Ganz spontan entscheide ich mein Urlaubsende zu versüßen mit einem Zwischenstopp im Schwarzwald. Das Heiliggeist Stüble auf dem Münsterplatz in Freiburg lädt mit seiner Sonnenterasse ein und lässt mich in Gedanken zurückreisen in meinen Aufenthalt hier vor einem Jahr. Die Stadt ist mir vertraut, die kleinen Gassen und Plätze. Es ist ein schönes Gefühl, wieder hier sein zu dürfen. Ein kleines Mädchen spielt mit riesen Seifenblasen und sie hat fasziniertes Publikum. Wie einfach es ist, Menschen zum Lächeln zu bringen.

Très spontanément je décide d’adoucir la fin de mes vacances avec un stop au forêt-noir. Un petit restaurant sur la place du Münster à Fribourg m’invite avec sa terrasse ensoleillée et me fait penser à mon séjour ici l’année passée. La ville m’est familière, les petites ruelles, les places. Ça fait du bien d’être ici. Une petite fille joue avec des bulles de savon, son public est fasciné. Comme c’est facile de faire sourire le monde.
Author Archives: dphotographie
… bis die Füße schmerzen.
Als ich beschließe den Hörnl in den Ammergauer Alpen zu entdecken, ahnte ich nicht, dass daraus ein ziemliches Abenteuer wird. Mit der Seilbahn auf den Gipfel war der leichteste Teil meines Ausfluges. Immer der Ausschilderung nach, an den freilaufenden Kühen mit ihren Glocken vorbei, mal auf Kieselweg, mal auf Wiese, mal auf matschigen Wegen durch den Wald. Ein Frosch springt mir über den Weg und Rehe. Natur pur. Und dann wird der Weg plötzlich nicht mehr so bequem aber laut der Fußspuren sind hier schon andere vor mir gewesen. Und es geht abwärts, muss ja wieder runter vom Berg, allerdings wähle ich die falsche Richtung… und mein Heimweg wird ein sehr langer! Bloß gut, dass ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß. Und so laufe ich durch die wunderschöne Landschaft und erfreue mich an einem tollen Abendlicht. Die Sonne ist schon lange untergegangen als ich nach 6 Stunden Wanderung mit schmerzenden Füßen und Waden am Ziel ankomme. An den Muskelkater mag ich noch gar nicht denken. Aber schön war’s!
Rosa Rosen.
“Nichts ist unendlich…” – “Rien est indefini…”
… so sieh das doch ein.”
“Nichts ist von Dauer… auch die Trauer wird da sein, schwach und klein .”
Mit diesem Lied hast Du Dich von uns verabschiedet. Du hast es schon vor Jahren gewählt, für den Tag an dem wir Dich zu Grabe tragen. Unser Abschied von Dir hätte Dir gefallen, falsch… hat Dir gefallen, von dort, wo Du uns gesehen hast. Du schläfst unter einem Meer von Sonnenblumen, die in ihrem Gelb strahlen, so wie auch Du gestrahlt hast in Deinem Leben.
Ich werde Dich in meinem Herzen tragen und Deine Stärke, Deine Kraft wird mir Vorbild sein.
Ich durfte heute morgen im Kreise Deiner Lieben frühstücken, durfte mir Blumen aus Deinem Garten pflücken, die nun meine Wohnung schmücken. Heute, am dem Tag vor 2 Jahren, an dem für mich alles so dunkel war. Ab nun hat dieses Datum eine noch andere Bedeutung.
… il faut que tu l’acceptes.”
“Rien ne dure pour toujours… même le deuil, il sera là, sans force et petit.”
Avec cette chanson tu nous a dit Adieu. Tu l’avais choisi, il y a des années, pour le jour de tes funérailles. Notre adieu t’aurais plu. Incorrect… t’as plu, de là-bas d’où tu nous as regardé. Tu dors sous un tapis de tournesols, qui dans le magnifique jaune, rayonnent comme t’as fait dans ta vie.
Je vais te porter dans mon cœur et ta force, ta volonté seront exemplaires pour moi.
Ce matin j’avais le bonheur de prendre le petit-déjeuner avec ta famille proche, j’avais le bonheur de pouvoir cueillir des fleurs de ton jardin. Ce bouquin décore mon chez-moi aujourd’hui. Le jour auquel, il y a deux ans, tout était si sombre pour moi. Désormais cette date aura une autre signification.
Trauriger Monat August. Triste mois d’août.
Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Monat August im Zeichen der schlechten Nachrichten stehen. Ein Anruf zieht mir die Füsse weg und ich bin für Stunden wie gelähmt vom Schock über die unfassbare Neuigkeit vom plötzlichen Tod einer lieben Freundin. Das Schicksal kann grausam sein. Noch vor 6 Wochen haben wir gemeinsam gefeiert, haben Pläne für ein baldiges Wiedersehen gemacht und nun ist sie nicht mehr da. Wir werden keinen Rosé mehr trinken, keine Sushi mehr essen, nicht mehr zusammen lachen können. Das Schicksal ist grausam und Krebs ein mieses A…
Ich weine um Dich meine liebe Betsy. Du wirst ein wunderschöner Engel sein! R.I.P.
Il me semble que le mois d’août est sous le signe de mauvaises nouvelles aussi dans cette année.Un coup de fil me coupe la terre sous mes pieds et je suis comme anesthésiée par le choque de la terrible nouvelle du décès inattendu d’une amie. Comme le destin peut être affreux. Il y a peine 6 semaines que nous avons fêtées ensemble, que nous avons fait des plannings pour nous revoir rapidement et là, d’un coup, elle n’est plus parmi nous. Nous n’allons plus boire un verre de rosé ensemble, nous n’allons plus aller manger des sushis ensemble, nous n’allons plus rire ensemble. Le destin peut être cruel et le cancer est en trou de ….
Je te pleure ma chère Betsy. Tu deviendras un ange magnifique! R.E.P.
Baby can I hold you tonight.
Jahrelang habe ich diesen Song nicht mehr gehört und nun geht er mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Ein junger Mann nimmt seine Guitarre und beginnt zu singen, mitten auf dem Fussweg vor dem kleinen Restaurant was ich vor kurzem entdeckt habe. Er hat eine sehr schöne Stimme.
Ich beschliesse, mir das best of Tracy Chapman zu besorgen, es wird meine Musik für die nächsten Wochen.
Cela fait des années que je n’ai pas écouté cette chanson et maintenant elle me poursuit depuis quelques journées. Un jeune homme prend sa guitare et commence à chanter sur le trottoir de ce petit resto sympa que j’ai découvert il n’y a pas si longtemps. Il a une très belle voix.
Je décide de chercher l’album best of Tracy Chapman, cette musique m’accompagnera les prochaines semaines.
Hellbau trifft rosarot.
Am Himmel des 9. August 2015. Ich geniesse die Ruhe des Sonntag Abends. Vom Nachbargrundstück kommen Klänge einer E-Gitarre, ansonsten ist es sehr still in meinem kleinen Dorf und der Tag geht mit einem schönen Licht langsam zu Ende. Die Flieger hinterlassen rosa Kondenzstreifen, das gefällt mir. Graue getupfte Wolken auf rosa-gelbem Hintergrund und darunter ein Streifen von hellblauem Himmel. Auch das gefällt mir. Leider verwöhnt mich dieser Sommer nicht mit vielen von diesen lauen Abenden, das Auf und Ab des Wetters drückt auf das Gemüt.
Ein Stapel Bügelwäsche wartet geduldig auf mich und den morgigen Tag, er wird leider vom Hinschauen nicht kleiner. Heute abend ist es mir wichtiger nur das zu machen worauf ich Lust habe – und Bügeln gehört da nun mal gar nicht rein.
Der Versuch, ein paar sinnvolle Zeilen an eine Freundin auf Papier zu bringen scheitert. Ich merke, dass es wahrlich nicht einfach ist, auf der anderen Seite zu sein. Auf der Seite, wo man die richtigen Worte für schwierige Zeiten finden möchte. Und dabei sollte ich doch die nötige Erfahrung haben. Gerade heute. Falsch gedacht.
Meine Gedanken reisen durch die letzten zwei Jahre. Genau hier – vor 24 Monaten – hat mein Leben eine grosse Veränderung erfahren. Es scheint eine lange Zeit seitdem vergangen zu sein, die körperlichen Wunden sind geheilt aber die Psyche fordert etwas mehr Zeit in der Bewältigung von Grenzerfahrungen. Zu schnell glaubt man, wieder “normal” funktionieren zu können und vergisst, seiner Seele die nötige Pflege zukommen zu lassen. Es braucht eine Weile bis die Erinnerungen an die dunklen Tage verblassen, bis man akzeptiert, dass zu dem “neuen” Leben auch immer ein Restrisiko gehören wird, dass man nun besonders sensibel reagieren wird, wenn im Bekanntenkreis eine schlechte Diagnose gestellt wird. Aber all das bietet auch die Chance besonders aufmerksam zu leben und jeden noch so kleinen Moment der Freude und des Glückes zu schätzen, so wie der Blick auf rosa-rote Wolken.
Dans les près. In den Feldern.
De la Franche-Comté. Je pars pour un jogging et cela se transforme en chasse au trésor. Je trouve des tournesols, des disques en vinyl des années 80. Kim Wilde… Tell me where you are. Jean-Jacques Goldman… Au bout de mes rêves. Sandra… Heaven can wait. Et enfin le bon chemin qui m’a été indiqué.
Je me retrouve au cœur de la nature en ce beau mois d’août à un endroit qui m’offre plein de souvenirs d’il y a deux ans. Au sein de la famille d’une amie proche je trouve du réconfort, de la joie et la partage des bons moments. Et tout ça sans réseau téléphonique, sans wifi, sans chi-chi. Dans la source du village on se rafraîchit les pieds, un dîner d’amitié en plein air, au petit-déjeuner la confiture fait maison. Que la vie est belle quand elle est simple. Merci Cath, Phil, Marie-Claude!
Region Franche-Comté, nahe Dijon. Ich mache mich auf für eine Stunde Jogging, das Ganze entwickelt sich zur Weg-und Schatzsuche. Ich finde zunächst strahlende Sonnenblumen, dann Schallplatten aus den 80er Jahren. Kim Wilde… Tell me where you are. Jean-Jacques Goldman… Au bout de mes rêves. Sandra… Heaven can wait. Und dann schlussendlich doch den richtigen Weg, der mir empfohlen wurde.
Ich befinde mich im Herzen der Natur an diesem sommerlichen Augustwochenende welches in mir viele Erinnerungen an meinen letzten Besuch hier vor zwei Jahren weckt. Herzlich willkommen bei Freunden fühle ich mich geborgen, wir teilen gutes Essen, interessante Gespräche und besondere Momente. Ein schwaches Telefonnetz, kein Wifi, kein großer Komfort. In der Dorfquelle erfrischen wir uns die Füsse, Abendessen unter freiem Himmel bei Kerzenschein, zum Frühstück hausgemachte Marmelade. Das Leben ist schön, wenn es einfach ist. Danke Cath, Phil, Marie-Claude!
Inspiration… by rosarotezeilen.com
Ein ganzer Monat ohne einen einzigen Artikel. Ja, ich gebe zu, ich war faul oder nein, eher war mir nicht nach schreiben. Das haben andere viel besser für mich getan. Evelyn Rosar zum Beispiel. Auch wenn uns knapp 10 Jahre Leben trennen, fühle ich mich mit dieser jungen Frau aus Berlin gedanklich verbunden, denn sie schreibt mir quasi aus dem Herzen. Lesen und abonnieren lohnt sich, sie ist so herrlich ehrlich, so gemeinsam einsam! PS: warum steckt eigentlich in gem-(einsam) auch einsam?
Tout un mois sans aucun article. Ok, j’avoue, j’étais paresseuse… enfin, non… je n’avais plutôt ma envie d’écrire. D’autre ont fait fait cela beaucoup mieux à ma place. Comme par exemple Evelyn Rosar. Et même si dix ans de vie nous nous séparons, parfois je me sens très proche de cette jeune femme de Berlin parce qu’elle écrit de mon cœur quasiment. Lire et s’abonner à son blog vaut le coup. On se sent tellement bien ensemble tout en étant seule.
Ich hab lange auf Dich gewartet. Je t’ai longtemps attendu.
Lieber lang ersehnter Sommer,
fast hatte ich den Eindruck, Du hast mich vergessen, hast es einfach verpasst, mal bei mir vorbei zu schauen. Sogar die Heizung musste wieder arbeiten, um mich etwas zu wärmen. Aber nun seit drei Tagen verwöhnst Du mich. Beglückst mich mit Sonne, blauem Himmel und vorallem lauen langen Abenden in wunderbarem Licht. Deshalb habe ich nun auch beschlossen, die Winterschuhe und den Mantel definitiv in den Schrank zu räumen. Bitte, bitte bleib eine Weile bei mir, ich hab mich so auf Dich gefreut. Danke!

Très cher été tellement attendu,
j’ai presque pensé que tu m’avais oublié, que t’as raté de venir me voir. Même le chauffage a dû travailler pour me chauffer un peu. Mais depuis trois jours tu me gâtes. Tu me rends heureuse avec un beau soleil, un ciel bleu et surtout des longues soirées en belle lumière et des températures agréables. J’ai donc décidé de finalement mettre les bottes et le manteau au placard. S’il te plait reste un petit peu auprès de moi, j’avais tellement hâte de te retrouver. Merci!





