Zumindest ist mir das heute so ergangen.

Wenn Du dann feststellen musst, dass der Notfall im Haus gegenüber ist, wo du regelmäßig ein und aus gehst und “zur Familie gehörst”, dann wird dir direkt übel.

Du parkst dein Auto, versuchst zu verstehen was gerade vor dir passiert und dann kommt der Moment der Frage “Darf ich da jetzt hingehen?” und fragen was los ist oder ist das neugierig?

“Darf ich fragen, ob ich helfen kann, indem ich vielleicht die Kinder von dem Ort des Geschehens wegbringe?”

Ich hätte es tun sollen, zumindest weiß ich das jetzt knapp 4 Stunden später.

Folge deinem Bauchgefühl und nicht der Frage “was darf ich”.

Werd schnell wieder gesund, lieber Salva.

Selbstliebe.

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2 Tage Heidelberg. Ein hochinteressanter Kongress.

Es war für mich nicht nur das Lernen über neueste Wege ganzheitlicher Krebstherapien,
sondern vor allem die Bestätigung meines persönlichen Weges nach der Erkrankung.

Anzuerkennen, dass es nicht nur guter ärztlicher Versorgung bedarf, sondern einer guten Portion Selbstfürsorge und Selbstliebe und einem Umfeld, dass einem nicht ständig Kraft und Energie kostet, ist mein Schlüssel zu einem guten Wohlbefinden und dauerhafter Gesundheit.

Dazu gehört auch achtsames Kommunizieren, sich seinen Ängsten stellen und sich auf seine Stärken besinnen. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen aber sie sind es wert.

Laura’s pink chair story telling

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… was für eine tolle Kampagne um auf die große Herausforderung eines jeden Patienten aufmerksam zu machen… das Warten. Warten auf den Arzttermin, auf die nächste Kontrolluntersuchung, die Ergebnisse der Biopsie, die Auswertung der letzten Blutprobe. Warten wird zum ständigen Begleiter.

Wenn Verzeihen schwierig ist aber nötig wäre.

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Im Angesicht des Todes eines Menschen der einmal wichtig und von Bedeutung war in meinem Leben müsste einem das Verzeihen doch leichter gelingen, oder?

Seit 24 Stunden weiß ich dass mein ex-Schwiegervater verstorben ist. Während knapp 8 Jahre meines Daseins hatte er einen Platz eingenommen, eine Rolle gespielt. Nun ist er nicht mehr und ein Teil in mir ist traurig und möchte ihm eine letzte Ehre erweisen und der andere Teil ist immer noch so verletzt und enttäuscht über das was vor 6 Jahren passiert ist.

Warum sind unsere Egos so groß und unsere Schatten so lang um nicht verzeihen und drüberspringen zu können?

R.I.P. RW

Ein starker 9. April

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Ich liege in meinem Bett, fünf vor zwölf an diesem 9ten Tag des neuen Monats und spüre die starken Kräfte eines besonderen Tages.

Vom “Woman of the Future” Award meines Arbeitgebers EIB, wo ich mit meiner lieben Freundin Barbara das zweite Jahr in Folge unter die drei Finalisten gekommen bin zu “Woman of the world”, einem mitreißendem Konzert von Amy MacDonald.

So viele gute Gefühle und kräftigende Energie! Danke lieber 9. April!

Bezauberndes Madeira.

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Schon seit fast zwei Wochen bin ich zurück im Alltag und noch immer erfüllt mich das entspannte Gefühl von Urlaub, Sonne, Wohlsein.

Die schöne portugiesische Insel Madeira, ihre Blumenpracht und die Freundlichkeit der Einwohner haben mich verzaubert.

Definitiv ein Reiseziel für unsere langen Winter!!! Leicht gebräunt und mit ein paar zusätzlichen Gramm auf der Hüfte vom leckeren Essen hoffe ich auf den baldigen Frühling hier in unseren Breiten.