Category Archives: Uncategorized

Ich bedauere nichts. Jedenfalls fast nichts. Je ne regrette rien, au moins presque.

Standard

Diese Zeilen des bekannten Chanson von Piaf sind nun für immer Teil von mir und sie verbinden mich mit einer wunderbaren anderen Daniela.

Schmerzhaftes Tattooage aber das Ergebnis ist einfach nur sehr sehr schön.

Wie im richtigen Leben… schmerzhafte Erfahrungen, die letzlich doch zu etwas Schönerem führen. Einige sicherlich bedauernswert aber waren es nicht gerade die, die mich zu der Frau gemacht haben, die ich heute bin?

Wenn auch ich manch Erlebtes in meinem  Leben nicht für dauerhaft (be)merkenswert empfinde, so gehören gerade diese Episoden zu den Lektionen, die ich lernen musste. Nicht bedauern, was man getan hat, sondern bewundern wozu man in der Lage war und jeden Tage auf’s Neue ist.

Jeder Moment ist kostbar und einzigartig.


Connected for lifetime to Daniela Marx! Thanks to talented hands of Steffi Eichenberg 💕

Schlaf in himmlischer Ruh. Dors dans un calme sublime.

Standard

 ” Ich drücke Dich, umarme Dich, denke an Dich und freue mich auf unser nächstes Wiedersehen.”

(Tübingen, 7.6.2013)

Wir sehen uns wieder meine liebe Freundin.

Bis dahin hab eine schöne Reise. Möge Deine Seele Frieden finden.

In Liebe und Dankbarkeit für wunderbare Jahre mit Dir.

 

 ” Je t’embrasse très fort et j’ai hâte de te revoir très bientôt.”

(Tübingen, 7.6.2013)

Nous allons nous revoir ma chère amie.

Jusqu’à ce jour je te souhaite un bon voyage. Que ton âme trouve sa paix.

En amour et gratitude éternelle pour les merveilleuses années avec toi.

Bitte auftanken. Faites le plein.

Standard

… sind die ersten Worte die mein Gehirn wieder registriert nachdem ich die Praxis verlasse. Es ist kurz nach 16 Uhr und normalerweise habe ich jetzt Urlaub. Aber nun ist plötzlich alles anders. Mein Leben zerbricht in zwei Zeitrechnungen, vor und nach 15h50 am 23.8.2013. “Die Ergebnisse der Biopsie sind positiv, es sind krebsartige Zellen, ein Tumor.” Alle weiteren Worte höre ich nur noch wie durch Watte im Ohr. “Operation. Bestrahlung. Chemo zu 80%, mit etwas Glück ist in 6 Monaten alles überstanden”. Mein Kopf kann noch 4 Fragen stellen, dann füllen Tränen meine Augen, es reißt mir die Füße vom Boden, ich fühle mich wie betäubt. Schockzustand. Keine Idee, wie ich wieder bis zum Auto gekommen bin aber da steht nun “Bitte auftanken” und das werde ich auch tun.
Erst viel später in einem Gespräch mit einer Freundin wird mir bewusst, dass diese 2 Worte zum Synonym für die lange Zeit der Therapie sind. Auftanken, damit ich meinen Lebens-Weg fortsetzen kann. Es wird ein langer pit-stop werden und ich bin im Rückblick froh über die Tatsache, dass ich damals nicht ahnte, wie lange es wirklich sein wird und vorallem wie intensiv. Zu spüren, dass man in sich Kräfte freisetzen kann, die man nie für möglich gehalten hat ist eine bleibende Erkenntnis, eine der wichtigsten Lektionen. Dafür bin ich sehr dankbar und auch dafür, dass es mir heute – am Jahrestag – wieder sehr gut geht, vielleicht sogar besser als je zuvor.20140823-081444-29684319.jpg

20140823-081445-29685340.jpg

 

… sont les premiers mots que mon cerveau enregistre après avoir quitté le cabinet médical. Il est peu après 16 heures et normalement je suis en vacances maintenant. Mais d’un coup tout est différent. Ma vie est divisé en deux ères, avant et après 15h50 le 23.8.2013.
“Les résultats de la biopsie sont positifs, des cellules cancéreuses, une tumeur.” Le reste des paroles j’entends comme si par une voile sur l’oreille. “Opération, radiothérapie, chimio à 80%, avec un peu de chance tout est derrière vous dans 6 mois”. Ma tête réussi à poser 4 questions, ensuite les yeux se remplissent des larmes, je n’ai plus pied, je me sens anesthésiée. État de choque. Aucune idée comment j’ai retrouvé la voiture mais celle-ci me dit “Faites le plein” et c’est ce que je vais faire.
Des semaines plus tard dans un dialogue avec une amie je réalise que ces trois mots sont synonyme pour la longue période de thérapie.
Faire le plein afin que je puisse continuer mon chemin de vie. Il sera un longue pit-stop et en rétrospective je suis contente qu’au début je ne savais pas la durée et aussi l’intensité de ce trajet. De sentir qu’on est capable d’activer en soi une force inimaginable est une belle leçon de la vie pour laquelle je suis très reconnaissante et aussi pour le fait qu’aujourd’hui – un an plus tard – je vais beaucoup mieux, peut-être même plus que jamais avant.

Sterne pflücken. Ramasser des étoiles.

Standard

“Hier oben kannst du nachts Sterne pflücken” wurde mir angekündigt, als ich gestern auf 1133m in der Gummenhütte auf dem Kandel beim Fensterliwirt mein Schlafplatz im Heu entdecke.
Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht… der Himmel war wolkenlos und zauberte mir ein unendliches Meer an kleinen und großen funkelnden Sternen, unglaublich schön.
Neugierde und Zufall haben mich an diesen Ort geführt und ich habe schnell beschlossen, meine Zeit im Schwarzwald mit einer back-to-nature-Erfahrung hier ausklingen zu lassen.

Ein wunderschoener Flecken Erde. Eine alte Kuhscheune zum Heubettenlager umgestaltet, liebe- und mühevoll von zwei jungen Menschen Andrea & Andy geführt, die sich mit diesem Projekt den Traum von Sich-Selbst-Verwirklichen erfüllen. Eine Stille, die besonders nachts sehr beeindruckend ist. Am Morgen von den Glocken der 88 Kuehe rund um den Hof geweckt, Fruehstueck mit Blick auf den Feldberg. Tee von selbst gelesenen Kräutern und ein total leckeres Bärlauch-Nuss-Pesto auf frischem Brot.

“Mich treiben lassen zu neuen Ufern” ist das Motto ab jetzt, der Anfang ist getan und er hat diesem Freitag, der vor einem Jahr so rabenschwarz war, tolle neue Farben und Bilder gegeben.

20140822-223500-81300492.jpg

20140822-223501-81301589.jpg

“Ici en haut tu vas pouvoir ramasser des étoiles” – c’était la promesse à mon arrivée hier à 1133 mètres d’altitude à la Gummenhütte sur le Kandel chez le Fensterliwirt quand je découvre mon lit dans le foin.
Et la promesse était tenu… le ciel sans aucun nuage m’a offert une vaste mer d’étoiles, incroyablement belle.

Curiosité et hasard m’ont amené à cet endroit et j’ai très vite décidé d’y vouloir passer la fin de mon séjour en forêt noir avec une expérience retour-à la-nature.

Un magnifique coin de la terre. Un ancien étable de vaches transformé en 20 lits au foin, dirigé avec amour et grand engagement par deux jeunes, Andrea & Andy, qui avec ce projet ont donné vie au rêve de la réalisation de soi-même.
Un calme qui surtout la nuit est très impressionnant. Au matin les cloches des 88 vaches autour font fonction de réveil, petit-déjeuner avec vue sur le Feldberg, tisane fait maison avec les herbes qui se trouvent sur les champs devant la grange et un pesto à l’ail des ours et noix sur du pain frais, un vrai délice.

Me laisser tranquillement amené vers des nouveaux horizons c’est la devise désormais. Le début est fait et il a changé le noir de ce vendredi d’un an en arrière en couleur en lui donnant des belles images.

FRei. FRoh. FRau.

Standard

Nach 31 Tagen “entlässt” mich FReiburg mit einem wunderbar blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen. Mit Sonne im Herzen, Kraft im Körper und neuen Impulsen für den Kopf mache ich mich auf zu neuen Ufern. Interessante Begegnungen, tief berührende Lebensgeschichten, unumgängliche Auseinandersetzung mit der Erkrankung und allen möglichen Konsequenzen. Eindrücke, Worte und Gesten die ihre Spuren hinterlassen werden, die mich aber auch erneut haben erkennen lassen, wieviel Glück ich doch hatte. Mit dieser tiefen Dankbarkeit fahre ich nun nach Hause. Auf den letzten Wegen hier finde ich eine 2-Cent-Münze, ich dreh sie um und lese … Lëtzebuerg. Und ich dachte, es wartet niemand auf mich. Scheinbar schon.

20140821-145116-53476570.jpg

Apres 31 jours,
FRibourg me laisse partir avec un ciel bleu magnifique et un temps estival. Le soleil au cœur, force dans le corps et nouvelles idées dans la tête je prends le chemin. Des rencontres très intéressantes, des histoires de vie très touchantes, la confrontation inévitable avec la maladie et ses conséquences possibles. Des impressions, mots et gestes qui laissent des traces mais qui m’ont permis de réaliser une fois de plus à quel point j’ai eu la chance. Avec cette immense gratitude je vais rentrer chez moi. Sur les derniers trajets ici je trouve par terre une pièce de 2 cents. Je la tourne et je lis… Lëtzebuerg. Moi qui croyait que personne m’attend la bas, peut-être je me trompe.

20140822-223841-81521692.jpg

IMG_7053.JPG

2 Uhr dreiunddreissig.

Standard

Ich sollte schlafen. Tief und fest schlafen. Das wäre für meinen Körper jetzt das Beste aber es geht nicht. Müdigkeit übergangen, zu gefangen in den Gedanken an den vergangenen Tag. Einen guten Tag mit viel Erkenntnis und neuen Impulsen. Aber auch ein Tag, der ziemlich stürmisch war und das nicht nur vor dem Fenster. Was mich beruhigt… Ich bin an diesem Ort hier nicht die Einzigste, die Nachtschicht macht. Neben dem Pflegedienst und dem Bereitschaftsarzt liegen hier ganz gewiss noch einige andere Patienten wach. Und dabei war ich doch heute so stolz, meiner Therapeutin zu erklären, dass ich endlich wieder einen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt habe. Warum bitteschön lieg ich also jetzt wach? Hmm, passt mir gar nicht in den Kram und erinnert mich an die Cocktail-Zeit. Ihr lieben Schafe… ich zähle auf Euch. Bonne nuit!

20140819-025656-10616179.jpg

Schreib mal wieder. Aux plumes.

Standard

In Zeiten von SMS, Email und hauptsächlich weißen DIN-Lang Umschlägen mit Rechnungen im Briefkasten dürfte man glauben, es gäbe keine Postkarten mehr. Ich wurde heute vom Gegenteil überzeugt und deklariere hiermit Freiburg zur “Stadt der tollsten Postkarten”. Eine kleine Auswahl liegt nun auf dem Tisch und will geschrieben werden. Am liebsten würde ich sie alle selbst behalten aber das ist ja nicht Sinn und Zweck, denn sie sollen lieben Menschen eine Freude bereiten. Schließlich freue ich mich ja auch über etwas Farbe im Postfach. Also, an die Tinte.

Meine Favorites von heute gibts bei http://www.waschblau.de, http://www.muh-kuh-verlag.de oder http://www.gwbi.de

20140816-222516-80716568.jpg

Dans nos jours de SMS et courrier électronique où nos boîtes aux lettres sont seulement remplis des enveloppes blanches de factures on pourrait presque croire qu’il n’y a plus de cartes postales. J’ai pu me convaincre du contraire aujourd’hui et je déclare désormais Fribourg “ville des plus chouettes cartes postales”. Une petite sélection se trouve maintenant sur ma table en attendant d’être écrite. J’ai envie de toutes les garder mais ce n’est pas ce qui est prévu car elles ont pour but de faire plaisir à mes amis. Qui n’est pas content d’avoir un peu de couleur dans son courrier? Allez, aux plumes.

Mes préférées d’aujourd’hui viennent de http://www.waschblau.de, http://www.muh-kuh-verlag.de oder http://www.gwbi.de

Quelle innerer Ruhe und äußerer Kraft. Source de calme intérieur et force extérieure.

Standard

Mit tiefen grauen Wolken hat mich Freiburg empfangen und seit meiner Ankunft ist hier sehr viel Regen gefallen. Das erlaubt mir ohne schlechtem Gewissen die Zeit zwischen den zahlreichen Rehaanwendungen zum Schlafen zu nutzen. Drei Wochen “Schwarzwaldklinik” in einer wunderschönen Landschaft die mir innere Ruhe und äußere Kraft schenken sollen.

20140728-170936-61776810.jpg

Avec des grosses nuages grises j’étais accueilli à Fribourg et depuis mon arrivée il pleut presque sans arrêt. Ceci me permet de dormir sans mauvaise conscience entre les nombreux traitements de réhabilitation. 3 semaines “clinique au forêt noir” dans un magnifique paysage qui vont m’aider à trouver du calme intérieur et de la force extérieure.